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Was begeistert Männer eigentlich … an Krankenschwestern?

Krankenschwestern anwerben mit romantisch-sinnlichen Plakaten im Krieg
Eigentlich heißt sie „Gesundheits- und Krankenpflegerin“, auf Macho auch mal „Karbolmäuschen“, sonst aber „Krankenschwester“. Die Frau am Krankenbett begeistert Männer jeden Alters, sei sie nun jung, sanft, attraktiv und verführerisch oder etwas älter, dann auch gerne selbstbewusst und herrisch.

Der Uniform-Fetisch und die Lust des männlichen Voyeurs

Kenner wissen, dass es dafür ein Stichwort gibt: Uniform-Fetisch. Das teilt die Krankenschwester mit dem uniformierten Dienst- oder Zimmermädchen, der Kellnerin und der Stewardess und sogar mit der formal gekleideten Sekretärin alter Schule. Aber das ist es nicht allein. Krankenschwestern berühren die Männer häufiger, als dies andere Frauen tun würden, und die Berührungen sind nicht immer unangenehm. Zudem fantasieren die Männer mit Vorliebe darüber, ob und was die hübsche Pflegerin wohl unter ihrem Kittel trägt. Und sowieso liegt „man“ ja im Bett – und ist meistens nicht so krank, dass man die Hormone sich schlafen gelegt haben.

Soweit die erste Kategorie: Die Fantasie dreht sich sich darum, wie die hübsche Frau in Uniform mit vermeintlich „wenig darunter“ wohl aussieht, falls sie sich ausziehen würde. Kleiner Tipp für Männer: Wenn ihr wirklich krank seid und im Krankenhaus liegt, behandelt Krankenschwestern nicht wie Krankenschwestern und zieht sie möglichst nicht mit den Augen aus. Behandlet sie einfach wie andere Leute, die ihren Beruf ausüben: höflich und zurückhaltend. Und tut etwas in die Kaffeekasse.
Strenge, Erniedrigung, Qualen - der Masochist und die sexy Krankenschwester

Die strenge Oberschwester und der Masochist

Die zweite Kategorie hängt mit dem Beruf der Krankenschwester zusammen und mit dem Ruf der „Oberschwestern“. Der Beruf erfordert nämlich einige Kraft – physisch und psychisch. Daraus ergibt sich, dass manche Krankenschwestern als „verhärtet“ gelten, weil sie ihre natürlichen Emotionen längst unterdrückt haben. Wenn dann noch die Spritze mit Vehemenz statt mit Feingefühl verabreicht wird oder diese Frauen gar Katheder setzen, Einläufe verpassen (und zumindest früher) noch Fieberthermometer in den Po gesteckt haben. Nun ist also das zweite Szenario da: die grausame Krankenschwester, über die der Masochist fantasiert.

Oh, oh … so ist das also? Nun kannst du „zt, zt“ sagen, dich empören oder in Gelächter über die Kerle ausbrechen – ey, was die so alles denken …

Die Fantasien der Männer nutzen, oder?

Oder du kannst es nutzen, indem du mal eine Krankenschwester für deinen Freud spielst. Dabei kannst du das ganze Spektrum aufmischen, auch wenn dein Mann kein Masochist ist, kannst du die ganze Autorität der Uniformierten ausspielen. Und du kannst ihn mal etwas genauer untersuchen – die Hoden, die Brustwarzen, die Rosette … und am Ende wird er sich wundern über das, was du unter deiner „Unform“ trägst: Strapse sind ein guter Kontrast.

Ist dein Mann ein Masochist (das kannst du ganz gut feststellen, während du mit ihm herumspielst), dann geht natürlich mehr – gleich, ob „Urologie“ oder „Psychiatrie“. Falls das so ist, braucht du aber ein bisschen Grundkenntnisse in Bio – und da ist es gut, wenn du auch ein bisschen von dem weißt, was eine „echte“ Krankenschwester über Anatomie lernt. Denn dann geht’s ans Eingemachte. Dann will dein Mann Schmerz oder Erniedrigung, und das ist gar nicht so einfach durchzuhalten.

Es ist ja noch keine Meisterin vom Himmel gefallen – und vielleicht liegt dir „so was“ ja auch gar nicht. Aber Wissens schadet eigentlich nie was – oder?

Bilder: (oben) Werbeplakat für Krankenschwestern, erstes Weltkrieg.
Mitte: nach einer vergilbten Zeichnung von Hegemann, 1932, aufbereitet

Erotische Themen für Autorinnen

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1. Erotische Dates (Partnersuche)

2. Erotische Entführungen

3. Zwei Männer gesucht? (FMM-Dreier)

4. Ungewöhnliche Triolen (Dreier)

5. Der „klassische Dreier“ – neu gesehen.

6. Verführerinnen.

7. Sperma im erotischen Roman.

8. Liquide fließen.

9. Die Scham, sich zu ergießen.

10. Feminisierung.

11. MILF- ältere Geliebte

12. Cougar - viel ältere Geliebte.

13. Harmlose Fetische.

14. Gefahrvolle Fetische.

15. Die Domina

16. Herrinnen und Sklavinnen.

17. Cuckold - professionell

18. Sex mit Fremden

19. Ausgetauscht

20. Erotische Lebensbeichten

21. Erotische "Folter"

22. Nackt sein für den Loverl

23. Überraschend nackt sein

24. Rituelle Zirkel

25. Erotik-Sekten

26. Das erste Mal Sex - aber nicht das Übliche

27. Jungfrau über 25

28. Alternative und ungewöhnliche "erste Male"

29. Strap-on-Sex.

30. Untreue - Ehebruch

31. Die Erotik der Puppen.

32. Das Idol.



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Der geschlitze Rock und die jähe Erkenntnis

Sie schob den rechten Teil ihres geschlitzten Rocks so weit zur Seite, dass ich ihr in den Schritt sehen konnte.

Ich versuchte, wegzusehen, aber sie sprach mich nun direkt von dem Barhocker an, auf dem sie saß: „Gefällt dir, was du siehst?“ Ich war gewohnt, auf ungewöhnliche Fragen zu antworten und sagte deshalb: „Ja, es würde jedem Mann gefallen, denke ich.“ Die Dame spreizte die Beine nun ein wenig weiter auseinander, sodass ich noch neugieriger auf ihren Körper werden musste. „Dann nimm dir doch, was du siehst“, sagte sie herausfordernd lächelnd.

Ich sah mich in der Bar um: Außer uns war niemand hier – und Liane, die Barfrau, war gerade mal einen Moment rausgegangen. Musste erst mal nach dem Kakao sehen. Eine Spezialität des Hauses, Kakao mit Sahne und Cognac. Trinken meist die Damen, die das Glück hatte, bis zum Morgen im Hotel bleiben zu dürfen.

Ja – der frühe Morgen - eigentlich noch nicht die richtige Zeit, um in die Bar zu gehen. Und erst recht nicht die Zeit, der Lust zu frönen. Aber warum nicht? Ein offener Schritt? Hübsches Angebot. Also ging ich einfach auf sie zu und fragte nur „Wo?“ Sie grinste spitzbübisch: „Hier“, sagte sie und entblößte nun ihren Unterleib vollständig. „Geh auf die Knie und genieß es – gibt’s nicht alle Tage bei mir.“

Frivole Verführung mit bitterem Ende
Ich war verirrt: „Nichts sonst?“ fragte ich. „Nichts sonst – hast ein Freilos. Aber nur dafür, nicht mehr.“ Nicht ganz das, was mich vorgestellt hatte, aber verführerisch: ein taufrischer Genuss am frühen Morgen und dann noch kostenlos? Habt ihr eigentlich eine Ahnung, wie intensiv ein Mann so etwas genießen kann? Der ungewöhnlich sinnliche Duft, die Aussicht auf den verführerischen Geschmack und nicht zuletzt der intime Kontakt mit ihrer sanften, weichen Haut. Ich vergaß alles um mich herum und achtete nur auf die Reaktionen, die mir ihr Körper sandte.

Ein sanfter Zug an meinem Lockenkopf riss mich aus dem Vergnügen. „Ein neuer Gast“, hörte ich Liane sagen. Ich stand so schnell wie möglich auf, und die Dame rückte ihren Rock wieder zurecht. Wie zwei Figuren aus dem Wachsfigurenkabinett saßen wir kurze Zeit später wieder auf dem Barhocker, ohne einander anzusehen. „Pinotage?“, fragte mich Liane grinsend, schon die Flasche in der Hand. Ich war total verdattert. „Wie lange bist du schon hier?“, fragte ich Liane, die mich spöttisch ansah, bevor sie sagte: „Lange genug, um zu sehen, wie begeistert du warst, JoJo“. Der neue Gast hatte inzwischen abgelegt und den roten Vorhang überwunden, der die unwirtliche Welt da draußen von der sinnlichen Entspannung drinnen trennte.

Er braucht nicht lange, um an der Dame mit dem duftenden Schritt gefallen zu finden. Er bestellte zwei Gläser Champagner, und beide begannen, in gedämpften Ton über die gegenseitigen Erwartungen und das Zeitfenster zu verhandeln, das sie miteinander teilen wollten. Dann zahlte er den Champagner, der noch zu zwei Dritteln im Glas schwappte, und beide gingen hinaus.

Neugierig fragte ich Liane: „Kanntest du sie?“, und an Lianes breitem Grinsen merkte ich schon, dass etwas im Busch war. „Ist eine Neue, nennt sich ‚Sugar ‘“. Sie sah mich ironisch an, bevor sie fortfuhr: „Und war sie wirklich so süß?“

Tja, was sagt man darauf? Ich bemühte ich mal, den Humor zu behalten: „Kann dich dir nicht sagen, gab noch keinen Nektar“.

Liane überlegte einen Moment mit jenem zweifelnden Gesichtsausdruck, den manche Mütter haben, wenn sie ihren Kindern etwas beichten müssen. „Sugar ging gestern mit dem letzten Gast ins Hotel und kam heute Morgen in den gleichen Klamotten wieder rein. Hat mir erzählt, dass sie nicht mehr duschen konnte, weil der Mann sie rausgeworfen hat. Hübsch, nicht?“

Ich stutzte nur einen kurzen Moment, trank meinen Pinotage in einem Zug aus und bat Liane um ein Glas Wasser: „Entschuldige bitte, aber Irgendwie habe ich plötzlich so einen trockenen Hals.“

"So wahr ich Gramse heiße" - erlogene Bar-Geschichten von Liane, Buschbaby und Gramse.

Die Kusslehrerin – erotisches Erwachen beim Bolero

Was bisher geschah: Yvonne war auf dem Gymnasium eine begehrte Kusslehrerin gewesen – für Jungs und für Mädchen. Aber sie traute sich damals nicht, jemals eine wirklich erotische Beziehung aufzunehmen, jedenfalls nicht zu Frauen. Als sie ihre Mitschülerin Astrid wiedertrifft, ahnt sie nicht, was diese inzwischen sehr erfahrene und selbstbewusste Frau plant. Doch nach und nach wird klar: Yvonne sitzt in einer Mausefalle, und Astrid fühlt sich als Katze, die mit ihr spielen kann, was sie will. Ergibt sich im neuen Kapitel eine Wendung?



„Ich habe noch nie eine Sektflöte gehört, die klingt“, lächelte Yvonne, und dann, mit wieder erwachendem Selbstbewusstsein: „Du besitzt viele besondere Sachen, Astrid, alles Geschenke?“ Dabei trank sie die Sektflöte ganz und gar aus, schenkte sich fast gedankenverloren nach und lauschte einen Moment lang verträumt dem Gesang der Perlen.

Astrid lächelte in sich hinein, bevor sie sagte: „Du willst wissen, von wem, nicht wahr? Du warst schon immer sehr neugierig, aber nicht … nun nicht sehr bereit für neue Erfahrungen. Hast du dein Interesse an erotischer Musik ganz verloren … und tanzt du nicht mehr für Jungs, so wie damals?“

Abermals hatte Yvonne verloren. Sie wollte Astrid auf eine andere Fährte führen, glaubte, sie würde nun mit ihren Freundinnen prahlen, die ihr schicke Geschenke machten – und sie war wirklich neugierig, was ihr sofort Gewissensbisse bereitete. Denn wenn sie danach gierte, etwas von Astrids Freundinnen zu erfahren, dann würde nicht ausbleiben, dass Astrid auch etwas über ihre „Beziehungen“ zu diesen Frauen erzählen würde. Ja … und wirklich, genau das hätte Yvonne nun gerne erfahren, denn neugierig auf sinnliche Frauen war sie allemal. Nur das Selbstvertrauen, „den ganzen Weg zu gehen“, bis die Geküssten so schwach wurden, dass sie nicht mehr widerstehen konnten, das hatte sie niemals aufgebracht.

Verführung mit dem Bolero

Astrid hatte inzwischen eine CD aufgelegt, von der sie wusste, dass Yvonne schwach werden würde, wenn sie den aufheizenden Rhythmen hören würde. Bald erklang der Bolero von Ravel, der nun sinnlich und transparent durch den Raum drang, mit wuchtigen Bässen, die Yvonne unter die Haut gingen. Bald würden die sinnlichen Flöten und Klarinetten die Bässe und das Schlagzeug umschmeicheln. „Du kannst ja nicht einmal mehr ruhig sitzen, wenn du die Musik hörst, Schätzchen“, sagte Astrid nun lauernd, „komm, tanz mir etwas vor, wie du es früher getan hast … du hattest seien Menge drauf, wie mir die Jungs erzählt haben.“

Für eine Frau tanzen? Nun gut. Der Bolero ist nicht gerade die Musik für ein Nachtkabarett, und sie musste sich nicht frivol ausziehen. Denn tatsächlich hatte sie für die Jungs damals ziemlich frivol getanzt, und dabei die Bluse weit aufgeknöpft, um sie schließlich in kühnem Schwung in die Gruppe der jungen Männer zu werfen. Damals war es noch nicht sehr üblich, ein Mädchen privat mit nichts als einem BH bekleidet zu sehen – und das hatte sie reiflich genutzt, um ihr Taschengeld aufzubessern. Nachdem sie die Bluse ausgezogen hatte, tanzte sie stets noch ein wenig weiter, weil manch reiche Jungs nun ganz feuchte Augen bekamen und ihr 10-Mark-Scheine in den BH steckten, in der Hoffnung, dass sie diesen auch noch ausziehen würde. Sie hatte es auch schon getan, wenn nur zwei Jungs anwesend waren – bei größeren Gruppen fürchtete sie sich.

Der erotische Tanz beginnt

Sie trank das zweite Glas Sekt in einem Zug aus, stand auf und dachte: „Dir werde ich es zeigen, was ich noch kann, aber nicht so, wie du denkst“ und übernahm wieder die Offensive. Sie legte sich dazu auf den Boden und begann den Tanz ausschließlich mit ihren Fingern, so, als ob sie Kastagnetten in den Händen hielt. Sie wusste nach aus ihrer Teenagerzeit, wie stark ihre Hände auf Frauen gewirkt hatten, und sie war eine Meisterin darin gewesen, durch ihre Finger Gefühle sprechen zu lassen. Es wurde Zeit, diese Fähigkeit erneut einzusetzen. Man verlernt so etwas nicht … Radfahren verlernt man schließlich auch nicht.

Sie gab sich ganz der Musik hin, erinnerte sich, dass Musik nicht eine Ansammlung von Noten war, sondern ein Feuerwerk der Gefühle, und begann mit der Klarinette zu flirten. Sie führte die Fingerkuppen zuerst sanft über ihre bekleideten Brüste und drückte dann auf die Aureolen, führte den Finger dann bis zu den Brustwarzen und drückte sie leicht, als wären es die Klappen dieses sinnlichen Instruments. Zu jedem der nun immer wieder wechselnden Holzbläser fand sie weitere Figuren, die sie mit den Fingern an ihrem Körper nachzeichnete. Die Flöte konnte sie mit Finger und Mund sinnlich animieren, und die Oboe legte sie so, dass die Öffnung in ihrem Schritt lag und sie die Klappen über dem ganzen Körper berühren konnte. Wenn ihr einmal gar nichts einfiel, dann nahm sie wieder die unsichtbaren Kastagnetten, die dem Rhythmus des Schlagzeugs folgten, und betrommelte damit Brüste, Becken und Gesicht.

Bringt das sinnliche Saxofon die Wende im Liebesspiel?

Erst, als sich das Tenorsaxofon näselnd erhob, stand sie auf, ging auf Astrid zu und bespielte nun deren Brüste, was diese zunächst außerordentlich verblüffte, so, dass sie sich einen Moment den streichelnden Händen von Yvonne entzog. Doch nur für einen Moment zuckte ihr Körper wirklich zurück, dann kam die Lust zurück und Astrid drängte sich der Freundin entgegen, ohne ein Wort mit ihr zu wechseln. Die Rollen von Verführerin und Verführten begannen sich zu vermischen. Astrids fürchtete in diesem Moment noch nicht, ihre Führung zu verlieren und hing gedanklich weiterhin an der Rolle, die sie für sich reserviert hatte, doch ihr Körper schien nun eine andere Sprache zu sprechen.

Yvonne hatte nur daraus gewartet, dass ihr Lieblingsinstrument, das Sopransaxofon, scharf aus dem Klang hervorstechen würde. Dieser Teil schien ihr direkt durch den Gehörgang über die Nervenstränge in die Vagina zu gehen. Sie bekam jedes Mal einen kleinen Stich, der sich kurz verfing und eine unendliche Sehnsucht auslöste, verbunden mit einem winzigen Moment tierischer Geilheit. Der schrille Ton dieses Instrument wirkte auf sie wie der Schrei einer Katze, die von einem Kater begattet wird … begattet? Ihr fiel kein anderes Wort ein, aber die Schreie der Katzen im Frühling waren dem Ton des Sopransaxofons wirklich sehr ähnlich. Sie setzte den schrillsten der Töne so um, dass sie ihre Hand in den Schritt legte, den Zeigefinger deutlich senkte, soweit es das Kleid zuließ, und in ihrem Gesicht ein sinnliches Zucken entwickelte, das halb echt, halb gespielt war. Yvonne nutze den folgenden Teil des Boleros, um ihren Körper aus allen Perspektiven zu produzieren, wobei sie weniger den Instrumenten, als vielmehr dem Rhythmus folgte. Waren es zuvor allein die Finger gewesen, die sie deutlich als erotische Stimulanz einsetzte, so zeigte sie nun ihre Künste mit allen Teilen des Körpers, wobei sie über sich selbst erstaunt war, an wie viele Möglichkeiten sie sich noch erinnerte. Als die Posaune schließlich das Finale überleitet, zeichnet sie mit ihren Hände den Körper einer Frau nach, wobei sie sich der Freundin näherte und sie schließlich erneut berührte, nur diesmal wesentlich fordernder. Die tiefen, wilden und griffigen Posaunentöne passten ausgezeichnet zu Astrids fülligen Brüsten, die sie nun mit den Händen umfasste, sie im Takt der Musik zusammendrückte, um sie bald abrupt wieder loszulassen.

Yvonnes Becken im Rhythmus des Boleros

Sie war nun in Ihrem Element, hatte ihren Stil gefunden – und obwohl sie keine Ahnung hatte, wie sich alles entwickeln würde, fühlte sie, wie sie Gewalt über die Freundin bekam. Astrid fügte sich ihrem Stil, wurde formbar. Die Musik gestattete ihr nun, einige romantischere Figuren mit ihrem Körper zu erproben, sich beispielsweise an den Hals zu fassen oder an die eignen Brüste und ihrem immer noch straffen, kleinen und erregenden Po. Sie begann, wechselweise ihre Brüste und ihr Gesäß zu bespielen, während die Streicher furios auf das Finale hin spielten. Für den Abschluss, der im erotischen Röhren aller Instrumente endet und unweigerlich das Gefühl eines wilden Orgasmus erzeugt, hatte sie sich etwas Besonderes ausgedacht: Sie legte sich erneut auf den Boden, spreize die Beine leicht in Richtung auf Astrid, und tanzte das gesamte heftige Finale liegend, wobei sie ausschließlich ihren Hüften und ihr Becken einsetzte. Jeder Stoß, den nun alle Instrumente gemeinsame aufführten, würden einzeln in ihrer Vagina ankommen, und ihre Becken würden sich heben, bevor die Töne in sie eindrangen, und sich abrupt senken, wenn sie sich tief in ihren Körper bohrten. Sie hatte sich diese Variante erst während des Tanzes ausgedacht, und in der Tat flog ihr Körper der Wucht der stampfenden Instrumente entgegen, um dann mit einem instrumentalen Aufschrei in sie einzudringen.

Der letzte Coup: Yvonne unterwirft sich spielerisch

Als der letzte Takt verklungen war, und plötzliche Stille eintrat, überlegte sich Yvonne einen letzen Coup: Sie würde sich nun Astrid zu Füßen legen, um ihr das Gefühl zu geben, doch noch die Heldin dieser Verführung zu werden. Doch was würde wirklich geschehen? Yvonne beschloss zu warten, wie Astrid reagieren würde. War sie nun nur berechnend gewesen, um über ihre ehemalige Kusslehrerin zu triumphieren? Oder war Astrid wirklich scharf auf sie, auf die Frau, die sie einstmals in die Kunst des Zungenkusses eingeführt hatte? Auf der anderen Seite, so dachte sich Yvonne, wäre sie selber viel zu unerfahren, um wirklich zu verführen. Doch wenn sie ihren Körper im Tanz beherrschte, würde sie ihn nicht auch in der Liebe so einsetzen können, wie es ihr gefiel?

Bild © sowie © auf die gesamte Geschichte 2012 by liebesverlag.de

Liebe Leserin, lieber Leser: Diese Story wird nicht mehr fortgesetzt - es sei denn, SIE machen uns Vorschläge. Falls Sie an weiteren Ideen des Liebesverlags interessiert sind, kontaktieren sie uns.

Der Kuss in den Schoß

Am 6. Juli ist Weltkusstag – Zeit, einmal über Küsse nachzudenken, die uns wirklich gut tun, oder nicht?

Sie haben doch noch etwas Zeit für mich, schöner Bote?


Der junge Bote stand etwas befangen da, denn in seinem Kopf summte es wie auf einem Dachboden, auf dem sich Hornissen eingenistet haben. Er hatte die Blumen eines Kavaliers abgeliefert. Schöne, rote Rosen, viel zu viele. Die Dame, die sie empfing, war deutlich älter, als er gedacht hatte, und sie trug deutlich weniger Kleidung, als schicklich ist, wenn man die Tür öffnet.

„Sie haben wenig Erfahrung mit Frauen, wie mir scheint“, hörte er wie durch einen Nebel aus Geräuschen ihre Stimme. Er war auf solche Fragen nicht gefasst. Ja, er hatte wenig Erfahrung, und ja, er hatte auch Schwierigkeiten mit den jungen Mädchen. Doch die Dame ließ nicht locker: „Kommen Sie doch näher“, sagte sie und setzte sich in eine Pose, in der er sehen konnte, dass sie zu Ihrem Negligé nicht einmal ein Höschen trug. Der junge Bote errötete, kam aber näher, den verwirrten Blick bald auf den Schoß der Dame, bald in ihr Gesicht versenkend.

„Würden Sie wohl so freundlich sein, mir einen leidenschaftlichen Kuss zu geben?“, fragte die Dame, als er vor ihr stand. Er stotterte, wusste nicht, was er wirklich darauf sagen sollte, und näherte sich dann aber zaghaft ihrem Mund. Sie wand sich ab und lächelte dabei. „Nicht auf den Mund, du Schelm“, sagt sie leise, spreizte ihre Schenkel voreinander und sagte nun noch etwas nebulös: „Frauen haben auch andere schöne Stellen, die junge Männer küssen könnten – wusstest du das nicht?“ Ohne weiter zu zögern, nahm sie seinen Kopf in die Hand und führte ihn zu der Stelle, die sie im Auge hatte. „Erst die Schenkel, mein Junge, ich führe dich dann schon dahin, wo ich dich hin haben möchte.“

Er kannte sich nicht mehr. Tatsächlich begann er, die Schenkel der Dame sanft zu küssen, wurde aber bald in die Mitte geführt, von der ein verführerischer Duft ausging. Er konnte sich nicht erinnern, jemals einen so intensiven, mesmerisierenden Geruch empfunden zu haben, und er spürte, wie sich die hypnotische Wirkung in seinem Gehirn ausbreitete. Er wollte noch aufhören, fliehen vielleicht gar, doch der Duft hatte seien Wirkung längst getan. In einer Dunstwolke von unklaren Empfindungen hörte er die sanften Befehle, wie er zu küssen hatte, wann er ihren Körper mit der Zunge benetzen sollte und was er zu tun hatte, wenn sie ihre Lippen weit öffnete. Dann und wann hörte er gar keine ihrer lustvollen Befehle, sondern nur ein leichtes Stöhnen, bei dessen Ertönen sich ihr Schoß etwas hob, bis sie schließlich ein wenig verhalten, aber deutlich hörbar einen spitzen Schrei ausstieß und er eine neue, noch stärkere Empfindung auf der Zunge, wie auch in der Nase spürte. Er lag noch eine Weile zwischen ihren Schenkeln, bis sich die Dame erhob. Er sah ihr nicht einmal nach, sondern blieb verträumt liegen, so, als müsse er der Erfahrung nachsinnen.

Wären seine eigenen Empfindungen nun nicht ganz auf die Dame konzentriert gewesen, und hätte der Duft ihres Schoßes nicht seine Gedanken verwirrt, so hätte er die unendliche lustvolle Spannung bemerkt, die sich längst zwischen seinen eigenen Beinen aufgebaut hatte.

Als er es nach dem Abklingen des Rauschens in seinem Kopf bemerkte, war die Dame bereits im Bad gewesen, um sich zu säubern und frisch zu parfümieren, doch war sie immer noch überaus leicht bekleidet. Sie lächelte ihn gewinnend an, und sagte nun in höflich-distanzierten Ton: „Sie müssen jetzt bitte gehen. Ich erwarte den Herren, von dem die Rosen stammen, in wenigen Minuten, und es wäre nicht gut, wenn er Sie hier vorfinden würde.“ Dann entnahm sie einer kleinen, vergoldeten Kassette einen Geldschein, den sie ihm in die Hosentasche streckte, was ihm sehr peinlich war, da sie doch seien noch vorhandene Erektion spüren musste. Doch sie verzog keine Mine und verabschiedete ihn nun. „Sie haben sich Ihr Trinkgeld wirklich verdient, junger Mann – ich werde ihr verhalten bei ihrer Chefin lobend erwähnen.“ Sie schob ihn mehr zur Tür hinaus, als er ging. Im Treppenhaus begegnete ihm ein verschwitzter, dickbäuchiger Mann in höherem Alter, der auf die Treppenstufen starrte, als er dem jungen Mann begegnete.

Die Geschichte stammt aus meiner Sammlung: "Was mir Männer erzählten". Wollt ihr mehr davon?