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Kommen die Jungfrauen zurück?

Geschrieben von Gebhard Roese • Mittwoch, 9. März 2011 • Kategorie: casual dating news
Kommen die Jungfrauen zurück oder lügen die US-amerikanischen Teens und Twens heute noch besser als vor Jahren? Wie eine US-amerikanische Regierungsbehörde wissen will, habe eine Studie ergeben, dass 27 Prozent der Männer und 29 Prozent der Frauen „zwischen 15 und 24“ im Jahr 2008 „noch Jungfrau“ waren – und damit waren die Zahlen höher als in den Jahren zuvor, denn 2002 hatte man nur 22,7 Prozent Jungfrauen unter den Frauen und 22,6 Prozent unter den Männern festgestellt.

Im Grunde benutzte man hier allerdings einen statistischen Trick: Denn die minderjährigen 15-17-jährigen Frauen waren naturgemäß eher Jungfrauen (60,3 Prozent) als die Volljährigen zwischen 18 und 19 Jahren (20 Prozent verbliebene Jungfrauen) – und dann ist die Luft schnell raus, denn bei den 20-25 jährigen behaupteten nur noch 12,3 Prozent, Jungfrau zu sein.

In der Studie wurde ebenfalls gefragt, ob es bei den Befragten gleichgeschlechtliche Kontakte gegeben hätte: Erstaunliche 13 Prozent der Frauen zwischen 15 und 44 gaben dies zu, während Männer nur zu 5 Prozent behauptete, gleichgeschlechtliche Kontakte gehabt zu haben. Obgleich die jungen Damen sich gerne mit ihresgleichen vergnügten, behaupteten nur 1,1 Prozent, lesbisch zu sein, und 3,5 Prozent sagten, sie seien bisexuell.

Interessant für das Lügenverhalten wäre diese Tatsache: Mehr als 10 Prozent der US-amerikanischen Teens, die mit Geschlechtskrankheiten infiziert waren, gaben an, niemals Sex gehabt zu haben. Wie viele Schwangere behaupteten, niemals Sex gehabt zu haben, ist unbekannt.

Wer sich tatsächlich für den Zahlenwust aus den USA interessiert, kann die Daten hier abfragen. (PDF)
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Lady Porn Day - Damen Pornografie Tag

Geschrieben von Induna • Sonntag, 27. Februar 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
Am 22. Februar war, von uns kaum bemerkt, der Tag der Frauenpornografie. Dazu gab es ein Interview mit der Initiatorin, Rachel Rabbit White. (Aka "Rachel Rabbit Write").

Wir haben das Interview und die Webseite gelesen geben Ihnen eine Idee davon, was sich ändern müsste in der immer noch von Männern beherrschten Domäne der Pornografie.

Wenn man eine Frau ist und versucht, die Pornografie zu erkunden, ist dies ziemlich hart. Frauen werden nicht dazu angeregt, miteinander über Pornografie zu sprechen, ebenso wenig, wie wir dazu angeregt werden, über Masturbation zu sprechen und es gibt kaum frauenfreundliche Sachen, die uns anregen könnten. In der Frauen-Welt erwarten wir unsere ersten Orgasmus von einem Partner oder einer Partnerin. Dann glauben wir, dass wie unseren Sex-and-The-City Hitachi-Ogasmus mit geschlossen Augen bekommen. Aber Pornografie ist im Grunde nur ein anderes Werkzeug für unsere sexuelle Weiterentwicklung.


der klassiker - filmplakat (ausschnitt) zu "emmanuelle zwei" für den asiatischen markt
Frauen haben sich, so die Initiatorin, hätten sich ja bereits aufgemacht, um die Pornografie zu kreieren, die sie gerne sehen würden, und das sei nicht die übliche getürkte Lesbenszene zwischen gerade mal volljährigen Blondinen. Doch es gäbe da schon ein Problem, denn die neue Frauenpornografie käme überwiegend aus der Queer-Szene – und sie habe noch nicht viele Pornos für Hetero-Frauen gesehen. Doch was will denn eine Frau, die ganz normale Männer will – welche Pornografie sucht sie?

Im Grunde, so meint unsere Redaktion, könnte man das Wort „Pornografie“ ruhig weglassen. Unsere Miss Y, sucht seit Langem nach neuen, erotischen (und nicht pornografischen) Romanen, die erotische Frauenbilder zeigen – gleich, ob es nun rein heterosexuelle Frauen sind oder bisexuelle Frauen. Denn was derzeit in den üblichen Medien geboten wäre, seien die üblichen Klischees:

Frauen die …

- … Erotik lieben, sind Schlampen.
- … viel Sex haben, sind immer noch „Nymphoman“.
- … die auch mal Frauen vernaschen, sind immer „Bisexuell“.

Darüber hinaus sagt manchen Autorinnen die Schere im Kopf, die Fantasie ja nicht dorthin treiben lassen, wo Frauen gemein, hinterhältig oder gar brutal sind – das könnte ja den Feministinnen missfallen.

Daher dürft es noch ein weiter Weg sein, bis einmal wieder wirklich unverschämt anregende Romane von Frauen geschrieben werden – sei es für Frauen, für Männer oder einfach für lustvolle Zeitgenossen. Übrigens; Das berühmteste Buch von einer Frau über die ausgefallensten erotischen Erlebnisse dieser Erde ist nach wie von "Die Geschichte der O" - und der bleibteste Erotik-Film aller Zeiten für Frauen ist "Emmanuelle".
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Flexisexuelle sucht …

Geschrieben von Induna • Donnerstag, 24. Februar 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
lesbisch, bisexuell oder gar flexisexuell?
Vielleicht werden wir uns ja demnächst beim Causal Dating auf „flexisexuelle“ Menschen einstellen müssen. Das sind sozusagen die Chamäleons unter den Menschen: Mal sind sie hetero-, mal homo- und mal bisexuell, je nachdem wie die Lage gerade ist. Ob hauptsächlich Frauen davon betroffen sind, war nicht herauszufinden. Möglich, dass sie eine Weile warten, ob das bevorzugte Geschlecht einen Flirt mit ihnen beginnt und erst bei Misserfolg auf das eigene Geschlecht umswitchen, möglich aber auch, dass sie Paare suchen, die ihnen beide Möglichkeiten bieten. Jedenfalls sagen sie, sie wären auf gar keinen Fall „bi“, denn bi zu sein hieße ja, sich zuvor auf das eine oder andere Menü zu einigen: Also zum Beispiel, ob man koscher oder indisch essen geht. Um im Bild zu bleiben: Die oder der Flexisexuelle sucht sich offenbar erst beim Lesen der Speisekarte aus, welchen Geschmack er heute bevorzugt.
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Queer-Theorie – die Königinnen, der Elfenbeinturm und die Untertanen

Geschrieben von Induna • Donnerstag, 17. Februar 2011 • Kategorie: stino, bi und schwul
Die meisten von euch werden vermutlich noch nie von der Queer-Theorie gehört haben – und das ist im Prinzip ganz gut so. Denn die Theoretiker aus den fernen Elfenbeintürmen versuchen gerade, ihre besondern Formen der Sexualität auf einen Thron zu heben, der bestenfalls ein morscher Stuhl vom Dachboden ist. Dabei mischt auch das Online-Lexikon Wikipedia kräftig mit: Da es ein Jedermann-Lexikon mit übertriebenem Wissenschaftsbewusstsein ist, kann man dort fast alles veröffentlichen, dass durch geeignete Schriften aus den wissenschaftlichen Elfenbeintürmen genügend dokumentiert ist.

Wer wagt, dagegen zu halten, wird meist der Homophobie verdächtigt – was absolut unhaltbar ist. Doch die Queer-Leute sitzen eben dort, wo angeblich die Meinungseliten ihren gottgegebenen Stammplatz haben: An Universitäten, und die haben überall auf der Welt den Heiligenschein der Wahrheit. Doch in der Wirklichkeit da draußen ist jeder schwule Mann erst einmal Mensch, dann Mann und dann schwul, jede schwule Frau zunächst einmal Mensch, dann Frau und dann lesbisch, und die bisexuellen Frauen und Männer neigen ohnehin nicht dazu, sich Gemeinschaften unterzuordnen. Für wen also spricht die Queer-Bewegung?

Zachary J. Stafford von der DePaul Universität wagt es, sich gegen den Allmachtsanspruch der Leute zu stellen, die glauben „an der Spitze der Bewegung“ zu sein.

Innerhalb der Elfenbeintürme sehe ich die Queer Königinnen auf einem königlichen Thron sitzen, unnahbar für die meisten, und gefangen in ihrem Turm,


schreibt er. Doch es ist ein Königreich ohne Untertanen, eine Enklave der Gesellschaft, die eine Art Meinungsterrorismus („terrorist drag“) betreibt.

Die Argumente (in englischer Sprache) beim „National Sexuality Resource Center“ .
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Wie weit darf der Partner sexuell abweichen?

Geschrieben von Induna • Dienstag, 8. Februar 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
Causal Dating ist wundervoll – doch dann und wann entdeckt man, dass man auf Menschen trifft, die etwas anders denken, fühlen und handeln wie man selbst – was geht dann noch und was nicht?

Die drei häufigsten Abeichungen vom „Schema F“ der ganz gewöhnlichen Heterosexualität will ich euch gerne nennen: Es sind Fetischisten, BDSM-Anhänger und Bisexuelle – mit allen Varianten, die man sich verstellen kann. Hinzu kommen noch diejenigen, die Vorstellungen haben, die über eine Zweierbeziehung hinausgehen: Swinger, Partnertauscher und Dreierliebhaber.

Sollte man diese Menschen im Rahmen eines Casual Dates treffen? Unsere Experten sagt dazu Folgendes:

Fetisch oder Liebe zu ...

„Bei Fetischen müssen wir unterscheiden, ob es eine Liebhaberei ist oder ein Zwang. Bekannt sind vor allem Fuß- und Busenliebhaber, aber es gibt natürlich viele andere, die man gemeinhin als Fetischisten bezeichnet. Wenn die Liebe zur Person sich mit der Liebe zur Frauenbrust oder zum Frauenfuß vereinbaren lässt, ist das eigentlich eine ganz normale Liebesbeziehung und kein Fetischismus“.

Also ja – und wenn es einem auf dem Keks geht, immer nur Fuß oder Busen zu sein, dann rechtzeitig gegensteuern.

Bei BDSM-Anhängern ist die Meinung differenzierter:

„Schmerz und Lust lassen sich eigentlich immer vereinbaren – aber Schmerz und Erniedrigung nicht so häufig. Man muss genau überlegen, welche Spiele man mitspielen will und welche nicht. Nicht alle BDSM-Anhänger sind liebevoll und nehmen Rücksicht auf ihre Partner – und: Vorsicht vor Sektierern, vor allem in Gruppen, und BDSM-Abweichlern, die entgegen jedem Rat unter Drogen handeln. Vorsicht beim ersten Treffen – keine Drogen, kein Alkohol – und sich niemals Situationen aussetzen, die man nicht beherrscht.“

Ja – und wie “schlimm“ sind Bisexuelle?

„Bi-Abweichungen sind nicht ungewöhnlich: Man lernt praktisch dauernd Frauen kennen, die im jungen Erwachsenenalter auch Bi-Lüste verspüren. Männer haben in der Regel gar nichts einzuwenden gegen Frauen, die ab und mal ihren Bi-Neigungen nachgeben – nur das Hin- und Hergerissensein allerdings ist schwer zu ertragen – und Bi-Männer werden oft generell gemieden.“

Von Dates mit mehr als einer Person rät unser Experte generell ab: „Man weiß nie, welche Ziele die anderen verfolgen. Im Zweifel gilt also, sich erst einmal in Ruhe an einem neutralen Ort zu treffen und die Vorstellungen gegeneinander abzugleichen.“
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