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Die erotischen Hauptthemen für Frauen nach Schwerpunkten

Träume der Frauen - Hinweise zum Schreiben erotischer Literatur
Um herauszufinden, welchen Träume Frauen hauptsächlich nachhängen, haben wir eine einschlägige Befragung nach Themengebieten geordnet, die Nennungen anschließend kumuliert und bewertet.

Romantik und Erotik sind innige Partner

Sehr schnell wurde klar (aber das wissen Sie ohnehin, wenn Sie die übrigen Artikel zum Thema gelesen haben), dass Romantik mit einem Mittel von 83 Prozent haushoch siegt.

Wenn das Abenteuer beginnt, lüstern Frauen auch erotisch

Doch was folgt dann? Ganz klar: Es ist der Bereich sexueller Abenteuer, vom Fremdgehen über den Sex in der Öffentlichkeit bis hin zu Sex mit geheimnisvollen Fremden. Mit etwa 62 Prozent treffen wir dabei fast zwei Drittel der Frauen. Spitzenreiter sind hier „ungewöhnliche Orte“ mit fast 82 Prozent.

Feuchte Künste, Zungenspiele und Handfertigkeit sind gefragt

So weit, so gut. Doch wir haben noch keine sexuellen Praktiken und lustvolle Abweichungen erlebt. Welche Praktiken stehen hier ganz oben? Es ist der Mund- und Handverkehr, der Frauen in heiße Fantasien treibt, und zwar zu gut 43 Prozent, wobei der höchste Wert für „Fellatio geben“ festgestellt wurde (71 Prozent).

Popovoll und Pranger – BDSM ist immer gefragt

Niemand wird sich heute mehr wundern, dass sich Frauen zugleich für Unterwerfung und Dominanz interessieren: Das Thema BDSM in allen Varianten liegt mit 42 Prozent höher als viele andere Themen. Fast zwei Drittel der Frauen gaben an, dass ihre Träume davon handeln, sexuell dominiert zu werden.

Mehr als ein bisschen „bi“ – das Thema heizt ein

Bei bisexuellen oder homosexuellen Beziehungen hatten wir zu wenig Werte, um ein gutes Mittel zu bilden. Dennoch nehmen wir aufgrund anderer Erfahrungen und Vergleichswerte an, dass die „gut 37 Prozent“ eine brauchbare Schätzung sind.

Schicke Orgien sind beliebter als gedacht

Auf dem letzten von uns ermittelten Platz (dann haben wir abgebrochen) liegt der Bereich von Gruppensex ab drei Personen mit nur noch 32 Prozent. Wobei erstaunlicherweise Orgien mit Frauen und Männern als Gipfel lustvoller Fantasien herausstachen – sie wurden von 57 Prozent der Frauen genannt.

Informationen zu den Zahlen

Zu den Zahlen sind verschiedene Anmerkungen nötig, was hier noch geschehen soll: Es ist schwierig, die Gruppen so zusammenzustellen, dass ein Gesamtbild entsteht. Manche der Themen (Abenteuer, Gruppen, Bisexualität) lassen sich auch unterschiedlich interpretieren. Das heißt: Die Werte sind weder willkürlich zusammengestellt, noch erheben sie Anspruch auf absolute Gültigkeit. De Grundlagen allerdings sind relativ verlässlich, weil sie aus einer zuverlässigen wissenschaftlichen Quelle stammen. Auch ein Blick in die in Ihrer Buchhandlung ausgelegten erotischen Romane dürfte Sie vom Wahrheitsgehalt dieser Erhebung überzeugen.

Zahlenwerke: Wir haben die Erhebungen der "Université du Québec à Montréal" angesehen, kumuliert und für Autorinnen neu bewertet, Diese Zahlen empfehlen sich, weil sie ebenfalls auf erotischen Fantasien beruhen. Je nach Interpretation und Kumulation können dabei unterschiedliche Ergebnisse in der Betrachtung entstehen. In der Grafik wurden "sexuelle Abenteuer" nicht gesondert erfasst.

Verblüffung pur: So geht eine perfekte Orgie

Da fallen mir doch die Socken von den Füßen. Wusstet ihr, was eine Orgie ist?

Also, eine Orgie ist nicht, wenn ihr masturbiert – egal wie viel virtuelle Teilnehmer ihr euch erdenkt. Zwei Menschen erleben auch keine Orgie, auch nicht, wenn ein Teddybär (oder ein Sexspielzeug) dabei ist. Das wussten wir ja, aber nun kommt’s (einige Ausdrücke wurden abgemildert):

Ich denke, eine Orgie besteht aus vier oder mehr … wenn eine Frau dabei ist und drei Männer, und alle auf die Frau scharf sind, dann ist es Rudelbumsen. Zwei Frauen und vier Männer ergeben eine Orgie. Und wenn es nur drei Leute sind, ist es ein Dreier.


Nach so viel Aufklärung schreitet eine Internet-Autorin zum pragmatischen Teil, wobei wir wieder einige Ausdrücke ersetzt haben.

Jeder sollte jederzeit etwas machen. Deine … Geschlechtsteile inklusive anderer Öffnungen sollten immer aktiv sein. Zudem sollte eine Orgie aus einer gleichen Anzahl von Frauen und Männern bestehen oder zumindest bisexuellen Frauen oder so etwas. Eine Orgie läuft nicht, wenn du vier Hetero-Frauen und zwei Hetero-Männer hast, weil dann zwei Frauen übrig sind.


Nach so viel mathematischer und pragmatischer Weisheit habe ich abgeschnallt. Und überhaupt: Warum sollten wir eigentlich Orgien haben? Auch darauf gibt es ein Antwort:

Bei Orgien gibt’s immer Überraschungen, und du weißt nie, was als Nächstes passiert.


Na denn. Und wo das stand … also das muten wir euch nicht zu, wirklich nicht. Wir wissen es aber. Die Autorin nennt sich Juicy Jazmynne.

Cuckold – der Kuckuck, der Esel und eine Frau

Hörner aufsetzen ist im Deutschen geläufiger als "Cuckold"
Vor vielen Jahren war „Cuckold“ in aller Munde, und noch heute verzeichnet Google gut 1,4 Mio. Einträge mit diesem Begriff.

Nicht alle betreffen Erotik, Sex, SM und dergleichen. Der „Cuckold“ ist ein ganz gewöhnlicher Mann, der von einer ganz gewöhnlichen Frau „gehörnt“ wird. Klartextlich: Sie treibt’s mit einem oder mehreren anderen Männern, und er duldet es mehr oder weniger freiwillig.

In der Pornografie und in bestimmten Bereichen der SM-Szenerie ist er jedoch ein Weichei. Ausgestattet mit wenig Körperkraft, schmalem Selbstbewusstsein und (zumindest in der pornografischen Abteilung) mit einem kleinen Penis.

Das Pendant zum Kuckuck-Mann (Hahnrei, gehörnter Mann) ist ein menschlicher Eselhengst. Stürmisch, zupackend, von großer körperlicher Kraft und enormer Potenz, machohaftem Selbstbewusstsein und selbstverständlich mit einem großen Gemächt. Man nennt ihn nicht „Eselhengst“, sonder üblicherweise „Bull“.

Warum lässt der Mann "so etwas" mit sich machen?

Was treibt einen Mann eigentlich dazu, als „gehörnter Ehemann“ verheiratet zu bleiben? Und was könnte ihn dazu treiben, sich von der Ehefrau als „Cuckold“ derart erniedrigen zu lassen, dass er zusieht, wie ein anderer Mann sich mit seiner Ehefrau „beschäftigt“?

Der Mann, der seiner Frau gewähren lässt, mag gute Gründe haben. Mag sein, dass er selbst gerne mal anderwärts nascht, oder dass er ganz froh ist, dass sie sich anderweitig austobt – es ist nicht Sache eines jeden, den wilden Eselhengst zu spielen. Vor Jahren traf ich eine Frau, die regelmäßig in ein Mittelmeerland fuhr, um mit glutvollen Männern das zu bekommen, was sie von ihren „festen Beziehungen“ nicht geboten wurde.

Vier Theorien, warum der Mann gerne beim Ehebruch der Frau zusieht

Was aber geht in dem Mann vor, der tatsächlich in einen „Dreier“ nach Art des "Cuckolds" einwilligt, bei dem er überwiegend „zusieht?“

Es gibt dazu viele Theorien: Die eine basiert überwiegend auf SM-Paaren oder SM-Konstellationen: Sie dominiert, er lässt sich freiwillig erniedrigen und versklaven, und am Ende ist er dankbar, dass er wenigstens zusehen durfte.

Die zweite Theorie verweist auf die Faszination, einer Frau beim Sex mit einem Mann zuzusehen – in diesem Fall sogar der Ehefrau oder Freundin. Das könnte der Mann zwar auch bei einem konventionellen MMF-Dreier haben, aber dabei ist das reine „Zusehen“ eher verpönt.

Die dritte Theorie ist einfacher: Eigentlich will man einen Dreier (MMF), aber die betroffene Frau besteht darauf, dass nur einer der Partner aktiv ist und der andere wartet.

Es gibt eine vierte, auch recht plausible Theorie: Der Mann kann tendenziell Freude daran haben, einmal einem Mann körperlich nahe zu sein, traut sich aber nur in Gegenwart seiner Geliebten. Ob es sich dabei um echte Bisexualität oder bloße Neugierde handelt, ist umstritten.

Private Studie von 2011 über Cuckolds nicht mehr im Netz
Angebliche Umfrage - Cuckold-Ergebnisse (siehe Anmerkung)
Aufschluss sollte einmal eine umstrittene private Studie aus dem Jahre 2011 geben, die im Internet nicht mehr vorhanden ist. Danach waren 78 Prozent der Befragten Männer (Cuckolds) unterwürfig, und 15 Prozent empfanden sich nicht als unterwürfige, fanden die Idee aber (im Rollenspiel) attraktiv. Nur ungefähr neun Prozent empfanden sich nicht als unterwürfig. Interessant waren auch ander Zahlen: Etwa 57 Prozent der „Cuckolds“ liebten es, von der betroffenen Frau erniedrigt zu werden, wobei verschiedene Varianten infrage kamen, und nur etwa 29 Prozent waren reine Voyeure, also Männer, die Lust am „zusehen“ hatten. Die restlichen Männer gaben bisexuelle Tendenzen an. In einem 2005 veröffentlichten erotischen Roman (Domination Inc.) werden ähnliche Tendenzen geschildert.

Letztlich ergab sich aus der Studie (wenn man sie so nennen will), dass der Wunsch nach einem Cuckold-Szenario in den weitaus meisten Fällen von der Frau ausging. Allerdings beruht diese Aussage einseitig auf das, was „bekennende“ Cuckold-Männer äußerten.

(Das Zahlenwerk liegt der Redaktion vor, es kann aber nicht als wissenschaftlich korrekt anerkannt werden). Anmerkung (1): In weiblichen Kleidern oder gar geschminkt dem Geschehen zusehen (2) Alle anderen Erniedrigungen, wie Beleidigungen, oder "zu kleiner Penis". Alle Erniedrigungen wurden im letzten Balken zusammengefasst.
Bild oben: Illustration von Viktor Leyrer.

Gleich geht schlecht –zumindest bei Befragungen

Zärtliche Näherung, Bedürfnis oder Verführung?
Gleich geht schlecht – zumindest bei Befragungen. Das gleiche Geschlecht lieben? Oder jedenfalls sinnlich oder gar sexuelle Kontakte dieser Art haben? Ihr werdet gleich sehen: Das ist wesentlich differnzierter, als sich manche Autorin oder mancher Autor so ein Thema vorstellt - zumal dann, wenn man/frau ehrlich bleiben will.

Die Lust aufs gleiche Geschlecht - eher schwach besetzt?

Lust auf das gleiche Geschlecht? PARSHIP hat gerade die eigenen Mitglieder befragt und stellt fest: Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht sind nicht sonderlich gefragt. Dabei war PARSHIP ausgesprochen zurückhaltend und fragte zum Beispiel die Frauen:

Im Lauf des Lebens sammeln einige Menschen auch Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht. Wie ist das bei Ihnen, sind Sie schon mal einer Frau (z. B. mit einem Kuss etc.) körperlich näher gekommen?


Oh, nur mit einem Kuss? Nicht einmal mit einem Zungenkuss? Und das soll schon der halbe Weg „ans andere Ufer“ gewesen sein?

Nun, fast 80 Prozent der befragten Frauen beantworteten die Frage mit „nein, niemals.“

Und der Wunsch danach?

PARSHIP differenziert dabei etwas. Nachdem zuvor die Kusserfahrung in den Mittelpunkt gestellt wurde, geht es nun um Liebe, und man fragt:

Unabhängig davon, ob Sie schon körperliche Erfahrungen mit gleichgeschlechtlichen Menschen gesammelt haben oder nicht. Können Sie sich vorstellen, sich in jemanden zu verlieben, der das gleiche Geschlecht hat?


Die Assoziation „gleiches Geschlecht“ und „verlieben“ deutet natürlich auf eine andere Konstellation hin als „körperliche Kontakte wie Küsse“. Dennoch waren nur 68 Prozent der Frauen völlig negativ gegenüber der Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Liebe eingestellt:

Nur etwa 68 Prozent lehnten sie kategorisch ab – und immerhin 29 Prozent wollen nicht restlos ausschließen, sich in eine Frau zu verlieben. Der verbleibende Rest konnte sich durchaus vorstellen, auch eine Liebesbeziehung mit einer Frau einzugehen.


Bei Männern war die Ablehnung übrigens deutlich stärker: Sie lehnten zu fast 90 Prozent jede Liebesbeziehung zu Männern für sich ab.

Wie sah es nach einer Auswertung der Fantasien aus? Wir blickten auf eine Studie aus Kanada. Dort wurde explizit nach sexuellen Lüsten gefragt, also nicht ausschließlich nach Bisexualität. Demnach hegten 37 Prozent der Frauen solche Gelüste, aber nur 21 Prozent der Männer.

Viele Fragen bleiben offen, - und die Zahlen sagen wenig aus

Daraus ergibt sich natürlich die Frage: Ist gleichgeschlechtliche Sinnlichkeit oder gleichgeschlechtliche Lust eine Frage der Veranlagung oder eine Frage der Gelegenheit? Oder ist es gar der Wunsch, von einem gleichgeschlechtlichen Partner verführt zu werden, weil frau/man sich selbst nicht traut? Und geht es dabei wirklich um Liebe oder vielleicht ausschließlich um Lust?

Diese Fragen bleiben offen. Vor Jahren haben wir einmal eine Verführerin befragt, und sie behauptete, dass sie nahezu jede Frau, ob mit oder ohne Erfahrung und ob verheiratet oder Single, ins Bett locken könnte. Und manche Studien behaupten, dass Frauen deutlich geneigter sind, sich verführen zu lassen, als es die relativ geringen Prozentsätze ausdrücken, die in Umfragen ermittelt würden.

Ist die Mehrheit der Frauen "lesbisch"?

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Und die Gretchenfrage stellte vor einigen Jahren einmal Doktor Gerulf Rieger von der psychologischen Fakultät der Universität Essex. Nach dieser Studie wurden 82 Prozent der Probandinnen von beiden Geschlechtern sexuell angezogen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein YourGov Studie, die viel zitiert wird und die zeigt, dass es von allem unter jungen Leuten eine große Toleranz existiert. Immerhin sagten 61 Prozent der Befragten, es gäbe für sie keine eindeutige Zuordnung von „Heterosexuell“ und Homosexuelle“ – Sexualität sei durchaus fließend.

Ja, und nun? Die Antwort liegt möglicherweise in der Frage, seit wann es überhaupt eine Einordnung der Menschheit in „Heterosexuelle“ und „Anders Sexuelle“ gibt. Und dabei stellen wir fest: noch nicht sehr lange. „Heterosexualität“ ist eine äußert brüchige und mithin fragwürdige Definition, die der Menschheit von Wissenschaftlern aufgezwungen wurde.

Festgestelle Neigung zur Gleichgeschlechtlichkeit, Studie.
YouGov Studie (UK)
Dieser Artikel: Mit Zahlen und Zitaten der Partneragentur "PARSHIP" neuesten Datums, aus einer Pressemitteilung.

Bild: Anonyme Zeichnung (Teilansicht) zu einem Band über frivole Lieder

Starker Tobak: Die Hälfte von uns ist lesbisch

Hey, habt ihr heute neben einer Frau in der U-Bahn gesessen? Oder sitzt ihr einer Frau am Schreibtisch gegenüber? So, und wenn du genau weißt, dass du nicht lesbisch bist, dann ist sie es. Ene mene mu, und lesbisch bist du.

Na ja, vielleicht nicht wirklich. Aber guck sie mal an, deine Nachbarin. Sieht sie dir nicht verdächtig oft in die Augen oder auf den Po oder sonst wo hin? Das wäre ganz normal, denn so etwas tun 60 Prozent aller Frauen. Ja, und wenn sie dann so verträumt über ein paar Tabellen sitzt, was denkt sie dann? Richtig, sie fantasiert über Sex mit Frauen (das tun angeblich 50 Prozent) und wer weiß, vielleicht bist du gerade die Frau, an die sie dabei denkt?

Viellicht bis du sogar selber lesbisch und weißt es nur nicht? Meine Freundin Biggi sagt ja immer, so was findet man nur heraus, wenn man es probiert, das wäre so wie mit dem Zimt im Hackbraten. Nur irgendwie ist das doch ein bisschen was anderes, oder?

Heute hat mich die Chefin für Freitag auf einen Kaffee in ihrem Büro eingeladen – so ganz intim, nur wie zwei. Eigentlich dachte ich ja, es ginge darum, ob ich das neue Projekt kriege, aber nun kratz ich mich doch hinter dem Ohr und frage mich: Ja, wenn ich also sicher nicht lesbisch bin, vielleicht ist sie ja’n bisschen bi?