Skip to content

Werbung:

Schreiben über das erste erste Mal

Einstmals, bestimmte aber noch vor 100 Jahren, war das „erste Mal“ ein einschneidendes, beunruhigendes und vielfach von Brutalität geprägtes Erlebnis, das nicht wenige Frauen über Jahre psychisch belastete.

Scham überschattet das Thema bis heute. Auf die Frage „Wie war dein erstes Mal?“ bekommen Sie kaum eine befriedigende Antwort. Und literarisch gibt ein erstes Mal vor allem dann nichts her, wenn es unter dem grauen oder rosa Schleier verklärter Erinnerungen liegt. Wenn Sie beschreiben wollen, wie es wirklich war, müssen Sie alle Peinlichkeiten, Befürchtungen und Enttäuschungen berücksichtigen. Das hätten Sie nicht gekonnt, als Sie so um die 18 Jahre alt waren und es an sich selber erlebt haben. Aber nun können Sie sich „neben sich selbst stellen“ und das Thema in Varianten herausarbeiten.

Es scheint, als teile sich die Welt der Frauen in drei Gruppen:

1. Die einen wollten unbedingt ihr erstes Mal erleben und „hinter sich bringen“, egal, wie es ausfallen würde.
2. Andere wollten daraus eins schönes, gegebenenfalls sogar sehr romantsches Erlebnis gestalten.
3. Die dritte Gruppe erinnert sich mit Grauen an das, was dabei verlangt wurde oder schämt sich, es auf diese Weise erlebt zu haben.

Allerdings muss die Behauptung, das „erste Mal“ präge das gesamt Leben, inzwischen bezweifelt werden. Es schient, als sie es eine psychologische Überhöhung, die durch nichts bewiesen ist. Gleichwohl ist das „erste Mal“ ein Erlebnis, das zu Vergleichen einlädt: Wie war es tatsächlich für die Autorin? Wie für die Figur im Roman? Und wie empfindet es die Leserin?

Ein Thema, bei dem alle mitreden könnten – aber sie tun es nicht

Wenn Sie über „das erste Mal“ schreiben wollen, denken Sie immer daran: Jede und jeder hat es irgendwie erlebt und erinnert sich mit einiger Wahrscheinlichkeit daran, wenngleich auch oft nur schemenhaft. Die Neugierde zwingt sie oder ihn, Ihre Geschichte zu lesen uns mit seiner eigenen zu vergleichen.

Die Schwierigkeit folgt auf dem Fuße: Ihre Aufgabe besteht darin, die rosa Tücher und die Grauschleier zu entfernen und ihren Heldinnen und Helden möglichst plastische Erlebnisse zu gönnen, denn nur so können sie Ihre Leserinnen und Leser „mitnehmen“.

Nicht verklären und nicht verdinglichen

In erotischen Romanen (und erst recht im Internet) kursieren inzwischen nach Tausenden zählende erotische Geschichten über das „erste Mal“. Die meisten leiden darunter, dass sie die Schilderung entweder verklären, verdrängen oder aber verdinglichen. „Verklären“ bedeutet, die ursprünglichen Empfindungen zu „schönen“, also mit Zuckerguss zu übergießen, was eigentlich schrecklich oder nichtssagend war. Verdrängen heißt, die eigentlichen Vorgänge zu verschweigen und andere (meist positivere oder neutralere) an ihre Stelle zu setzen. Verdinglichen ist ein Weg, nur zu beschreiben, wie „das Ding in das Ding“ kommt. Dieses „Verdinglichen“ wird sehr häufig benutzt, um die Schilderung von Gefühlen aller Art frei zu halten.

Hier zeigt sich die große Schwierigkeit, der wir beim erotischen Schreiben immer wieder begegnen: Es ist relativ einfach, Abläufe zu schildern, aber sehr schwer, die Gefühle zu beschreiben, die dabei freigelegt werden. Immerhin fanden wir inzwischen mehr und mehr Geschichten vor, in denen die Handlungen etwas ausführlicher beschrieben wurden. Es heißt nicht mehr simpel und wirklichkeitsfremd „mit einem Ruck drang er in mich ein“ oder „ich fühlte, wie sich sein Ding hin mich hineinbohrte“. Inzwischen scheint sich auch etwas Emanzipation breitzumachen: Die Frau bestimmt das Geschehen und versenkt den Penis selbst zwischen den Schamlippen. Beispiel:

Ich senkte mein Becken langsam herab und fühlte seine Eichel, die ich langsam zwischen meinen Schamlippen verschwinde, ließ. Dann glitt ich weiter hinunter und nahm ihn ganz in mich auf.


Die ausführliche Schilderung des Geschehens ist ein kleiner Trick, um Gefühle zu verdrängen, die Autorinnen wie Leserinnen unangenehm sein könnten, und dennoch wird mit ihnen ein gewisser Unterhaltungswert erzielt – vom Anstieg der Geilheit beim Lesen einmal ganz abgesehen.

Wir wissen aus vielen Beispielen, wie sich Autorinnen scheuen, ihre Gefühle zu offenbaren, wenn es um ihr (oder sein) erstes Mal geht. Und wir wollen Ihnen helfen, falls Sie (noch) nicht in der Lage sind, Ihrer Heldin Gefühle mit auf den Weg zu geben.

Vorschlag, falls Sie sich nicht an Gefühle herantrauen:

Vermutlich erinnern Sie sich, dass Ihr „erstes Mal“ in eine Abfolge von Ereignissen eingebettet war, in die sie entweder hineingeschlittert sind oder die Sie willentlich vorbereitet haben. Günstig ist immer, die Befürchtungen und Erwartungen an das erste Mal in die Schilderungen mit einzubinden. Sie können dabei die Wunschvorstellung der Heldin als gedankliche „Parallelhandlung“ zum wahren Geschehen entwerfen.

Varianten: Spielte „Nachdruck“ oder Gruppenzwang eine Rolle? Wie waren die äußeren Umstände? Fand alles „clean“ oder unter Drogen (vor allem unter Alkoholeinfluss) statt? Wann und wie fasste ihre Heldin den Entschluss? Hatte sie vorher schon masturbiert? Wie wurde verhütet? Was tat sie unmittelbar danach? Als weitere Varianten kommen übrigens „andere erste Male“ in Betracht (wir werden später Ideen dazu veröffentlichen).

Und wenn Sie wirklich an die Gefühle heranwollen?

Das Geheimnis besteht darin, ist, die eigenen Gedanken mitspielen zu lassen, also die Lüste und Hoffnungen, Ängste und Befürchtungen.

Hier ein Gedankengang, den wir uns für diesen Artikel schreiben ließen. Er mag ein dürftiges Beispiel sein, aber er zeigt die Richtung, in die Sie gehen können.

Zu was brauchte ich eigentlich Michael, und warum will ich, dass sein Penis in meine Muschi rein flutschte, Würde es wirklich so anders sein wie der Dildo? Und wie konnte es sein, dass er mich überhaupt damit befriedigte? Nur, weil sein Ding fleischlich war? Ich wusste es wirklich nicht. Und ich dachte mir: „Hatte dieser Mann überhaupt so viel Erfahrung, dass er mich wenigstens so weit bringen konnte, wie ich ohne Mann kam?“ Ich hatte Schlimmes von Freundinnen gehört. „wenn sie drin sind, stoßen sie drei oder vier Mal, dann spritzen sie dich voll – es ist schrecklich.“ Na ja, und dann immer: „Du kannst ihn natürlich …“ und dann kam irgendetwas, was ich nun wirklich nicht wollte. Und ich hoffte, dass sein Penis wenigstens gleich steif sein würde. Nachhelfen? Niemals … das war für mich purer Ekel. Ich beschloss, mich erst mal zu entspannen Tief durchatmen, die Hüfte locker lassen … und wenn er sich zu mir legt, gleich mal die Initiative ergreifen. Er hat keine Ahnung, dass es mein erstes Mal ist. Ich werde …»

Wird die Geschichte so aufgebaut, können die wirklichen Gefühle glaubwürdig geschildert und mit den Erwartungen und Befürchtungen verglichen werden. Wir sollten hier nicht zu explizit werden, aber Sie, liebe Autorin, wissen wahrscheinlich, wie sich das „Feeling“ bei der Führung eines Dildos von den Bewegungen eines Penis unterscheidet.

Aber klar … das ist erst der Anfang. Und nur ein erstes Mal von vielen, vielen „ersten Malen“. Denn die Furcht, etwas zu erleiden und die Neugierde drauf, etwas zu erleben, ebbt nicht ab, nur weil Sie ein einziges Mal einem Penis den Zugang ermöglicht haben. Und Ihre Heldin? Sie darf nun alles erleben, was Sie sich versagt haben … wirklich.

Relevanz: Je einfühlsamer die Schilderung, umso interessierter ist sie für die Leserschaft. Das Thema an sich spricht vor allem junge Leserinnen an.


Schreib-Erfahrung: Das Thema ist für Anfängerinnen geeignet.
Form: Überwiegend als Kurzgeschichte oder Episode.
Recherche, Kenntnisse: Erfahrungen, Einfühlungsvermögen, Fantasie.
Erotische Wahrnehmung: In der Regel äußerst mild, doch die emotionale Wahrnehmung kann Wellen schlagen.
Leser(innen)kreis: Junge Frauen.

In einer Rohversion veröffentlicht in "Sinnlich Schreiben" im Februar 2015 als Themenbeitrag 26; das erste Mal Sex.

Wir werden umziehen … schon bald …

Surprise, Surprise … ich ziehe mit allen Webseiten, die sich mit den schönen Seiten des Lebens beschäftigen, in Kürze um. Der Grund liegt daran, dass es viel einfacher ist, eine einzige Webseite zu pflegen und zu verwalten als „mal hier eine und mal dort eine“.

Betroffen sind „Sinnlich Schreiben“, „Sinn und Sinnlichkeit“ (Ex-Mehrhaut.de) und später auch wesentliche Teile der Liebeszeitung, in der keine neuen Beiträge zur Sinnlichkeit mehr erscheinen werden.

Das Konzept entspricht ganz dem neuen Gedanken, Sinnlichkeit und Sinn zu vereinen und dabei deutlich zu machen, was sinnreich ist und was Sinnlichkeit bewirken kann. Wir werden uns dabei von allem Vordergründigen, Plakativen und Klischeehaften trennen.

Stattdessen wollen wir mehr informieren und versuchen, frischen Wind in die inzwischen etwas vermuffte Welt der Sinnlichkeit zu blasen.

Ob es uns das gelingt, hängt im Wesentlichen von euch ab, die ihr dies lest. Also von eurem Beiträgen, eurem Feedback und den Ideen, die ihr uns zuspielt.

Und wir? Wir rücken näher zusammen, tauschen kreativere Ideen mit neuen Partnern aus, und versuchen euch sozusagen „hautnah“ virtuell zu berühren.

Das Thema „Liebe“ ist nie ausgeschöpft. Und die Sinnlichkeit? Manchmal glauben wir, dass sie uns umschwirrt wie wilde Bienen, und dass wir davon dennoch nur das Summen der Bienen wahrnehmen, aber nicht den Nektar, den die lustvoll dargebotenen Blüten enthalten.

Hier werden wir sein: Sinn und Sinnlichkeit auf der Domäne "sinnlich leben". Und das habe ich zur Eröffnung geschrieben.



Wenn Frau über Sex schreibt …

Wenn Frau über Sex schreibt … ist sie eine Schlampe. Warum eigentlich? Und was ist ein Mann, der über Sex schreibt?

Erotik schreiben ...
Die Zeiten, in denen viele attraktive, gesunde und überaus kluge Frauen über Sex schreiben, sollte eigentlichen gerade erst angebrochen sein. Denn sie (und nur sie) bilden ein Gegengewicht gegen die Bevormundung der Wissenschaftler einerseits und der Verblödung durch Frauenzeitschriften anderseits.

Viele „offizielle“ Frauen verachten und bewundern die Autorinnen, die sich nicht scheuen, das Blatt vom Mund zu nehmen und von Masturbation, Penissen und anderen Ereignissen zu schreiben, die ihr Leben kreuzen.

Die Wahrheit muss verachtet werden – oder?

Aber offiziell – muss man sie als Frau offenbar verachten. „Das tut man nicht, und wenn man es tut, dann redet man nicht darüber.“ Als ich vor einiger Zeit mal eine junge Frau fragte, ob sie bereit sei, für mein damalige Magazin „LiebePur“ zu schreiben, war sie zunächst ganz angetan. Doch als sie hörte, dass ich dort recht freizügig mit dem Thema Sex umging (damals noch etwas mehr als heute), zog sie ihr Angebot sofort zurück.

Neue Verblödungen und Fakes durch Alternativmagazine

Und ich merke hier mal an: Das ist erst der Anfang. Wer „über die Lust“ schreibt, schriebt noch lange nicht „von seiner eigenen Lust“. Genau das wollen aber all diese neuen Alternativmagazine. Sehr schnell kommt ihren Redakteurinnen das Unwort „authentisch“ über die Lippen. Das heißt letztlich: Frau soll über jede Masturbation, jeden aufgenommenen Penis und noch viel mehr schreiben, und zwar „auf Positiv“. Eigentlich müssten die Herausgeberinnen wissen, dass sie damit Fakes und krankhafte psychische Exhibitionisten anziehen – und vielleicht sogar eine Kombination von beiden.

Von der Schwierigkeit, allzeit authentisch zu sein

Gerade dies macht es ehrlichen Menschen (nicht ausschließlich Frauen) noch schwerer, den feuchten Wahrheiten die Ehre zu geben. Denn „echt authentisch“, also aus dem eigenen Erleben zu schreiben, ist unglaublich schwierig. Es kostet Selbstüberwindung, erfordert sprachliche Verrenkungen und – nun ja, was schreibt eigentlich jemand über „seinen“ Sex, wenn wirklich gerade Flaute herrscht?

Wie auch immer - ob frau unter dem eigenen Namen schreibt oder unter einem Pseudonym, ob sie etwas dazudichtet oder nicht, ob sie zu viel Zuckerguss dazu tut oder eine übergroße Menge Spermaflüssigkeit – sie wird immer beargwöhnt werden. Von Frauen sowieso und von Männern auch, wenngleich in anderer Weise.

Sind Autorinnen Schlampen, weil sie über Sex schreiben?

Dazu darf ich mal eine Dame zitieren, die – wie ich glaube – authentisch schreibt, und dazu in einer namhaften Wochenzeitung.

Ich wundere mich trotzdem. …Darüber, dass mich die einen als verabscheuungswürdig und die anderen als sexuell verfügbar betrachten. Für beide Seiten bin ich eine Schlampe – nur mit unterschiedlicher Konnotation.

Frauen sind Schlampen, Männer Pornografen

So, und nun frage ich mich: Was sagen „die Leute“ eigentlich über Männer, die über Erotik schreiben, teils anband von Fakten, teils anhand pointierter Meinungen?

Sie sagen dasselbe. Nur, dass diese Männer nicht als „Schlampen“, sondern schlicht und einfach als Pornografen gelten. Übrigens auch dann, wenn sie nur darüber schreiben, was (fast) jede(r) tut. Und ganz schlimm werden sie beäugt, wenn sie dazu Tacheles reden – nicht nur über Frauen, sondern auch über sich selbst.

Na schön, manche Männer machen sich nichts draus, aber andere werden eben verunglimpft. Das ist nicht schön, und es ist ähnlich wie bei Frauen: Man hat beste Chancen, sein Renommee als Schriftsteller oder Fachautor zu verlieren. Man fasst einfach keine Themen an, bei denen man etwas anfasst, was so pfuiteuflisch ist wie ein Penis.

Mach dich nackt – oder tu’s besser nicht

Ob es sich lohnt, ihn nackt zu verführen?
Oh, frivol ist mir zumute. Also lege ich all meine Kleider ab und stapfe von früh bis spät nackt durch die Wohnung. Dann, so erfahre ich, fühle ich mich sauwohl. Und sobald junge Frauen aus der elterlichen Wohnung ausziehen, ist es das Größte, sich endlich „sofort nach dem Schließen der Wohnungstür“ die Kleidung vom Leib zu reißen.

Die Gesamten? Ja klar, alles. Muss schön sein. Naturbaumwollbezüge auf Sofas oder gar helles Leder freuen sich auf den Kontakt mit dem nackten Gesäß. Das Beste vergaß sich zu erwähnen: „Du musst nichts ausziehen, wenn du aufs Klo gehst.“ Wäre ja auch sehr anstrengend, nicht wahr? Ich hoffe nur, diesem Menschen geht das Klopapier nie aus. Könnte peinlich werden.

Nackt auf dem Balkon und im Garten – kein Problem?

Ansonsten sitzen die jungen Frauen und Männer offenbar tagtäglich (na, nicht im Winter, aber eben sonst) nackt in der Wohnung, auf dem Balkon, im Garten oder suchen sich einsame Spazierwege, auf denen das Nacktgehen risikoarm ist.

Bliebt noch zu erwähnen, dass es sehr erregend sein soll, sich jemandem nackt zu zeigen. Nein, bloß nicht, wenn es Männer tun, die ihr Gehänge präsentieren wollen. Das ist so etwas von Pfui … aber Frauen? In Foren wir klar: ich mach’s, weil ich es kann. Schließlich ziehen sich die Damen ja nicht aus, um ihr „Y“ vorzuzeigen, sondern aus Freude am eigenen Körper. Aber ob’s die Kerle wirklich geil macht?

Wenn der Körper so herrlich befreit ist

Den Nudisten, auch als FKK-Bewegung bekannt, geht es um „Befreiung“, sprich: „Als ich meinen Körper lieben lerne, bin ich von Nackten umgeben“.Aha, vorher also nicht. Wer seinen Körper liebt, muss von Nackten umgeben sein und selbst nackt sein. Nicht von schönen nackten, sondern vom nackten Nackten. Verstanden.

Der Rest von uns befreit sich immerhin unter der Dusche, manchmal auch in den Betten, gelegentlich auch dem Massagetisch oder eher partiell auf dem Klo.

Nackt sein vor der Liebe?

Und wie war das mit dem „vor der Liebe“? Oh, da gibt es dann eben doch eine Furcht vor dem Nacktsein – sogar bei einem Artikel auf RTL:

Bei der Nackt-Premiere zappeln einfach die Nerven, man macht sich schier verrückt, weil der Gedanke einen quält, dass sich die Hoffnung auf eine wunderbare Liebesbeziehung zerschlägt wegen dieser bekloppten einen Delle oder wegen mehrerer Dellen.


Gut – das klingt schon ziemlich ehrlich. Da fallen die Frauen auf, die so sinngemäß sagen: Ey, was soll es dann da für ein Problem geben? Wenn er ich liebt, dann liebt er mich auch nackt … oder man pocht aufs Selbstbewusstsein und schreibt mal flott: solange, wie du dich nicht akzeptierst und kein Selbstbewusstsein aufbaust, kann das mit dem sex ja nichts werden.

Also musst du nacktes Selbstbewusstsein aufbauen … und deinen Körper akzeptieren, wie er ist. Aber musst du ihn auch jedem Mann detailliert vorzeigen, mit dem du ins Bett hüpfst?

Nein, denn das, was du so liest und was andere von dir fordern, sagt gar nichts darüber aus, ob du dich gerne vor ihm entblätterst. Und schon gar nicht, ob du die erschlafften Brüste begeistert aus dem BH befreist, wenn er zusieht oder so etwas in der Art. Und es ist auch völlig fraglich, ob es ihn geil macht, wenn du so vor ihm stehst.

Ich sag mal: verführ ihn in schicken Kleidern, in Dessous, in Negligés oder Strapsen – aber versuch es nicht gleich nackt.

Bild: historische Illustration, Teilansicht.