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Wie Gina mich in ein sexuelles Abenteuer hineintrickste

Diese Geschichte ist ein Versuch unserer Autorin, sich in die Erlebniswelt eines Mannes hineinzuversetzen. Wir stellen dabei die Frage: Kann eine Frau erotische Literatur aus der Sicht des Mannes schreiben? Oder ein Mann ein erotische Novelle aus der Sicht einer Frau? Nun lesen Sie aber besser die Geschichte einer unerhörten Verführung ...

Nackt, die Lippen blutrot geschminkt und ganz und gar rasiert

„Gerd, komm doch mal vorbei, wir haben etwas Interessantes mit dir zu besprechen“, sagte Gina, die ich bei einem Vortrag über „Sexuelle Rollenerwartungen in der Pubertät“ kennengelernt hatte. Wir waren die Einzigen im Saal, die keine Kinder hatten, und so kam es, dass wir hernach noch ein Glas Wein tranken und ein wenig flirteten. Nun ja, ich hatte ihr meine Telefonnummer gegeben in der Hoffnung, sie einmal wiederzusehen.

Erst, nachdem ich bereits zugesagt hatte, fiel mir das „wir“ auf, aber meine Neugierde war größer als meine Bedenken, wen ich an der Adresse antreffen würde. Die Wohnung von Gina lag in einer Seitenstraße im Stadtteil Gablenberg, und ich beschloss, zu Fuß dorthin zu gehen, was etwas eine Viertelstunde Treppensteigen bedeutete. In diesem Moment ging jedoch ein Gewitter über Stuttgart nieder, das mich von Kopf bis Fuß so durchnässet, dass meine Hosen am Körper klebten.

Entsprechend beschämt und tropfnass klingelte ich an der Tür eines von Efeu berankten Hauses, und ich war erleichtert, dort ausschließlich Gina anzutreffen, die sich über meinen Zustand amüsierte. Doch sie gab mir sogleich einen hübschen, recht männlich wirkenden Bademantel und bat mich, meine Klamotten im Bad zu lassen, wo sie sicherlich bis morgen früh trocken würden.

„Morgen früh?“ hatte Gina dies vielleicht schon eine lustvolle Nacht mir mir geplant, einmal abgesehen vom Wetter, auf das sie sicherlich keinen Einfluss hatte? Ich hoffte, dass es so wahr. In Stuttgart eine Frau zu finden, ist für einen Fremden schwer – die Schwabenfrauen „, machen alle auf prüde“, wie man Freund Jörg sagte. Der musste es wissen, weil er, genau wie ich, ständig auf der Jagd nach Frauen war, aber nie eine einfing.

Ich entschuldigte mich gebührend für meinen Aufzug und die Umstände, die ich ihr gemacht hatte und sagte leichthin „ich war etwas verwirrt, als du ‚wir‘ bei der Einladung gesagt hast. Lebst du mit jemandem zusammen?“

Die schöne Gina errötete nun ein wenig, was sie noch attraktiver machte, als sie ohnehin war. „Ja“, sagte sie schelmisch, „es stört ihn aber nicht, wenn ich Freude empfange. Er ist es … gewohnt.“

Trotz ihrer beruhigenden Worte wurde mir etwas unbehaglich, und ich brachte daher nur ein gequältes Lächeln hervor, ging dann aber aufs Ganze: „Und das heißt, dass wir hier heute ganz brav herumsitzen müssen und uns wie gute Freunde unterhalten dürfen, aber sonst nichts?“

Gina lächelte nun recht geheimnisvoll, bevor sie etwas zurückhaltend antwortete: „Es heißt … gar nichts. Kommt nur auf dich an, wie du zu dazu stehst. Ich denke doch, du bist freizügig genug, um über … nun ja … über Liebe zu dritt zu reden?“

Nun ist Reden und Handeln bei mir nicht das Gleiche. Aber nur reden, warum nicht? Gina war eine schöne Frau, die wusste, was sie wollte, und natürlich reizte mich die Sache. Ein Dreier! Was für eine Erfahrung!

Gina las offensichtlich mein Gedanken. „Es reizt dich, nicht wahr?“ Sie erzählte dann, dass ihr Mann und sie sich schon lange Gedanken gemacht hatten, wie sie einen „dritten Mann“ zur Liebe hinzuziehen könnten, und dass Sie, Gina, diejenige war, die Männer darauf ansprach.

Ich muss gestehen, dass ich mit jedem Wort lüsterner wurde, zumal Gina alle Register zog, um mich begehrlich zu machen. Auf der anderen Seite hatte ich keine Vorstellung, was mich erwartete, und nachdem Gina eine Gesprächspause nutzte, um mich halb fragend, halb herausfordernd anzusehen, fragte ich schüchtern zurück: „… und was hast du dir gedacht, ich meine .. was soll dein Mann mit dir tun, und was dein „Lover“? Gina platzte vor Lachen heraus: „Du bist echt unerfahren, Gerd, nicht wahr? Das macht die Sache noch interessanter. Aber du musst gar nichts wissen. Ich weiß schon, was ich mit zwei Kerlen anstelle, es ist schließlich nicht mein erstes Mal. Überlasse es mir, dann hast du am meisten Freude dran.“

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