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Die richtige Art, selbstbewusst Erotik zu schreiben

Feucht denken, feucht sein - Erotik schreiben
Ein bisschen Erotik in deinem Roman, sanft angedeutet und zärtlich beschrieben?

Nein, sagt eine bekannte Erotik-Autorin. Und sie weiß auch, wie es geht:

Die Frauen sind feucht, wissen was sie wollen und holen es sich.


Dazu gehört freilich, sich in die Situation der selbstbewussten Verführerin hineinzuversetzen – oder in die Situation einer nach Lust lechzenden Frau, die darauf wartet, verführt zu werden. In jedem Fall: Sex findet nicht ausschließlich im Kopf statt, und er ist nicht „hygienisch folgenlos“.

Übrigens: Habt ihr Angst davor, beim Schreiben richtig geil zu werden? Dazu weißt eine andere Autorin etwas, nämlich Elizabeth Benedict. Sie schreibt (1):

Es ist - wirklich! – in Ordnung, wenn Sie beim Schreiben erregt werden.


Es kann zwar sein, dass du deine Erregung dann erst einmal herunterfahren oder alternativ befriedigen musst, aber inzwischen ist deine Figur zur sinnlichen, feuchten und absolut begierigen Frau geworden – und du kannst weiterschreiben, was sie nun erlebt.

Mehr in der Huffington Post.
(1) New York 2002, deutsch als "Erotik schreiben", Berlln 2013 ?
Und wir? Wir begleiten Sie beim erotischen Schreiben vom ersten Wort an - wenn Sie wollen.

Wer liest eigentlich erotische Literatur?

Es geht nicht um das Handeln, sondern um das Gefühl, das die Handlung erzeugt
Eine der interessantesten Fragen zu Romanen, Novellen und Kurzgeschichten besteht darin, warum es sie überhaupt gibt. Wenn man einmal alle historischen, sozialen und kulturellen Aspekte weglässt, dann ist es die Neugierde auf das Leben anderer, aber auch auf das, was andere Menschen stellvertretend erlebt , erfühlt oder erdacht haben. Was davon bedeutsam ist, entscheidet ein selbstverliebter Klüngel von Schwätzern aller Art, wenigen fröhlichen Kennern und Kritikern der Feuilletons, die zumeist einen recht eng gefassten Kulturbegriff haben.

Literatur kann dreierlei: reduzieren, schildern oder überhöhen. Die erotische Literatur wäre eine Meisterin darin, mehr noch als jede andere Literaturgattung – aber der Konjunktiv ist berechtigt, denn sie ist es nicht.

Dilettanten und Könner - bei beiden fehlt die Qualität

Sie leidet vielmehr unter ihren vielen Dilettanten, die nicht in der Lage sind, alle Aspekte des erotischen Handelns und Fühlens zu schildern. Ja, sie zwingt sogar bekannte Schriftsteller zu einer Verflachung und Verfälschung des Ausdrucks, sobald von Sexualität die Rede ist. Zudem muss der Schriftsteller die Zensur fürchten, wenn er die Vorgänge realistisch aus der Sicht des Voyeurs oder gar des Betroffenen schildert. In der Erotik ist nichts so brutal und ehrlich wie die Wahrheit, und sie schreckt ab. Tendenzen, wie etwa die Bigotterie, die Wohlanständigkeit oder der Feminismus, wirken mit, um Schriftsteller(innen) in die Ecke der „Schmutzfinken“ und „Menschenverächter“ zu stellen.

Erotische Literatur - nicht nur zum "Aufgeilen"

Erotische Literatur wird – daran kann kein Zweifel bestehen – einerseits zur Information, andererseits zur Erregung geschrieben. Wir vergessen oft, dass insbesondere junge Leute, neugierige Menschen mittleren Alters und solche, die ihre Lust bereichern wollen, tatsächlich an authentischen oder quasi-authentischen Informationen interessiert sind. Das heißt, sie wollen genau wissen, wie sich Menschen in ungewöhnlichen erotischen Situationen fühlen, vom ersten Eindringen eines Penis in die Vagina bis zur Fesselung an ein Andreaskreuz. Frauen wollen wissen, mit welchen Mitteln Verführerinnen arbeiten, Männer suchen nach Möglichkeiten, Frauen ins Bett zu bekommen und Grenzgänger(innen) suchen nach Informationen über die Lust am anderen Ufer.

Erotik auf banale Handlungen reduzieren?

Nahezu jeder Autor versteht sich darauf, Erotik auf banale Handlungen zu reduzieren, und eine beträchtliche Anzahl von Schundschreiber (inne)n und Autoren (Autorinnen) mit Millionenauflagen tut nichts anderes als dies. Nur eine Minderheit schreibt realistisch, inklusive Verletzungen und Grenzüberschreitungen, und ebenfalls sehr wenige überhöhen die Lust, wie es einst Salomon tat.

Bei der Erotik versagt das Schriftsteller-Handwerk oft

Überzeugende Sprache? Handwerkliches Können? Eine realistische, teils sinnliche, teils brutale Darstellung dessen, was in Körper, Geist und Psyche beim Sex abläuft? Nein, das lesen wir nur selten.

Dabei wäre es durchaus eine literarische Aufgabe. Wenn es wahr ist, dass Schriftsteller Welten vermitteln wollen, dann sollten sie das, was im Kosmos der Lust geschieht, so intensiv und realistisch schildern, wie es sich tatsächlich darstellt.

Nähe, Unmittelbarkeit, Sinnlichkeit - ja, wo bleibt denn dies?

Wer erotische Literatur liest – gleich, ob aus dem 19. Jahrhundert oder dem 21. Jahrhundert - findet dergleichen nur selten. Nähe zu den geschilderten Personen ist dabei so wichtig wie der nötige Abstand zu ihnen. Ein junger Mann kann die Gefühle während seines ersten vollständigen Geschlechtsakt noch gar nicht schildern – er bracht Abstand und das Vermögen, sich später noch einmal gedanklich und emotional auf den Prozess einzulassen. Ebenso vermessen ist es, nur „Betroffene“ zu Wort kommen zu lassen, wenn es um homoerotische Begegnungen, Partnertausch oder SM-Aktivitäten geht. Immer und überall ist nötig, sich in die Person einzufühlen und somit eine Vorstellungskraft für fremde Gefühle zu entwickeln. Denn nur, wer selbst Gefühle „nachempfinden“ kann und über sprachliche Macht verfügt, kann sie auch vermitteln.

Nun gut – fast schon zu viel gesagt. Wer lüstet und dabei lernen will, sollte ja keine Pornografie sehen, sondern lesen. Fragt sich nur: was denn eigentlich?

Hinweis:

Sie schreiben?

Das tun wir für Sie:
Wir lesen Ihr Manuskript, wir schlagen Änderungen und Ergänzungen vor, und sollte ihr Buch schon fertig sein: Wir beurteilen es für Sie – kritisch und objektiv.

Masochist(in) – die Symmetrie ohne Genderwahn

Sadist, Masochistin - da stimmt doch etwas nicht?
Für die meisten modernen Psychologen, Psychotherapeuten, Philosophen und Soziologen, aber auch für kritische Freigeister steht fest: Masochismus ist nicht an ein Geschlecht gebunden. Weder der klinisch erfassbare Masochismus noch der psychologische definierbare noch der einer Liebesbeziehung entspringende Masochismus.

Die Symmetrie, die Unterwerfung und die Freude daran

Was wir sicher wissen (dazu muss man wahrhaftig kein Wissenschaftler sein): Ist die Macht in einer Beziehung asymmetrisch verteilt, so nehmen wir an, dass es aufgrund der Asymmetrie zu Verwerfungen kommt. Einfacher: Eine der Partner unterwirft sich dem anderen. Zum Beispiel, wenn „die Frau der Finanzminister“ ist, oder eine gute Köchin der Mann über die Nahrung beherrscht (eine schlechte übrigens auch). Und natürlich könnte sich auch die Frau unterwerfen, etwa dann, wenn sie etwas anziehen soll, was sie „blöd“ findet, er aber unglaublich verführerisch. Und um mal klare Worte zu verlieren: Keine Beziehung ist in jeder Minute und jeder Situation absolut „symmetrisch“. Im Gegenteil: Beide sitzen sozusagen auf einer Wippe, die mal zum Himmel ausschlägt und mal auf den Boden auftrifft.
Sogar in Comics blüht der Masochismus

Ist einer der Partner bewusst und ständig devot, und stellt er sich dauernd zur Verfügung, oder lässt er sich sklavisch zum Lustobjekt degradieren, dann kippt die Wippe. Normalerweise tut sie das allerdings nicht, weil mal der eine, mal der andere oben sitzt. Man spielt wippen - das ist keine „gefährliche instabile Lage“.

Im Extrem ist es so, wie es auf einer Psycho-Seite heißt:

Wenn er (der Devote) die eigene Willensfreiheit verleugnet, erhöht er den narzisstischen Kontrast zwischen sich und dem Anderen, was dessen Begierde anstachelt und somit sicherstellt, dass sich der dominante Partner nicht abwendet.


Das geht allerdings so gut wie nur „auf psychologisch“ und nicht „auf real“. Denn in der Praxis hat jeder Partner, der in einer Beziehung lebt, sehr unterschiedliche Bedürfnisse, die er (oder sie) in „Spielen der Erwachsenen“ auf die Waagschale legt. Sich mal „klein zu machen“, sich mal zu überhöhen und mal ganz gleich zu sein, gehört zu jeder Beziehung.

Und noch mal auf psychologisch:

Während der dominante Partner Lust erlebt, weil sein Ego scheinbar mächtig wird, erlebt der Devote Lust, weil er sich durch die vordergründige Verleugnung des Ego außer Gefahr bringt, als solches abgelehnt zu werden.


Nicht nur Zyniker würden daraus nun allerdings ableiten: Wenn beide Partner sinnliche Lust aus der Asymmetrie beziehen können - wäre es dann wirklich sinnvoll, Lust aus der Symmetrie ziehen zu wollen? Oder bedeutet Asymmetrie Lust, Symmetrie hingegen Langeweile? Tatsächlich wird diese Frage inzwischen sogar von Psychologen gestellt.

Wie sieht es aus mit dem Unterschied zwischen Frau und Mann? Ist Masochismus eine „geschlechtsspezifische Eigenschaft“?

Geschlechtsspezifischer Masochismus? Seid ihr meschugge?

Man könnte nun sagen: was für ein Blödsinn? Warum sollte Masochismus geschlechtsspezifisch sein? Sind die Leute, die das behaupten, meschugge?

Und doch wird es immer wieder behauptet. Mal ist es die Natur, dann wieder die soziale Prägung, und schließlich ist es das Patriarchat oder der Kapitalismus, der Frauen knechtet und Männer herrschen lässt.

Ach, wie lustlos. Lasst euch doch bitte mal andere Argumente einfallen – möglicherweise wird die Diskussion dann sachlicher – oder etwa sinnlicher?

Zitatenquelle: "Seele und Gesundheit"
Bild unten: Aus "Memoiren eines Masochisten"

Gleich geht schlecht –zumindest bei Befragungen

Zärtliche Näherung, Bedürfnis oder Verführung?
Gleich geht schlecht – zumindest bei Befragungen. Das gleiche Geschlecht lieben? Oder jedenfalls sinnlich oder gar sexuelle Kontakte dieser Art haben? Ihr werdet gleich sehen: Das ist wesentlich differnzierter, als sich manche Autorin oder mancher Autor so ein Thema vorstellt - zumal dann, wenn man/frau ehrlich bleiben will.

Die Lust aufs gleiche Geschlecht - eher schwach besetzt?

Lust auf das gleiche Geschlecht? PARSHIP hat gerade die eigenen Mitglieder befragt und stellt fest: Erfahrungen mit dem eigenen Geschlecht sind nicht sonderlich gefragt. Dabei war PARSHIP ausgesprochen zurückhaltend und fragte zum Beispiel die Frauen:

Im Lauf des Lebens sammeln einige Menschen auch Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht. Wie ist das bei Ihnen, sind Sie schon mal einer Frau (z. B. mit einem Kuss etc.) körperlich näher gekommen?


Oh, nur mit einem Kuss? Nicht einmal mit einem Zungenkuss? Und das soll schon der halbe Weg „ans andere Ufer“ gewesen sein?

Nun, fast 80 Prozent der befragten Frauen beantworteten die Frage mit „nein, niemals.“

Und der Wunsch danach?

PARSHIP differenziert dabei etwas. Nachdem zuvor die Kusserfahrung in den Mittelpunkt gestellt wurde, geht es nun um Liebe, und man fragt:

Unabhängig davon, ob Sie schon körperliche Erfahrungen mit gleichgeschlechtlichen Menschen gesammelt haben oder nicht. Können Sie sich vorstellen, sich in jemanden zu verlieben, der das gleiche Geschlecht hat?


Die Assoziation „gleiches Geschlecht“ und „verlieben“ deutet natürlich auf eine andere Konstellation hin als „körperliche Kontakte wie Küsse“. Dennoch waren nur 68 Prozent der Frauen völlig negativ gegenüber der Möglichkeit der gleichgeschlechtlichen Liebe eingestellt:

Nur etwa 68 Prozent lehnten sie kategorisch ab – und immerhin 29 Prozent wollen nicht restlos ausschließen, sich in eine Frau zu verlieben. Der verbleibende Rest konnte sich durchaus vorstellen, auch eine Liebesbeziehung mit einer Frau einzugehen.


Bei Männern war die Ablehnung übrigens deutlich stärker: Sie lehnten zu fast 90 Prozent jede Liebesbeziehung zu Männern für sich ab.

Wie sah es nach einer Auswertung der Fantasien aus? Wir blickten auf eine Studie aus Kanada. Dort wurde explizit nach sexuellen Lüsten gefragt, also nicht ausschließlich nach Bisexualität. Demnach hegten 37 Prozent der Frauen solche Gelüste, aber nur 21 Prozent der Männer.

Viele Fragen bleiben offen, - und die Zahlen sagen wenig aus

Daraus ergibt sich natürlich die Frage: Ist gleichgeschlechtliche Sinnlichkeit oder gleichgeschlechtliche Lust eine Frage der Veranlagung oder eine Frage der Gelegenheit? Oder ist es gar der Wunsch, von einem gleichgeschlechtlichen Partner verführt zu werden, weil frau/man sich selbst nicht traut? Und geht es dabei wirklich um Liebe oder vielleicht ausschließlich um Lust?

Diese Fragen bleiben offen. Vor Jahren haben wir einmal eine Verführerin befragt, und sie behauptete, dass sie nahezu jede Frau, ob mit oder ohne Erfahrung und ob verheiratet oder Single, ins Bett locken könnte. Und manche Studien behaupten, dass Frauen deutlich geneigter sind, sich verführen zu lassen, als es die relativ geringen Prozentsätze ausdrücken, die in Umfragen ermittelt würden.

Ist die Mehrheit der Frauen "lesbisch"?

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Und die Gretchenfrage stellte vor einigen Jahren einmal Doktor Gerulf Rieger von der psychologischen Fakultät der Universität Essex. Nach dieser Studie wurden 82 Prozent der Probandinnen von beiden Geschlechtern sexuell angezogen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein YourGov Studie, die viel zitiert wird und die zeigt, dass es von allem unter jungen Leuten eine große Toleranz existiert. Immerhin sagten 61 Prozent der Befragten, es gäbe für sie keine eindeutige Zuordnung von „Heterosexuell“ und Homosexuelle“ – Sexualität sei durchaus fließend.

Ja, und nun? Die Antwort liegt möglicherweise in der Frage, seit wann es überhaupt eine Einordnung der Menschheit in „Heterosexuelle“ und „Anders Sexuelle“ gibt. Und dabei stellen wir fest: noch nicht sehr lange. „Heterosexualität“ ist eine äußert brüchige und mithin fragwürdige Definition, die der Menschheit von Wissenschaftlern aufgezwungen wurde.

Festgestelle Neigung zur Gleichgeschlechtlichkeit, Studie.
YouGov Studie (UK)
Dieser Artikel: Mit Zahlen und Zitaten der Partneragentur "PARSHIP" neuesten Datums, aus einer Pressemitteilung.

Bild: Anonyme Zeichnung (Teilansicht) zu einem Band über frivole Lieder

Strapse zum Date – frivol oder selbstverständlich?

Drei Marken - drei Möglichkeiten, chic zu sein (Bezugsquelle im Text)
Männern werden ja immer bestimmte Denkweisen zugeschrieben: Voyeure seien sie, schwanzgesteuert, notgeil und verlogen. Und genau auf diesem System bauen dann mache Frauen auf: Wenn ich dies oder das trage, dann reize ich die Kerle bis zur Weißglut. Nun gibt’s ja immer zwei Möglichkeiten: Entweder das ist meine Absicht oder ich will es auf keinen Fall.

Sinnlicher Seiltanz beim Date

Na ja – ein Rendezvous haben (neudeutsch: „Ein Date“) ist ja immer ein Seiltanz. Auf der einen Seite willst du ihm gefallen, auf der anderen Seite aber auch kein Feuer entfachen, zumal, wenn er so toll nun auch wieder nicht ist. So weit finde ich das ja auch noch OK. Kompromisse sind schnell gefunden: Du machst dich chic und begehrenswert, aber nicht einladend. Jetzt sagt ihr sicher: Die Grenzen sind fließend. Sind sie auch.

Rock und Kleid - dazu passen Strapse

Reden wir mal Klartext. Und zwar über ein ganz gewöhnliches Date: Da empfehle ich Kleid oder Rock (nicht zu kurz) und zum Rück eine schlichte, aber elegante Bluse. Dazu wenig, aber unbedingt passenden Schmuck. Wichtig bei einem hübschen Date im Café ist das „oben“ herum, nicht das „unten herum“.

Strapse und Sex - der Irrtum

Starpse-in den 1950ern noch sehr frivol
Womit ich beim Thema wäre. Da gibt es die Furcht, als Schlampe zu gelten, die dann auch noch unterstützt wird mit Aussagen wie „Männer in Wahrheit keine Schlampen“. Oder auch mal mit „ich verstehe das nicht: Wenn du auf keinen Fall Sex willst, warum solltest du dann schicke Dessous anziehen?“

Und das ist schon des Pudels Kern: Schicke Dessous? Aja, Schlampe. Schlampe? Aha, die eignet sich für einen ONS. Solche Ansichten kannst du überall im Internet in Frauenforen finden. Ganz selten heißt es: Ich will dies oder das tragen, weil ich darin toll aussehe“ sondern oft: „Ich will das nicht tragen, weil er denken könnte, ich wäre eine Schlampe.“

Selbstbewusstsein geht anders, aber die Meinung steht nun mal überall.

Unser Experte für Dating hält das für Quatsch und sagt zwei Sätze dazu:

Erstens achten Männer beim Date eher auf wohlgeformte, natürliche Brüste, und zweitens sehen sie von dir beim Date die meiste Zeit deinen Oberkörper – also warum machst du dir Sorgen?

Er wollte auch noch wissen, dass Männer schlecht sitzende oder unpassende, aber auch übertrieben formende BHs durchaus erkennen.

Wann kommen die Strapse, Halterlosen, Strumpfhosen oder nackten Beine also zum Einsatz? Wenn ihr noch „zu dir“ oder „zu ihm“ geht. Erst dann kann (und soll er sie vielleicht) sehen. Und dann kannst du dich noch mal fragen: Bin ich eine Schlampe, weil ich mich verführerisch anziehe? Natürlich nicht.

Schlechte Idee: Minikleid und Strapse

Die „Schlampenidee“ kommt den Männern vorwiegend, wenn du einen Minirock oder (noch schlimmer) ein Minikleid trägt, bei dem er deinen Slip, die Strapse oder den Bund der Halterlosen sehen kann. Ob er dann denkt: „Oh wie sexy“, oder „um Himmels willen, so eine Schlampe?“ Ich tippe mal auf: Der denkt dann wirklich, du bist ziemlich frivol, denn was er sehen kann, kann jeder andere Mann auch sehen.

Vielleicht kommt daher die schräge Idee, Strapse und Halterlose als „ganz harte Sachen“ zu bezeichnen, so, wie wir da sin einem Blog fanden. In Wirklichkeit sind dies „die ganz weichen Sachen“, also sanfte und intime Verführer, die sehr chic aussehen können.

Keine Strapse, weil Escorts sie tragen?

Es stimmt natürlich, dass Escorts fast immer Strapse tragen – aber sie sehen darin selten ordinär aus. Und dazu passt dann eben auch, was eine sehr selbstbewusste Frau in einem Forum schrieb (ich habe leider vergessen, in welchem): „Wenn ich ihn später noch verführen will, muss ich schließlich vorbereitet sein – das geht aber besser, wenn ich die tollen Dessous schon beim Dinner trage. Will ich ihn nicht verfrühen, dann sieht er ja sowieso nichts davon.“

Strapse sind wirklich chic

Strapse – dies will ich noch loswerden, sind nicht gleich Strapse. Schau dir in Ruhe alle Strapsgürtel und Kombinationen an, und entscheide dann, was zu dir passt. Denk auch dran, dass deine Slips und Tangas eventuell nicht dazu passen und du andere dazu tragen musst.

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