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Ist Petting noch zeitgemäß?

Unvorhersehbare Überraschungen blieben nicht aus ...
Wenn ihr die frühen 1960er noch erlebt habt und schon in einem Alter wart, in dem ihr euch für den eigenen Unterleib und den des anderen Geschlechts interessiert habt, dann ist euch „Petting“ sicher geläufig. Das Wort kam aus dem US-Teenagerjargon, wurde von Kinsey genutzt war in England fast völlig unbekannt und wanderte erst mit der Teenager-Romantik nach Deutschland. Selbstverständlich wurde das Wort und das, was damit gemeint war, wie damals üblich, heftig angefeindet. Die Eltern waren höchst besorgt – vor allem um ihre Töchter, deren Jungfrauenschaft es zu bewahren galt.

Wie es damals war und was damals passierte

Was war denn das nun eigentlich? Statt komplizierter Ausführungen hätten wir da ein Zitat, wie es angeblich ein weiblicher Teenager den Eltern erklärt haben soll:

Petting – das ist eine Möglichkeit, mit einem Jungen alles zu tun, bis auf das Eine.


Und weil sich kaum jemand vorstellen konnte, dass die Tochter vielleicht einige lustvolle Freunde in Serie hatte, bevor sie heiratete, will ich euch noch ein Zitat in Wissenschaftlerjargon nachliefern:

Eine Brautzeit ohne sexuelle Berührung ist sehr selten geworden.

Die Presse, die zu dieser Zeit (bis mindestens Anfang der 1970er Jahre) noch felsenfest in bürgerlichen Konventionen des Bürgertums befangen war, sah im Petting Amerikanismen. Allein darin sahen für die meist erzkonservativen Verleger und Journalisten einen Kulturverlust – mal wurde der Begriff daher als „undeutsch“ kommentiert, mal als generelle Bedrohung der abendländischen Kultur.

Was taten die jungen Leute, wenn sie "Petting" betrieben?

Was taten die jungen Leute eigentlich beim “Petting” in den 1960er Jahren? Das ist schnell beschrieben: Sie stillten ihre Lust durch intime Hautkontakte, zum Beispiel beim Berühren der weiblichen Brüste (einfaches Petting) oder durch Berührungen der Genitalien (intensives Petting). Erstaunlicherweise gab es in der damaligen Zeit noch viele (oft nicht mehr nachvollziehbare) Diskussionen darüber, ob Petting „unter“ oder „über“ der Kleidung ausgeführt werden sollte, dufte oder konnte.

Bloß nicht ganz ausziehen!

Da die jungen Frauen damals noch fast ausschließlich Röcke trugen, und diese möglichst nicht ausgezogen werden sollten, ging der Weg männlicher Hände meist über die Schenkel und den Slip. Frauenhände wanderten unter den meist leicht geöffneten Gürtel und unter Öffnung von einigen Hosenknöpfen oftmals nur über den Slip und taten ihr Wunderwerk dort. Vielfach ist überliefert (aber wenig dokumentiert), dass es Frauen peinlich war, den Penis tatsächlich hautnah zu berühren.

Mal mit, mal ohne Ejakulation - und manchmal auf die Bluse

Es liegt in der Natur junger Männer, dass sie nur wenig intime Berührungen von Frauenhänden benötigen, bis der Penis steif wurde und die Natur das tat, was dann normalerweise sinnreich war: Die Samenflüssigkeit auf den Weg zu schicken. Auch ohne viel Fantasie können Sie sich vorstellen, welche Komödien und Tragödien daraus entstanden, je nachdem, wo dieser Vorgang seinen Endpunkt fand. Jedenfalls wurden Jeans, Tuchhosen, Unterhosen und (man denke!) sogar Blusen, Röcke und BHs gesichtet, die hernach peinlich verunreinigt aussahen. Ob Oralverkehr dazugehörte, wie oft behauptet wird, muss ernsthaft bezweifelt werden, wohingegen Brustverkehr trotz der vielen Schwierigkeiten in der Ausführung eine gewisse Beleibtheit genoss.

Was heute vom Petting bleibt

Potz tausend! Und das soll es heute noch geben?
Ja und Nein. Einmal dürfte es auch unter jungen Leuten immer noch trockene und feuchte Liebkosungen geben, die nicht dem übliche Muster eines Geschlechtsakts entsprechen. Aber sie sind nicht mehr Bestandteil der „Teenagerromantik“ oder einer anderen Jugendkultur. Obgleich immer noch äußert verpönt, hat der Oralverkehr zugenommen, sei er als Vorspiel für „echten Sex“ oder als Stellvertreter-Funktion.

Petting als neue Erotik-Spiele

Neu belebt wurde hingegen die Berührung der Genitalien – bei Frauen über die Schamlippen, die Klitoris und die Vagina, bei Männern über den Penis und die Hodensäcke. Aus den vielen Möglichkeiten der erotischen Stimulation der nackten, leicht verhüllten oder völlig bekleideten Genitalien hat sich sogar ein Kult entwickelt. Teilweise wird das „Streicheln“ mit Bewegungshemmern, Wahrnehmungsverstärkern und bewusster Frustration, gewollten erotischen Erniedrigungen und bewussten Peinlichkeiten kombiniert. In der Praxis heißt das:

1. Die Partner ziehen sich bewusst nicht aus. Und/oder
2. Ein Partner lässt sich fesseln. Und/oder
3. Ein Partner lässt sich die Augen verbinden Und/oder
4. Die Berührung wird beendet, sobald der Partner „kommen“ will.
5. Die Beschmutzung der Kleidung wird bewusst provoziert.

Auch, wenn die Paare dem Kult nicht folgen, ist insbesondere Handverkehr eine lustvolle Variante der Sexualität geworden, die den Partnern wenig Überwindung abverlangt und zu fantastischen Ergebnissen führen kann.

Anmerkung: Die 1950er/1960er Jahre sind ein blinder Fleck auf der Landkarte der Informationen. Auch dieser Artikel beruht überwiegend auf Berichten von Zeitgenossen, die mündlich überliefert wurden. Das oben verwendete Bild (Anonyme Buch-Illustration) musste stark retuschiert werden.

Strapse zum Date – frivol oder selbstverständlich?

Drei Marken - drei Möglichkeiten, chic zu sein (Bezugsquelle im Text)
Männern werden ja immer bestimmte Denkweisen zugeschrieben: Voyeure seien sie, schwanzgesteuert, notgeil und verlogen. Und genau auf diesem System bauen dann mache Frauen auf: Wenn ich dies oder das trage, dann reize ich die Kerle bis zur Weißglut. Nun gibt’s ja immer zwei Möglichkeiten: Entweder das ist meine Absicht oder ich will es auf keinen Fall.

Sinnlicher Seiltanz beim Date

Na ja – ein Rendezvous haben (neudeutsch: „Ein Date“) ist ja immer ein Seiltanz. Auf der einen Seite willst du ihm gefallen, auf der anderen Seite aber auch kein Feuer entfachen, zumal, wenn er so toll nun auch wieder nicht ist. So weit finde ich das ja auch noch OK. Kompromisse sind schnell gefunden: Du machst dich chic und begehrenswert, aber nicht einladend. Jetzt sagt ihr sicher: Die Grenzen sind fließend. Sind sie auch.

Rock und Kleid - dazu passen Strapse

Reden wir mal Klartext. Und zwar über ein ganz gewöhnliches Date: Da empfehle ich Kleid oder Rock (nicht zu kurz) und zum Rück eine schlichte, aber elegante Bluse. Dazu wenig, aber unbedingt passenden Schmuck. Wichtig bei einem hübschen Date im Café ist das „oben“ herum, nicht das „unten herum“.

Strapse und Sex - der Irrtum

Starpse-in den 1950ern noch sehr frivol
Womit ich beim Thema wäre. Da gibt es die Furcht, als Schlampe zu gelten, die dann auch noch unterstützt wird mit Aussagen wie „Männer in Wahrheit keine Schlampen“. Oder auch mal mit „ich verstehe das nicht: Wenn du auf keinen Fall Sex willst, warum solltest du dann schicke Dessous anziehen?“

Und das ist schon des Pudels Kern: Schicke Dessous? Aja, Schlampe. Schlampe? Aha, die eignet sich für einen ONS. Solche Ansichten kannst du überall im Internet in Frauenforen finden. Ganz selten heißt es: Ich will dies oder das tragen, weil ich darin toll aussehe“ sondern oft: „Ich will das nicht tragen, weil er denken könnte, ich wäre eine Schlampe.“

Selbstbewusstsein geht anders, aber die Meinung steht nun mal überall.

Unser Experte für Dating hält das für Quatsch und sagt zwei Sätze dazu:

Erstens achten Männer beim Date eher auf wohlgeformte, natürliche Brüste, und zweitens sehen sie von dir beim Date die meiste Zeit deinen Oberkörper – also warum machst du dir Sorgen?

Er wollte auch noch wissen, dass Männer schlecht sitzende oder unpassende, aber auch übertrieben formende BHs durchaus erkennen.

Wann kommen die Strapse, Halterlosen, Strumpfhosen oder nackten Beine also zum Einsatz? Wenn ihr noch „zu dir“ oder „zu ihm“ geht. Erst dann kann (und soll er sie vielleicht) sehen. Und dann kannst du dich noch mal fragen: Bin ich eine Schlampe, weil ich mich verführerisch anziehe? Natürlich nicht.

Schlechte Idee: Minikleid und Strapse

Die „Schlampenidee“ kommt den Männern vorwiegend, wenn du einen Minirock oder (noch schlimmer) ein Minikleid trägt, bei dem er deinen Slip, die Strapse oder den Bund der Halterlosen sehen kann. Ob er dann denkt: „Oh wie sexy“, oder „um Himmels willen, so eine Schlampe?“ Ich tippe mal auf: Der denkt dann wirklich, du bist ziemlich frivol, denn was er sehen kann, kann jeder andere Mann auch sehen.

Vielleicht kommt daher die schräge Idee, Strapse und Halterlose als „ganz harte Sachen“ zu bezeichnen, so, wie wir da sin einem Blog fanden. In Wirklichkeit sind dies „die ganz weichen Sachen“, also sanfte und intime Verführer, die sehr chic aussehen können.

Keine Strapse, weil Escorts sie tragen?

Es stimmt natürlich, dass Escorts fast immer Strapse tragen – aber sie sehen darin selten ordinär aus. Und dazu passt dann eben auch, was eine sehr selbstbewusste Frau in einem Forum schrieb (ich habe leider vergessen, in welchem): „Wenn ich ihn später noch verführen will, muss ich schließlich vorbereitet sein – das geht aber besser, wenn ich die tollen Dessous schon beim Dinner trage. Will ich ihn nicht verfrühen, dann sieht er ja sowieso nichts davon.“

Strapse sind wirklich chic

Strapse – dies will ich noch loswerden, sind nicht gleich Strapse. Schau dir in Ruhe alle Strapsgürtel und Kombinationen an, und entscheide dann, was zu dir passt. Denk auch dran, dass deine Slips und Tangas eventuell nicht dazu passen und du andere dazu tragen musst.

Die hier gezeigten Produkte und Verlinkungen wurden nicht gesponsert. das © 2018 für die Bilder liegt bei den Herstellern/Händlern.

Männer richtig scharf machen – Binden und Reizen

Erste Teil: Reizen mit Slip und Dildo

Das kennt ja nun wahrscheinlich jede von euch: Der Mann hat seinen Spaß gehabt und dann dreht er sich um und sagt: „Du warst toll Schatz“, und das war es dann. Ja, und dann liegst du da und denkst: den möchte ich mal richtig fertigmachen, so, dass er nur noch röchelt: „Hör auf, Schatz, genug, genug!“

Jetzt hat eine Freundin herausgefunden, wie man es macht. Der Tipp kam natürlich aus dem Internet, oder sagen wir mal, vier Tipps:

1. In jedem Fall: Fixieren – vor allem die Hände. Die sollen nämlich nicht an sein „bestes Stück“ kommen. Bei ihm: Hosen runter, damit du deinen Erfolg sehen kannst.
2. Dann: Deinen Slip ausziehen und an seine Schnüffelnase, Mund zuhalten.
3. Vibrator erst bei dir einsetzen, dann muss er ihn ablecken.
4. Jetzt erst überhaupt an die Sachen gehen, die er gerne hat, aber ganz, ganz langsam und immer wieder frustrieren, bis er bittet und bettelt.

Na ja, und so weiter .. und so weiter. Da geht natürlich noch mehr, aber ich darf hier ja nicht alles schreiben, eigentlich schade … wo darf ich denn mal alles so schreiben, wie ich wirklich will?

War der Tipp erfolgreich? Schreib uns! Wisst ihr eine tolle Methode, einen Mann scharf zu machen? Schreibt uns!