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Sinnlichkeit nur unter Damen - Tea-Gown

Tea Gown 1906 - auch in Deutschland der "Letzte Schrei"
Hauskleider und Hausmäntel werden heute nur noch selten getragen. Einstmals waren Hauskleider allerdings sehr beliebt, vor allem zum Ende des 19.und anfangs des 20. Jahrhunderts. Einmal, weil die Dame des Hauses in der Lage war, diese Kleidung ohne ihr Dienstmädchen anzulegen, und dann, weil sie legerer war als die übliche Mode der damaligen Zeit. Denn wer auf sich hielt, trug selbstverständlich in der Öffentlichkeit ein möglichst eng geschnürtes Korsett.

Damen trugen die sogenannten Tea-Gowns niemals außerhalb des Hauses zu offiziellen Einladungen, wohl aber im Kreise von Damen. Daher auch der Name: Tea-Gown – die Kleidung, die zum Tee getragen wird.

Die Kleidung sah – im Vergleich zu den „großen Roben“ dieser Zeit sehr sinnlich und zart aus und wurde stark von der damals aufkommenden Liebe für alles Japanische geprägt.

Sehen Frauen erotischer als Männer?

Sehen Frauen sinnlicher?
Um Himmels willen! Frauen sehen die Welt erotisch? Da werden einige Kirchgängerinnen, Hausfrauen und andere Salonmoralistinnen erst einmal heftig protestieren.

Doch Fotografinnen sehen die Welt tatsächlich erotisch, sinnlich und manchmal sogar köstlich ironisch, zum Beispiel, wenn sie mit Porno-Klischees spielen. Und sie haben noch einen Vorteil, wenn sie nicht gerade in der Werbung arbeiten – und dazu sagt die Galeristin Kirsten Landwehr;

Ich glaube tatsächlich, dass Fotografinnen den Begriff Schönheit viel radikaler hinterfragen und dementsprechend freier abbilden.


Auf die aktuelle Diskussion durch #MeToo angesprochen, regiert die Galeristin etwas verhalten, doch sagte sie ICONIST:

Und gleichzeitig fürchte ich, dass uns Sinnlichkeit, Intuition, Erotik, sexuelle Spannung verloren gehen werden.


Es wäre jammerschade. Wir erleben ja gerade, dass sogar Bloggerinnen nicht mehr freizügig über Sinnlichkeit und Erotik schreiben mögen, obgleich das Thema im Grunde aktueller ist als je zuvor. Denn die Frage ist doch: Wie stellen wir es an, dass uns das sinnlich Schöne wieder erreicht? Wie lassen wir die Sinnlichkeit heraus, und wie lassen wir sie hinein? Und wie halten wir die erotische Spannung aufrecht, die ja nicht durch die Aufnahme des sinnlichen Vanillegeschmacks, sondern auch durch erregende Empfindungen aus scharfen Chilischoten entsteht?

Was wir gebrauchen könnten, wer einfach mehr Ehrlichkeit und weniger aufgesetzte Masken.

Zitate aus "ICONIST (ICON, Welt).

Sinnlichkeit aneignen – ist das möglich?

Flirten - angeboren, aber perfektioniert - wirkt immer sinnlich
Sinnlichkeit kannst du nicht kaufen – und doch ist es möglich, sinnlicher zu wirken. Dazu musst du wissen: Du kannst vieles spielen, was du nicht bist – aber das ist ziemlich anstrengend. Wenn du dir „Sinnlichkeit“ aneignen willst, musst du also zuerst wissen: Wie lange möchtest du die Rolle spielen?

Eine typische, sinnliche Haltung
Wenn es für einige Stunden sein soll, reichen meist auch wenige Stunden „Unterricht“ in sinnlichem Aussehen und sinnlichem Verhalten. Wenn du aber die Geliebte von jemandem sein willst, der auf Sinnlichkeit Wert legt, und er wirklich glauben soll, du wärst seine einzige, leidenschaftliche und überaus sinnliche Geliebte, dann solltest musst du den dornigen Weg gehen. Dazu gehört Stilberatung, Schauspielunterricht, und – wo es möglich ist – eine bewusste Verhaltensänderung, die tief und nachhaltig wirkt.

Was ist der Unterschied zur echten Sinnlichkeit?

Was ist der Unterschied zwischen „eine sinnlich Frau sein“ und „eine sinnliche Frau spielen?“

Nun, eine sinnliche Frau denkt mit ihren Sinnen. Sie kann ganz und gar in diesen Sinnen aufgehen und ihnen folgen oder aber auch „Sinne zuschalten“, wann und wo sie will. Und weil sie es „drauf hat“, wirkt alles ganz natürlich und selbstverständlich.

Eine Frau, die sinnlich wirken will, spielt mit ihrer Sinnlichkeit. Sie weiß, welche Regung oder welche Bewegung (also Gestik und Mimik) an ihr erotisch wirkt, wie sie sich auf „sinnlich“ schminkt und wie sie ihre Stimme erotisiert. Und sie kennt genau die Kombinationen von Oberbekleidung und Dessous, die auf Männer sinnlich wirken. Sie hat gelernt, sich schamvoll oder auch schamlos auszuziehen oder sich sowohl wild und verwegen wie auch schüchtern und zögerlich hinzugeben.

Typisch für die aufgesetzte Sinnlichkeit sind also:

1. Kenntnis und Kontrolle der Körpersprache.
2. Wissen, wie Make-up, Schmuck, Oberbekleidung und Dessous zusammen sinnlich wirken.
3. Sich angeeignet zu haben, jederzeit auf „Kommando“ sinnliche Verhaltensweisen zu zeigen.


Du kannst lernen, sinnlicher zu wirken

Wird es funktionieren, sich „auf sinnlich“ emotional umzuschminken?

Mache sagen: „leider ja“, andere „gottlob ja.“ Fast niemand wird dir sagen: „Es ist aussichtslos.“ Und warum? Wir beantworten dir diese Frage.

Flirten kann fast jede Frau

Erstens hast du, wie jede Frau, die natürliche Fähigkeit, zu flirten. Sie ist angeboren und entwickelt sich später zur Perfektion – wenn du sie nicht unterdrückst. Die meisten Frauen verstärken diese Fähigkeit etwas, indem sie Gesten, die besonders gut „ankommen“, im Spiegel üben. Das kannst du auch.

Schauspielunterricht hilft unheimlich

Willst du deine Körpersprache und auch deine Stimme „auf sinnlich“ umstellen, dann nimm gezielt Schauspielunterricht, der in diese Richtung tendiert. Du lernst wahrscheinlich mehr über deinen Körper, deine Stimme und deine Erscheinung, als du aktuell wissen willst.

Kleider, Röcke, High Heels

Versuche, Kleider und Röcke zu tragen, vor allem solche aus Stoffen, die deinen Körper umschmeicheln. Lerne, sie mit High Heels zu tragen. Du musst dann zwangsläufig auf deine Haltung achten.

Versuche es mal mit Seide

Wenn du dich sinnlich fühlen willst, versuche einmal, Seide zu tragen. Es gibt nicht nur dir ein wundervolles Gefühl, sondern auch dein Lover wird begeistert davon sein.

Schmücke dir ein Zimmer sinnlich aus

Richte ein Zimmer deiner Wohnung so ein, dass es einen sinnlichen Eindruck macht, wenn du deine Lover zuhause empfangen willst.

Sinnliche Düfte unterstützen die Verführung

Verwende einen Duft, der (vor allem ihn) sinnlich macht. Wärme, Nähe, Duft, die erotische Umgebung und ein wenig Champagner eignen sind wundervoll, um dich und deinen Lover auf Sinnlichkeit einzustimmen.

Das kleine Geheimnis, das du unbedingt brauchst

Eine von Natur sinnliche Frau ist fast immer feucht, wenn sie ihren Lover erwartet. Wenn du Sinnlichkeit simulierst, und du dabei Erfolg hast, ist es gut, Feuchtigkeit vorzutäuschen – mit etwas Gleitgel.

Alles klar für dich? Schreib uns mal, ob dir unsere fantastischen Tipps genützt haben.

Mehr Sinn, mehr Sinnlichkeit

Mehrhaut wird jetzt Sinn und Sinnlichkeit
Wenn Sie bisher gelegentlich „Mehrhaut“ gelesen haben, dann werden Sie sich freuen – oder wundern, je nachdem. Denn wir heißen jetzt „Sinn und Sinnlichkeit“ – und das ist nicht nur ein Name, sondern ein Motto. Wir werden mehr Sinnlichkeit zu Sinnen bringen und mehr Sinn in die Sinnlichkeit hineintragen. Denn wir finden: Dummes Zeug über die Sinne wird genug geredet – jetzt wird es Zeit, wirklich hautnah sinnlich zu werden und dabei tatsächlich noch ein wenig Sinn zu verbreiten.

Unsere Vision - eine Re-Vision

Die Vision dieses Blogs wurde mehrfach verändert, und jede Revision brachte mit sich, dass ältere Beiträge geschreddert wurden. Doch die Vision hinter der Vision hieß immer: Freiheit für das eigene Denken und Freiheit für Andersdenkende, wenn es um die Lust geht.

Die meisten Menschen neigend dazu, sich ihrer intimen Wünsche, Lüste und Begierden zu schämen. Das mag sozial sinnvoll sein, aber es führt nicht dazu, einander zu verstehen. Und weil dies so ist, entstehen Parallelwelten, in denen Sex-Ideologien erzeugt und verbreitet werden.

Auf der anderen Seite stehen Brav-Bürger, bigotte Kirchgänger oder moralinsaure Misanthropen – und sie alle zeigen mit ihren erigierten Zeigefingern auf jene, die sich die Lust verschaffen, die ihnen zusteht. Ob allein, zu zweit oder in Gruppen, im bunten Mix oder strikt „hetero“, ob mit süßem Miauen oder Peitschenknallen: Jeder empfindet die Lust anders.

Der Mensch an sich – er mag ja feige sein und sich „für sein Gefühl schämen“. Aber mittlerweile wissen wir aus exakten Zahlen, dass sich kaum jemand für seine Lüste schämen muss – weil zwei Drittel, die Hälfte oder auch nur ein Drittel diese Lüste heimlich teilt. Frauen holen dabei kräftig auf: weniger Streuung, dafür aber heftigeres Verlangen nach lustvollen Extermen.

Wir haben daraus gelernt. Wir wissen jetzt genauer, was Menschen in ihren erotischen Fantasien bewegt, und was ihr Alltag davon übrig lässt.

Deswegen nun eine Re-Vision von unserer Vision. Vom Gedanken des „Casual Dating“, diesem unsinnigen Modewort, haben wir uns ebenfalls verabschiedet. Wir wollen Sinn in die Sinnlichkeit bringen und Sinnlichkeit in den Sinn.