Mit dem Liebespfand zur Wunschnacht
Der Tag neigt sich seinem Ende zu und du denkst: Schon wieder keine Frau gefunden. Vielleicht kommst du jetzt auf die Idee, deine Lösung für das Problem bei einer Casual-Dating-Agentur zu finden. Doch sie mal ehrlich: Glaubst du, dass dies funktioniert? Willst du wirklich tagelang am Rechner sitzen, die die Augen ausgucken, mit irgendwelchen lüsternen Schlampen E-mail austauschen und dann doch genervt ins kalte Bett gehen? Nein? Das willst du nicht, ich sehe es dir doch an. Wo hattest du denn gestern Nacht deine Hände, na? Auf der Bettdecke oder darunter?
Hast du das nötig, mein Freund? Du bist doch ein anspruchsvoller Single, ich wusste es doch. In Wahrheit willst du eine Frau, dir es dir garantiert schön macht, nicht wahr? So eine Wunschdate Partnerin, an der alles dran ist und die alles drauf hat, nicht wahr? Natürlich soll sie seriös und sicher sein – du willst ja nicht, dass es zu Problemen kommt, nicht wahr?
Die Lösung ist so einfach wie das 1 x 1. Warum lädst du nicht einfach eine Frau in dein Bett ein, so wie früher? Da kannst du sie treffen und sofort genießen, und du hast wirklich null Probleme. Es funktioniert beinahe wie bei der klassischen Partnersuche: Einladen, etwas trinken, dich ein bisschen verwöhnen lassen und dann schenkt sie dir für eine Nacht die reine, süße Sünde.
Was ist wohl besser: Wochenlang zu flirten und mit zweifelhaften Schlampen in Bars herumzusitzen, oder dir den Genuss zu gönnen, den du wirklich verdienst? Wie du ihn bekommst? Ganz einfach: Du vereinbarst das Date mit einer Partnerin deiner Wahl und überweist ein Liebespfand auf das Konto deiner Wunschpartnerin. Wenn du deiner Wunschparterin wirklich gefällst, kann sie dir das Liebespfand nach der Liebesnacht ganz oder teilweise zurückzahlen, aber mal ehrlich, wer wird das schon verlangen?
Siehst du, das alles ist doch kinderleicht, nicht wahr? Warum zögest du noch, mein Freund? Das Leben ist kurz, und die Liebe ist doch etwas Wundervolles, nicht wahr?
Oh – ich vergaß dies, ämlich die die Webseite zu sagen, auf der du solche Dates vereinbaren kannst, nicht wahr? Tja, das kann ich leider nicht, denn alles, was hier steht, ist eine Satire. Ganz gleich, ob ich nun Gramse heiße oder nicht. Aber so wahr ich Gramse heiße: Die Idee ist nicht von mir, sondern sie gibt es schon in anderer Weise.

Diejenigen, die sich als kompetent für das Geschäft der sogenannten Dominas ausgeben, schwanken wie ein Eselsschwanz zwischen zwei Extremen. Die einen halten Dominas für psychisch stark gestörte Existenzen, die möglicherweise bereits in ihrer frühen Jugend schlechte Erfahrungen gemacht haben. Sie behaupten, dass diese Art von Ladys Männer abgrundtief hassen und verachten und sich daher für den Beruf einer Domina entscheiden. Henkerinnen also, die vom Sadismus besessen sind? 

Das habe ich gerade gehört, und es muss hier rein:






