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Der neue feministische Sexismus

Manchmal wird beklagt, dass Sexismus ein neues Zeitphänomen ist, das vermieden werden sollte. Doch was ist eigentlich mit dem Sexismus, der von Frauen ausgeht? Jener Sexismus, der in etwa aussagt Was Frauen sexuell tun, ist von Natur aus gut und richtig, Männer aber müssen diszipliniert und letztendlich dadurch gedemütigt werden, dass sie erst einmal Bittsteller an der Bettkante der Frau sein müssen – die nonverbale Übereinkunft reicht nicht mehr.

«Sie müssen eine Frau vor jeder sexuellen Handlung fragen, ob es in Ordnung ist, gleich, ob die Frau oder Sie selbst die sexuellen Aktivitäten initiieren oder lenken. Fragen wie „ist es in Ordnung für dich, wenn …?“, „Kann ich …?“ „Können wir …?“… sind Beispiele, um die Übereinstimmung festzustellen, wenn Sie eine neue sexuelle Beziehung beginnen.»


Abgesehen davon, dass eine klassische wie auch eine moderne sexuelle Beziehung ein kompliziertes Kommunikationsgeflecht beinhaltet, das derartige Fragen oftmals ausschließt: Vielleicht sagt mir ja mal jemand, wo die Stelle ist, in der ich SIE fragen muss, wenn SIE verführt?

Die neuen sexistisch-feministischen „Standards“ dieser Denkweise werden noch deutlicher, wenn man weiterliest, welche Aufgaben Frauen eigentlich in dieser Konstellation haben:

«Für Frauen gilt: Sie sollten darüber nachdenken, was Sie später wollen und dies mit ihm/ihr besprechen, bevor Sie auf der Couch oder im Bett landen.“ »


Nun lassen Sie es mich mal so sagen: Wenn man die Meinung über Frauen auf beide Geschlechter projizieren würde, dann wäre ja gar nichts gegen derartige Aussagen einzuwenden, deshalb nochmals:

„Bevor Sie eine sexuell motivierte Verabredung treffen (beispielsweise ein Causal Date mit dem Ziel, schnellen Sex zu haben), sollten Sie sich Zeit nehmen, miteinander zu besprechen, wie weit sie bei ihren sexuellen Aktivitäten gehen wollen.“


immer erst fragen, dann handeln - egal, wer wen verführt
Man kann sich nur wundern über die „doppelten Standards“, die Frauen nun für Männer und sich selbst setzen. Die Philosophie, die dahinter steckt, ist weibliche Überheblichkeit: Wir sind die Königinnen der Erde, und nun angetreten, die Liebe vollends zu regulieren.

Übrigens: Haben Sie bemerkt, dass der Mann die FRAU FRAGEN soll, ob er dies oder jenes darf, während die Frau vor dem Geschlechtsverkehr mit ihrem IHM/IHR (also auch mit einer lesbischen Geliebten) BESPRECHEN soll, bevor sie aktiv wird?

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