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Künstliche Intelligenz – Fake oder Tatsache?

Habt ihr euch schon einmal gefragt, was hinter dem Begriff „Künstliche Intelligenz“ steht? Ist sie überhaupt möglich? Und was wäre, wenn sie oftmals als „Fake-Programm“ eingesetzt würde?

„Wenn wir in Zukunft genügend große Automaten mit Lernfähigkeit bauen, dann können wir dies unter keinen Umständen mehr als Abbild der menschlichen Intelligenz kennzeichnen. Sie könnend dann über die menschliche Intelligenz hinauswachsen, wenn sie direkt mit der Außenwelt kommunizieren …“


Karl Steinbuch, „Automat und Mensch“, Berlin 1961

Seht ihr, solche Maschinen haben wir. Sie passen in wenige Kubikzentimeter und arbeiten batteriebetrieben – und solche Systeme parken beispielsweise dein Auto ein. Das Ziel ist also erreicht.

Aber schon sind Märchenerzähler unterwegs, die uns Fakes als „KI“ verkaufen wollen. Programme, die uns als „intelligent“ untergejubelt werden, in Wahrheit gar nichts können.

Ihre Merkmale: Sie arbeiten entweder mit gar keinen oder zweifelhaften Informationen, die niemals ausreichen würden, das gewünschte Ergebnis zu liefern. Das wissen allerdings nur die beteiligten Programmierer und Insider. Für den Laien sieht alles danach aus, als ob diese Programme auf Wissen, Können und Intelligenz basieren.

Zitat aus meinem einschlägigen Artikel:

Um Entscheidungen treffen zu können, werden die berühmten (und oft missverstandenen) Algorithmen genutzt: Das sind komplizierte in sich verschachtelte Entscheidungsprozesse. Er ist die zweite Schwachstelle bei vielen Programmen mit „Künstlicher Idiotie“. In vielen Fällen (auch wohlmeinenden) kann gar keine Entscheidung gefällt werden, weil das Grundgerüst dafür fehlt. Dann werden entweder Annahmen oder Zufallsentscheidungen verwendet, um Ergebnisse vorzugaukeln. Am Ende bekommt der Kunde dann ein haarsträubend falsches Ergebnis, das er dennoch für richtig hält.


Zwischen „künstlicher Intelligenz“ und „künstlicher Idiotie“ liegen Welten – aber der Laie nimmt dies nicht einmal wahr. Fallen Worte wie „psychologisch“, „wissenschaftlich“ oder auch nur „Algorithmus“, dann erstarrt er in Ehrfurcht. Ihr wollt mehr wissen? Lest nach bei „sehpferd“.

Psychologie, Casual Dating und ein Unwort

Wir wussten schon immer, dass es von allem auch eine "psychologische Sicht" gibt – da reichen ein paar Floskeln, und schon wird die banalste Aussage „psychologisiert“. Vielleicht sollten wir uns aber auch daran erinnern, dass jede Art zu denken, in der Gefühle eine Rolle spielen, eine „psychologische Sichtweise“ ist.

Wir erfahren nun von „GoFeminin“, dass „Casual Dating“ und unsere „Erotic Life Balance“ (1) psychologisch erklärt werden können, was dann so klingt:

Besonders in schwierigen Zeiten besinnen sich die Menschen auf die wichtigen Dinge im Leben. Dazu gehören auch zwischenmenschliche Beziehungen - einen anderen Menschen, mit dem man Zärtlichkeiten, Wünsche und Sorgen teilen kann.
.

Aha – das ist also die psychologische Sicht des Casual Dating. Da muss sich die Redaktion aber ungemein angestrengt haben, um diese Weisheiten zu ermitteln und zu verbreiten.

(1) Erotic Life Balance – Dies ist ein Unwort, das in der deutschen Sprache nicht existiert und auch als englischer Begriff höchst umstritten ist. Gemeint ist offenbar eine optimale Vereinbarkeit von erotischen Bedürfnissen und der allgemeinen Lebensgestaltung des Individuums.