Hey, du süße Sau, mach mit mir dreckigen Sex
Gerade meinte meine sehr geschätzte Kollegin Cassy, dass die Begriffe „schmutzig“ und „dreckig“ im Zusammenhang mit Sex sehr oft benutzt werden.
Dreckiger und schmutziger Sex? Nun, bei einer kurzen Online-Abfrage von Google konnten ich nicht feststellen, dass der Begriff oft verwendet wird. Popelige 4570 Resultate (für einen Sexbegriff sind das extrem wenige) gab es bei „schmutziger Sex“, 3540 Resultate bei „dreckigem Sex“.
Cassy beklagt die Begriffe und schreibt:
Denn, wenn man schon soweit ist und sein Sexleben öffentlich (und zudem meist anonym) zugänglich macht, dann sollte man doch auch dazu stehen, dass man gerne bei anderen zuschaut, sich gerne ans Bett fesseln oder den Po verhauen lässt oder Latexklamotten trägt.
Wer immer damit gemeint sein könnte, ein Forum-Autor aus dem Joyclub scheint tatsächlich an Begriffsverwirrung zu leiden. Für ihn ist „schmutziger Sex“ eine sexuelle Aktion, bei der sich „beide Partner … vollkommen gehen lassen können“, und dann will er noch, dass „Urinstinkte hemmungslos ausgelebt werden“ sollen.
Ach so, das ist schmutziger Sex? Und ich dachte immer, das wäre etwas ganz, ganz anderes. Übrigens: „Dirty Talking“ bedeutet nur, sogenannte „schmutzige Wörter“ beim Sex zu gebrauchen. Wobei mir Tante Lieselotte einfällt: „Kind, beschmutze dich doch nicht mit solchen Dingen“. Na also, „Hey, du süße Sau, lass uns mal Ferkeln“. Ach, das war es nicht? Na gut – dann eben nicht.
Bild © 2008 by stinkie pinkie

Ja, das staunt ihr, was? Was sonst nur Saxofonisten und vielleicht dem einen oder anderen Rock-Klampfenspieler gelingt, nämlich die Noten direkt an die Vagina zu bringen, das können Mistkerle allein durch die schönen Worte, meint 










