Gina Lisa, der neue Busen und der Playboy
Mal ehrlich, ich wusste gar nicht, dass es sie noch gibt: Gina Lisa Lohfink, allgemein „Gina Lisa“ genannt, auch wohl manchmal „Zack die Bohne“. Das typische Medienprodukt „Gina Lisa“ entstand daraus, dass sich die Lieschen Müllers in Deutschland endlich mal mit einer Frau identifizieren können, die im Fernsehen war – und die ungefähr so ist, wie sie sind. Laut Playboy war sie die „Harte zwischen lauter Heulsusen, die Ehrliche unter den Zicken“, was die Wahrheit strak beschönigt: Sie war einfach jemand, der ins Fernsehen kam und dort nicht hingehörte.
Seither macht sie eine Karriere als It-Girl, doch nicht einmal die passt zu ihr – sie ist einfach zu wenig „Girl“ und „it“ ist sie schon gar nicht. Deswegen hat sie sich auch in der Welt der B-Promis auch noch nicht so recht gefunden. Original-Ton Lohfink laut Playboy-vorab-Information:
„Eigentlich ist Gina-Lisa immerzu beschäftigt … im Grunde macht sie alles … na ja fast“. Was sie jedenfalls „machte“ war, sich einen Kunstbusen zuzulegen – nun, und den darf sie nun im Playboy vorführen.
Tolle Karriere? Wer das glaubt, sollte sich mal ansehen, wie das It-Girl und der Ex-Presseliebling Tila Tequila inzwischen von der Presse niedermacht wird – durchaus zu Recht, wie ich meine. Auch Gina Lisa Lohfink kommt ja nicht durch Leistung, sondern durch presswirksam inszenierte Affären in die Zeitung – und mit absoluten Nichtigkeiten. In der Regel geht das so weiter, bis einer neuer Star für die entsprechende Klientel gefunden wird: Gerade wurde Angie Katze, gleichfalls eine dieser Sub-B-Promis das Vorzeigegirl auf der VENUS – und während bei Gina Lisa Lohfink angeblich noch die Männer „Schlange stehen“ hoffen Tausende junger Mädchen darauf, mit frecher Schnauze und schönem Körper ihren Platz als „Zack die Bohne“ einzunehmen.
Die Bilder von Gina Lisa wurden vom Playboy inzwischen schon mal ein bisschen an die Redaktionen verstreut – beispielsweise an die der Krone. Dort wird sie als die „bezaubernde Gina-Lisa Lohfink“ gefeiert – nur leider stört die unpassende, ballonartig vergrößerte neue Brust etwas das Gesamtbild. Ob sich die Ausgabe gelohnt hat? Das ganze Unheil des neuen Busens kann man im Video sehen – und die glorreichen Aussagen gibt es noch dazu – falls man sie ertragen kann.

Noch ist Simone Thomalla bekannter als die Frau, die sie darstellt: die Kommissarin Eva Saalfeld. Die Mittvierzigerin hat in ihrem Leben schon einiges ausgekostet: eine Ehe, eine Geburt, eine langanhaltende Liaison mit dem 65-jährigen Rudi Assauer und nun eine wohl noch bestehende Affäre mit dem wesentlich jüngeren Handballtorwart Silvio Heinevetter, der gerade mal 25 Lenze zählt.
Wer kennt schon Iga Wyrwał? Die junge Dame, die ich auch mal Eve oder Eva Wyrwał nennt, ist eine 20-jährige Polin mit recht großen, angeblich sogar natürlichen Brüsten. Bisher kannte sie eigentlich fast niemand, außer den Lesern von britischen Herrenmagazinen und Seite-3-Entusiasten. Jetzt aber ist sie offenbar "nach Polen zurückgekehrt" und prangt auf der Titelseite der Dezemberausgabe des polnischen PAYBOY-Magazins – übrigens als „Venus im Pelz“ und mit einem „y“ über der linken Brustwarze.
Manche Frauen sehen bis 43 aus wie 34, und manche könnten auch mit 34 noch wie 34 ausstehen, wenn sie nicht vom Playboy unbedingt als Sexbombe auf dem Titelfoto gebraucht würden. 






