Dominas: Henkerinnen oder Krankenschwestern?

Montag, 6. September 2010
fetischlust

Diejenigen, die sich als kompetent für das Geschäft der sogenannten Dominas ausgeben, schwanken wie ein Eselsschwanz zwischen zwei Extremen. Die einen halten Dominas für psychisch stark gestörte Existenzen, die möglicherweise bereits in ihrer frühen Jugend schlechte Erfahrungen gemacht haben. Sie behaupten, dass diese Art von Ladys Männer abgrundtief hassen und verachten und sich daher für den Beruf einer Domina entscheiden. Henkerinnen also, die vom Sadismus besessen sind?

Die anderen hingegen halten Dominas für Menschen, die aus finanziellem Kalkül den Beruf ergreifen, und dass sie ihre Kunde mindestens so sehr lieben, wie dies eine Psychotherapeutin oder medizinische Masseurin tut: Alles am andren hat ihr fremd zu sein außer der Kunst, die gewünschte Wirkung zu erreichen. Der Tätigkeit soll also ihre ganze Liebe gehören, nicht aber dem Menschen selbst – es scheint ähnlich zu sein, als wäre man eine Krankenschwester, die ja auch manchmal energisch werden muss, wenn der Patient nicht pariert.

Sicher – da gibt es auch noch andere Auffassungen, beispielsweise, dass sich die ältere Hure „die Stiefel anzieht“, um auf Domina umzusteigen, und natürlich lies man auch noch ab und an die Mitleidstheorie: Es handele sich um Frauen, die anderwärts keinen Broterwerb finden könnten und sich nun in die Niederungen des Rotlichtmilieus begeben müssten.

Diesem Hineinschlidder- oder Armutseffekt steht der werbewirksame Selbstbewusstseinseffekt gegenüber, den ich für ebenso verlogen halte: die sogenannte Lifestyle-Domina, die auch im Leben alles voll im Griff hat und der Frauen und Männer allüberall zu Füßen liegen.

Was meinen Sie? Sind sie eine der genannten Personen? Wollen Sie etwas dazu schreiben? Wünschen Sie ein Interview zum Thema?

Unsere Redaktion ist gespannt auf Sie. Bitte nehmen Sie ausschließlich per Email Kontakt auf. Wir melden uns bei Ihnen.

Der Weg vom Männermund direkt zwischen die Frauenbeine

Mittwoch, 1. September 2010
frauenlust

Ja, das staunt ihr, was? Was sonst nur Saxofonisten und vielleicht dem einen oder anderen Rock-Klampfenspieler gelingt, nämlich die Noten direkt an die Vagina zu bringen, das können Mistkerle allein durch die schönen Worte, meint Kollegin Cassy. das müssen wir nochmal wörtlich zitieren, oder?

Denn um sich auf einen ONS einzulassen, muss bei der Frau der Sex direkt zwischen den Beinen einschlagen.


Wird das Kätzchen nun geleckt oder nicht?

Dienstag, 31. August 2010
frauenlust

Wir suchen zwei Leserinnenmeinungen: Ist es nun eigentlich wirklich so toll, wenn der Mann erst einmal das Kätzchen leckt? Manche Männer sagen, dass es ihre Frauen hassen, und manche Frauen sagen uns, dass es ihre Männer hassen. Doch was ist nun eigentlich wirklich los mit der Muschi und den Männern? Muss man ihn dazu anlernen oder schafft er es von selbst, es „wunschgemäß auszuführen“? Hat er sich zuerst davon geekelt oder hat ein Typ schon mal abgelehnt, Dein Kätzchen zu küssen? Warum lehnt ihr selbst es ab? Und wie haltet ihr es dann mit der Sauberkeit? Vorher duschen, oder alles Natur?

Eure Meinung ist gefragt – Beiträge bitte per Email einreichen und nicht hier hinterlegen. Wenn der Stil unseren Mindestanforderungen entspricht, (keine Schweinereien) dann veröffentlichen wir es auch.

Anregungen bei „GoFeminin

Soll man Striemen mit Stolz tragen?

Samstag, 28. August 2010
fetischlust

Schmerzliebhaberinnen und Schmerzliebhaber, die sich mit Peitsche, Rohrstock oder Rute schlagen lassen, bekommen oft Striemen. Nicht ausschließlich am Po, sondern auch auf den Oberschenkeln. Das fällt dann nicht nur beim Sport oder beim Schwimmen auf, sonder auch im Alltag. Besonders Frauen, die ja jetzt im Sommer gerne kurze Röcke tragen, stehen dann vor der Frage: „Trage ich nun Leggings oder trage ich die Striemen mit Stolz?“

Für die meisten Frauen, die nicht „szenentypisch“ handeln, ist wahrscheinlich klar, die Folgen der sinnlichen Schläge möglichst zu verbergen, und offenbar helfen auch Salben, die Markierungen verschwinden zu lassen.

Ja, und was sagt man den Freundinnen und Freunden, die nicht szenennah sind, wenn man im Schwimmbad ist? Oder wenn die Kollegin fragt, warum man so merkwürdig geht oder sitzt?

Besonders schwer haben es verheiratete Frauen und Männer, die sich ihre Schmerzlust nicht bei Ehemann oder Ehefrauen holen, sondern sich dazu heimlich aus dem Haus schleichen. Wenn es dabei Striemen gibt, ist guter Rat teuer.

Was meint ihr?

Zu Salben und Striemen: Med1
Zu Scham oder Stolz: Erotikforum.at
Dem Fremden die Wahrheit sagen: Wird sowieso nicht geglaubt

Für Frauen: Wie viele Sexpartner hattest du?

Dienstag, 24. August 2010
humor

collage © 2010 by sehpferd, budapest


Antworten und Gegenfragen auf die dümmste Frage der Welt: „Du, sag mal, wie viele Sexpartner hattest du eigentlich schon“?

Null

Wo denkst du hin? Ich bin selbstverständlich Jungfrau!

Zwischen eins und zehntausend

Das Jahr hat ungefähr 300 Tage, an denen es geht, ich hab‘ mit 18 angefangen und bin jetzt 37. Kannte das ausrechnen?
An meinem besten Tag hatte ich mal 25 Männer nacheinander
Das ist jeden Tag unterschiedlich, meistens so drei im Schnitt pro Tag.
Ach, seit ich diesem Dating-Dienst angemeldet bin, jede Woche so ungefähr zwei verschiedene.
Mit dir käme ich auf 100 – das wäre ja ein Jubiläum!
Weiß nicht – aber Kondome kauf ich immer in 100-Stück-Packungen, wenn dir das weiterhilft.
Die Daten habe ich zu Hause auf Festplatte. Ich schick sie dir mal per Email.

Gegenfragen

Zählen da auch die mit, die ich durch die Hose gewichst habe?
Meinst du vor 18 oder danach?
Nur die Männer oder auch die Frauen?
Soll ich die mitzählen, die, die ich im Puff bedient habe?
Meinst du alle oder nur die ohne Kondom?
Auf einmal oder nacheinander?
Vaginal, anal oder oral?
Hast du nicht von meinem Rekordversuch auf der Sexmesse gehört? War doch in allen Zeitungen!

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