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Sinnlichkeit ist besser als der Tod

Im Zweifel: wähle das sinnliche Leben ...
Die Sticks and Stones Agentur hat eine sehr sinnlich anmutende Serie über die Angst vor dem Tod veröffentlicht. Die Botschaft ist freilich, das Leben anzunehmen und zu genießen – weil es kurz ist und du jeden Moment, den dir das Leben schenkt, sinnlich durchleben solltest.

Modell: Egghead, Fotograf: Robinserious
Von: Agentur Ainsley Hutchence
Bild: © 2018 beim Fotografen

Mehr Sinn, mehr Sinnlichkeit

Mehrhaut wird jetzt Sinn und Sinnlichkeit
Wenn Sie bisher gelegentlich „Mehrhaut“ gelesen haben, dann werden Sie sich freuen – oder wundern, je nachdem. Denn wir heißen jetzt „Sinn und Sinnlichkeit“ – und das ist nicht nur ein Name, sondern ein Motto. Wir werden mehr Sinnlichkeit zu Sinnen bringen und mehr Sinn in die Sinnlichkeit hineintragen. Denn wir finden: Dummes Zeug über die Sinne wird genug geredet – jetzt wird es Zeit, wirklich hautnah sinnlich zu werden und dabei tatsächlich noch ein wenig Sinn zu verbreiten.

Liebesschmerz oder Lustschmerz?



Herzen reimen sich nun einmal gut auf Schmerzen, und welcher Menschen hätte nicht schon einmal diesen unendlichen Schmerz des Verlustes einer „großen Liebe“ erlebt? Rotwein, Valium, Tränen – das heulende Elend.

Die Lust, vor allem die reine Lust, also die lustvolle Begierde, reimt sich nicht so gut auf Schmerz – da spricht man schon eher von „Liebe, Triebe, Hiebe“, wenn man etwas sagen will, das in Erinnerung bleibt.

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Wer einmal erlebt hat, wie sich zwei konkurrierende Sinne vereinen, wie das Herbe beispielsweise zur Süße kommt, der sollte auch verstehen, wie sich Lust und Schmerz paaren. Schwerer zu begreifen ist wohl, wie man sich einem anderen Menschen unterwerfen kann – doch warum eigentlich? Wer sich unterwirft, gibt die Eigenverantwortung an der Garderobe ab – und sehr viele Frauen und Männer täten nichts lieber, als die Verantwortung für ihr kompliziertes Leben einmal für ein paar Stunden abzulegen und – einfach wieder einmal zu gehorchen.

Dennoch – Liebe und Hiebe gehen nicht immer zusammen. „Küsse mich und quäle mich“ ist sicher sehr sinnlich, aber „ich habe ihren Willen gebrochen“ grenzt an eine Menschenrechtsverletzung. Ein Autorenteam hat Menschen gesprochen, die sich aus Lust einem anderen Menschen unterwerfen – und solche, die es lieben, das Spiel mit der Unterwerfung aus der Herrenrolle zu erleben.

Was es mit der schwarzen Scheibe da oben auf sich hat, erfährt nur derjenige, der sie sich längere Zeit anhört.