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Männer: Mehr Sinnlichkeit durch intensive Masturbation?

Mehr Spaß am Sex durch Masturbation mit Toys? Bild: © 2018 by TENGA
Was passiert, wenn eine Frau ihren Freund, Verlobten oder Ehemann beim Masturbieren erwischt? Packt sie den Koffer, schließt sie sich ein und heult, schreit sie Zeter und Mordio oder geht sie stracks zum Scheidungsanwalt?

Eigentlich sollte sie sagen: „Schön, dass du masturbierst, denn dann machst du mich glücklicher.“ Das jedenfalls soll das Ergebnis einer Studie im Auftrag von TENGA beinhalten.

Um sich mal an die Frauen zu wenden: Habt ihr eigentlich irgendeine Erfahrung mit einem Mann, der nicht masturbiert? Dann habt ihr eins der seltenen Exemplare kennengelernt, die es nicht tun, nämlich lächerliche sieben Prozent. Und das heißt nun wieder: 93 Prozent tun es.

Der nächste Schrecken folgt auf dem Fuß: Ja, viele Männer tun es auch, wenn sie in Beziehungen leben. Und dir nächste Nachricht verwundert dann: Gut, wenn sie es tun, denn dann sind sie bessere Liebhaber.

Frauen sind recht konsequent: Sie sehen die Hand oder das „Toy“, das er benutzt, immer als Konkurrenz zu den Möglichkeiten, die sie selbst bieten können und wollen. Für sich selbst haben sie derartige Vorbehalte aber selten: Der Vibrator liegt oft schon parat, wenn er zum Skatabend oder zum Stammtisch geht. Es soll nicht verschwiegen werden, dass auch Männer eigenartig gucken, wenn sie bemerken, dass ihre Frau vom vibrierenden Dildo mehr Lust bekommt als vom Penis.

Nach den Zahlen von TENGA erleben 84 Prozent der befragten Deutschen intensivere geschlechtliche Lüste, wenn sie Partner wählen, die mit „Toys“ masturbieren, während nur 64 Prozent mit Partnern solche Orgasmen erleben, die keine Toys benutzen.

Sollte Männer, die masturbieren, sei es mit oder ohne „Toys“ wirklich die besseren Lover sein? Bisher wurde ja immer angenommen, dass Männer, die viel masturbieren, nicht sehr sensibel sind, wenn sie tatsächlich Geschlechtsverkehr haben.

Der Urologe und Erfolgsautor Volker Wittkamp glaubt, eine plausible Erklärung für die Liebesqualitäten masturbierender Männer zu haben. Er nennt den Mann, der sensibel mit seiner Gefühlswelt umgeht, einen „Gefühlsmann“ und behauptet:

Der Gefühlsmann ist sich seiner Bedürfnisse bewusst und hat keine Scheu, darüber zu reden. Er kann seine Wünsche folglich auch besser vor der Partnerin oder dem Partner artikulieren. Wenn beide Seiten genau wissen, was dem Gegenüber gefällt und darauf eingehen, führt das zu einem besseren Sexleben.


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Gut – und doch bleibt da eine Frage offen: Wenn 93 Prozent der Männer masturbieren (auch noch während intensiver Beziehungen), dann müsste diese starke Mehrheit auch zu den idealen Lovern gehören. Und ich wüsste eine ganze Anzahl von Frauen, die dies bezweifeln würden. Und in wieweit das Masturbieren die Kommunikations-Lust erhöht, ist mir auch nicht völlig klar.

Für diesen Artikel wurde PR-Material von TENGA benutzt. TENGA stellt unter anderem Masturbatoren für Männer her.

Die Welt von 40-Plus: Das tun man nicht, oder?

Wir hören es überall – Single-Frauen um die 40 versuchen, sich das Leben schön zu reden. In endlosen Monologen und Dialogen sagen sie sich und anderen, dass ihr Leben „eigentlich“ erfüllt sei, dass sie „eigentlich“ mit sich und ihrer Welt zufrieden wären und vor allem –dass sie ja „eigentlich“ keinen Mann bräuchten.

Die Wahrheit dahinter ist ganz anders: Kaum ein dieser Frauen ist zufrieden, nahezu jede gähnt das leere Bett an, besonders am Wochenende, und auch die pure Lust würde „frau“ ja so gerne mit einem Mann stillen. Möglichst mit einem, mit dem sie „auf Augenhöhe“ verkehren kann, der gegen 1,85 groß sein sollte und der mindestens so viel verdienen sollet wie sie … und so weiter, und so weiter, und so weiter.

Warum all diese Lügen, Ausflüchte und Verstellungen? Gäbe es nicht einen Ausweg, „Casual Dating“ genannt? Diese kleine, intime Flucht vor dem Alltag?

Oh, Madame, Entschuldigung, dass ich es überhaupt erwähnt habe. Ich weiß doch, dass ihnen schon Ihre Mami gesagt hat: „Kind, so etwas tut man nicht“ – sich einen Lover nehmen? Pfui Spinne, alles, aber doch nicht das!

Na schön, dann tut „frau“ es eben nicht, weil „man“ es nicht tut. Am Montag kann frau dann wieder in der Kantine sitzen und sagen: „Du, ich fühle mich als Single pudelwohl, echt, du, mir fehlt eigentlich wirklich gar nichts“. Nein, eigentlich nicht, doch am Samstag sitzt „frau“ wieder alleine in der Wohnung und jammert ihrem Teddybären die Ohren voll. Außer dem Teddybären interessiert dieser Teil des Selbstbetrugs ohnehin kaum noch jemanden.