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Schweden – Demokratie oder Annäherung zur Gynäkokratie?

Schweden ist eine Demokratie – und kann deswegen Gesetze erlassen und verschärfen, wie es in Demokratien üblich ist.

Indessen steht Schweden seit längerer Zeit im Verdacht, sich mehr und mehr einer Gynäkokratie zu nähern, also einer von Frauen beherrschten Gesellschaft. Hinzu kommt der „umgekehrte Sexismus“, nämlich der Verdacht, Gesetze zugunsten der Frauen und zulasten der Männer durchzusetzen.

Wie unser Magazin gerade erfuhr, wird die Möglichkeit der Bestrafung von Freiern in Schweden, die bereits seit 1999 möglich ist, weiter verschärft. Nach Auskunft eines Blogs (die Information konnte noch nicht verifiziert werden), „wurde beschlossen dieses Gesetz zum 1. Juli 2011 zu verschärfen und die Höchststrafe auf ein Jahr Gefängnis auszudehnen.“

Das Gesetz, Sexköpslagen, wird seit seiner Entstehung von allen Seiten unter Beschuss genommen. Den einen geht es nicht weit genug, weil die Prostitution nicht wirklich eingedämmt und der Menschenhandel durch das Gesetz nicht verhindert werden kann, den anderen ist die Anwendung des Gesetzes zu lasch, und nur ein paar Außenseiter (meist keine Schweden) wagen sich an die Wahrheit, die so aussehen könnte: Die Prostitution habe sich neue Wege gesucht, die sich dem Zugriff der Behörden verschlössen – und auf diese Weise habe der Staat die letzte Kontrollmöglichkeit verspielt.