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Lassen sich Krisen „wegbumsen“?

Geschrieben von Gebhard Roese • Donnerstag, 5. Mai 2011 • Kategorie: casual dating news
Manchmal sind Pressemitteilungen wirklich lustig. Warum sollte eigentlich „das Sexleben der Krise zum Opfer fallen?“ Fragt ihr jetzt „welche Krise?“ dann stellt ihr euch exakt die gleiche Frage, die mir auch auf den Lippen liegt. Jedenfalls: Laut aktueller C-Date-Studie glauben 81 Prozent der Befragten, dass ihr Sexleben durch „die Krise“ nichts in Schlingern gekommen sei – und bei den restlichen 19 Prozent unterstelle ich mal, dass sie ohnehin gerade in einer Krise waren, die mit „der Krise“ nichts zu tun hatte. Möglicherweise diente die Sache allerdings lediglich dazu, um Frau Ann-Marlene Henning ins Spiel zu bringen, die dazu sagte:

«Gerade wenn Menschen eine Krise haben, wächst das Bedürfnis nach Nähe, Sex und Liebe. Die Erfüllung dieser Bedürfnisse bringt gerade dann eine gewisse Sicherheit mit sich und verbessert das eigene Gefühl – Sorgen, die man hat, erscheinen kleiner durch die körpereigenen, sehr gesunden und Stress mindernden Glückshormone, die beim Sex im Körper herumturnen. »


Tja, nun ist es nicht mehr „die Krise“, sondern es sind Menschen, die „eine Krise haben“.

Fast ist es ohnehin schon eine Satire, dass man Krisen mit Sex und Glückshormonen heilen kann – da fragen wir uns hier beim Casual Dating Magazin „Mehrhaut“ natürlich, warum man nicht Ingweressenz oder Voodoo einsetzen sollte, denn bisher gingen wir immer davon aus, dass Krisen ein stabiles Krisenmanagement verlangen.

Wie dem auch sei: Frau Henning betreibt ein Video-Blog, in dem sie ihre Dienste als Sexologin anpreist – recht flippig aufgemacht und zeitgemäß mit eigenen Videos bestückt. Ich habe mich herzlich amüsiert – zum Beispiel über diesen Beitrag über Untreue und Fremdgehen. Wir entnehmen daraus: „60 Prozent fliegen auf – Frauen machen es auch“ und sagen: Ein Blog mit viel Unterhaltungswert.

Zitatenquelle: C-Date Pressemitteilung
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Die Mär von der Psycho-Treue

Geschrieben von Gebhard Roese • Sonntag, 20. März 2011 • Kategorie: casual dating historisch
Wissenschaftler haben etwas festgestellt – nämlich, dass Singles ganz wild auf fruchtbare Frauen sind, gebundene Männer aber nicht. Das mag man noch ablächeln, aber die Folgerung spotte jeder Beschreibung: Beziehungen haben einen eingebauten Psychoschutz gegen Fremdgehen, und dies sei durch „die Evolution“ bewiesen.

Vielleicht kommt diese Botschaft ja in „bildungsfernen Kreisen“ gut an – durch deren Medien wurde sie aber diesmal nicht verbreitet.
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Aha - Seitenspringerinnen wollen gar keinen Sex

Geschrieben von Induna • Donnerstag, 17. März 2011 • Kategorie: satire und humor
Warum begehen Frauen Ehebruch? Wenn man einem Blog glauben darf, dann geht es Ihnen darum, einen „Seelenverwandten“ zu finden. Also: Keine Panik, Brüder: In Wirklichkeit will eure Partnerin von ihrem Lover gar keinen Flüssigkeitsaustausch, sondern seelische Erbauung.

Klar, da sind sie wieder, die Klischees: Männer wollen Sex, aber eigentlich keine Gefühle, Frauen wollen Gefühle, aber eigentlich keinen Sex - den nehmen sie nur billigend in Kauf, wenn ihre Seele gestreichelt wird.
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Lügen Frauen über die Anzahl der Sexpartner?

Geschrieben von Induna • Dienstag, 18. Januar 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
mit der anzahl der liebhaber und den jahren schwindet auch die erinnerung


"Wie viel Sexpartner hattest du eigentlich schon vor mir?"

Es ist die dümmste Frage der Welt – vor allem, wenn ein Mann diese Frage an seine neue Freundin stellt. Fragen wir uns dennoch zuerst einmal, wie die Daten und Fakten sind?

Nach einer etwas angejahrten Studie, dem „Sexreport 2008“, der federführend von der „Gesellschaft für sozialwissenschaftliche Sexualforschung“ (DGSS) durchgeführt wurde, hatten Frauen durchschnittlich 6,7 Sexpartner. Die Studie hat immerhin einen gewissen Wahrscheinlichkeitsgehalt („Wahrheitsgehalt“ wage ich bei dieser Art Studien gar nicht zu sagen), weil in ihr fast 40 (38,9) Prozent der Frauen angaben, ihren Partner schon mindestens einmal betrogen zu haben. Diese Zahl ist ein Indiz dafür, dass die Zahlen nicht bewusst „heruntergelogen“ wurden, wie dies in zahllosen Volksbefragungen zuvor geschehen war.

Doch sind die Zahlen wirklich wahr? Namhafte Experten bezweifeln dies, weil Frauen normalerweise nicht mitzählen, wie viele Partner sie hatten, und vor allem ihre ONS und Partyerlebnisse schnell als „sexuelle Kontakte“, aber nicht als „Sexualpartner“ einreihen. Zudem vergisst man mit den Jahren viel – vor allem die Partyexzesse, an die oft nur noch schwache Erinnerungen vorhanden sind. Hat eine Frau viele Kontakte, zählt sie ohnehin nicht, und hat sie wenige, so skaliert sie diese oftmals, sodass am Ende nur die „wirklich intensiven Sexkontakte“ genannt werden. Männer handeln übrigens ganz ähnlich.

Fachleute schätzen, dass die Anzahl sexueller Kontakte bei Frauen seit den 1970er Jahren stetig zugenommen hat – und sie glauben auch, dass Frauen im letzten Jahrzehnt durchschnittlich mehr sexuelle Kontakte hatten als zuvor. Diese Argumente sagte uns ein Fachmann für die Partnersuche:

1. Online Dating fördert Kontakte, und damit unweigerlich auch sexuelle Kontakte. Während jedes fünfte bis siebte Date zu einer Beziehung führen würde, könne man dann ausgehen, dass jedes zweite bis dritte Date zu einer sexuellen Begegnung führe.
2. Bei den hohen Datingfrequenzen mancher Frauen (bis zu 25 Dates im Jahr und mehr) würden auch hohe Sexfrequenzen herauskommen: da sie das Dutzend pro Lebensjahr bald voll.
3. Es sei unverkennbar, dass Frauen lustvoller würden und sich auch für „gelegentliche Begegnungen“ interessieren würde. Einige Frauen würden diese Begegnungen im Urlaub, in Hotelbars und ähnlichen Balzplätzen für Kurzzeitbeziehungen finden.
4. Casual Dating würde immer beliebter, dadurch würden die Sexfrequenzen automatisch steigen, und zwar höher, als bei gewöhnlichen Blind Dates.
5. Sex als „kleines Dankeschön“ für handwerkliche Leistungen, sonstige Dienste oder einfache für einen „netten Abend“ würden niemals als „Sexpartner haben“ gezählt, daher sei die Zahl inzwischen viel höher.

Trotz alledem – die Frage ist infam, sobald sie von einem Mann an seine Liebespartnerin gestellt wird. Männer erwarten normalerweise eine „gewisse Erfahrung“, und die bekommt keine Frau, ohne zwei bis drei Liebespartner vor dem gegenwärtigen Lover gehabt zu haben – und sie wollen andererseits keine „Schlampen“, die 52 Liebhaber im Jahr haben – oder noch mehr. Sie müssen also davon ausgehen, dass eine in der Liebe sehr bewanderte Frau ihre Fertigkeiten in Liebesfragen nicht an der Volkshochschule gelernt hat, sondern im wirklichen Leben.

Das Lustigste, was ich zum Thema hörte: Die wahren Informationen werden auf der Damentoilette ausgeplaudert, aber nicht an Volksbefrager weitergeben – und dort offenbaren manche Frauen dann zwar nicht die Anzahl ihrer Lover, dafür aber öfter mal, wie „der Neue war“.
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