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Zum Date immer Strapse

Geschrieben von Isidora Fecekazi • Montag, 31. März 2014 • Kategorie: casual dating - short story
Ich zog den Rock hoch ... eine immer wiederkehrende Redewendung in Storys


Ich hatte ihn gerade erst kennengelernt. Er suchte eine starke Frau, die auch schwach sein kann. Ich bin eine starke Frau, und ich ahnte, dass er einige Facetten hatte, die mir helfen würden. Ich habe Probleme, Männern zu gefallen. Bin ihnen zu stark, zu selbstbewusst, nicht feminin genug. Ihm gefiel das, und ich sah seinen Augen an, dass er mich vor morgen früh nicht loslassen würde. Erst einen Happen essen. Dann in eine Bar. Dann in seine Wohnung. „Nur wenn du wirklich willst.“ Ich wollte. Und nicht nur das. Ich war längst feucht. Kein Wunder. Wenn du so lange darauf wartest und du dir jetzt einen schnappen kannst.

Jetzt sitze ich hier. Er will nett sein. Noch ein Glas Wein? Ich hatte mindestens schon zwei Gläser zu viel. Ich sage ihm leise: „Es ist so warm bei dir.“ Meistens verstehen Männer, was nun ansteht. Ausziehen – sich gegenseitig aufgeilen - vögeln. Es wird Zeit, zur Sache zu kommen.

Er versteht es. „Stell dich drüben an die Wand und zieh dich aus“, sagt er unvermittelt. „Das wolltest du doch gerade, oder?“

Interessant. Ich dachte eher daran, er würde mich ausziehen. Das ist romantischer, finde ich jedenfalls. Und und nun sollte ich mich ausziehen? Ich zögere es hinaus, sehe ihn aus den Augenwinkeln an und fühle, wie er mich mit den Augen auszieht. Ich versuche, den Ball aufzufangen: „Wenn du mich schon mit deinen Plüschaugen ausziehst, kannst du mich auch gleich richtig ausziehen.“ Er lacht: „Dann sehe ich nicht viel von dir – los, rüber an die Wand. Lass dir Zeit. Und nicht auf Show.“ „Sonst noch Wünsche?“, frage ich. „Ja, sagte er – Rock zuerst hochziehen – langsam.“

Ich gehe also rüber. Ergreife also den Rocksaum meines halblangen Rocks mit den Fingerspitzen, und ziehe ihn etwas hoch. Er soll ruhig ein bisschen zappeln. Gut, dass ich an alles gedacht habe. Zum Date immer Strapse. Man weiß nie, was passiert. Er glotzt und sagt nichts. Na gut. Wird sich ändern. Wenn der glaubt, ich strippe für ihn, hat er sich geschnitten. Ich ziehe meinen Rock nun einseitig etwas höher. Jetzt kann er meine hellen, milchig-weißen Schenkel sehen. Und die Strapse. Irgendwann muss er ja seine zur Schau getragene Zurückhaltung aufgeben. Richtig. Sein Blick krallt sich an den Strapsen fest, und ich schiebe den Rock einfach noch ein bisschen höher. Bis kurz unter den Schritt. Bevor er meinen feuchten Tanga entdecken kann, drehe ich mich um und zeige ihm meinen festen, runden Po, den der Tanga kaum verdeckt, aber hübsch dekoriert. Das wirkt. Er kommt auf mich zu und ich drehe mich wieder um. Lasse den Rock erst wieder fallen, als er vor mir steht. Er küsst mich fest und intensiv. Zungenkuss, Körperkontakt. Zweifellos ein steifer Penis, der sich durch seine leichten Baumwolljeans an mich schmiegt. Eigentlich hätte ich zurückweichen müssen, das gehört sich so. Aber ich dränge mich gegen ihn. Er solle denken, dass ich durch den Druck geil geworden bin. Er flüsterte fragend: „Behältst du die Strapse bitte an, wenn …?“ Ich hatte also richtig geraten. Voyeur, Wäschefan, Kontrastliebhaber – irgend so etwas. Ich hauche im ein „Ja“ ins Ohr und dann: „Ich möchte aber erst noch in dein Badezimmer.“

Ich weiß ja nicht was ihr so macht, bevor ihr euch zu einem Mann legt – aber ich musste erst mal meinen feuchten Slip loswerden. Irritiert die Kerle immer, wenn man schon vorher feucht ist. Also ins Badezimmer. Irgendwo liegt immer eine Nagelschere. Höschen ausziehen und Strapse wieder anziehen dauert zu lange. Und dann noch, wenn du betrunken bist.

Also „schnipp“ – weg. Müllkübel. Irgendwo liegt ein Papiertaschentuch. Nimm den Rest der Feuchtigkeit weg. Rock wieder gerade rücken. Er wartet vor der Tür, will mir den Weg versperren. Die Kerle haben immer Angst, dass wir Frauen im letzten Moment kneifen. Müssen schlechte Erfahrungen gemacht haben. „Schlafzimmer?“, frage ich. Er nickt. Ich lege mich aufs Bett. Ziehe mich nicht weiter aus für ihn, der BH bleibt oben. Ich mag keine Kerle, die an meiner Brust herumnuckeln. Er soll sich an meinem Schoß erfreuen. Schon wieder hält er inne, weiß nicht, was er tun soll. Ich schiebe wieder den Rock hoch, diesmal ganz. Er soll sehen, was er bekommt. Hat nicht erwartet, dass ich kein Höschen trage. Ist entzückt und verlegen.

„Willst du eigentlich nur glotzen?“, frage ich. Eröffnet den Hosengürtel, zieht die Jeans herunter. Ich blinzle durch die halb geschlossenen Augenlider. Er zeigt sich einen Moment in seinen Boxershorts, mitsamt der hübschen Schwellung, bevor er sie heruntersteift. Ansehnlich, durchaus, schon steif genug. Braucht keine Nachhilfe – das ist gut. Er fragt umständlich nach Verhütung. „Ich nehme die Pille“, lüge ich. Macht ihm nichts aus, wie es scheint. Er wirft noch einen Blick auf meinen Schoß, der ihm jetzt offen entgegenlacht. Wird er mich dort küssen? Genießer tun es, Voyeure eigentlich nicht. Richtig – er legt sich auf mich zwischen meine gespreizten Beine. Küsst mich mit der Zunge, wieder auf den Mund. Glaubt, er muss mich geil küssen. Guter Versuch, aber ich taste mich mal vor, damit er zur Sache kommt. Jetzt Vorsicht. Ein falscher Griff, und die Kerle zucken zusammen. Glück gehabt. Meine Hand ist warm, und ich finde die richtige Stelle. Die weiche Haut vorsichtig zurückziehen, den harten Kern freilegen. Vorsichtig zur Quelle führen. Sie ist für ihn vorbereitet. Ich hebe mich ihm ein wenig entgegen, damit kein Irrtum entsteht, was geschehen soll. Presse ein bisschen gegen seine Hinterbacken. Ich befreie mich von seiner Zunge, die immer noch im meinem Mund herumwühlt. Beiße ihm ins Ohr, und flüstere hinein, was ich jetzt will. Er versteht. Stützt sich ein wenig auf, bewegt sein Becken. Hoffentlich hat er Ausdauer.

Hinweis: Die obige Kurzgeschichte ist ein stilistischer Versuch. Schreiben sie in einem ähnlichen Stil? Ode rin einem völlig anderen? Sagen Sie es uns, bitte. Zudem suchen wir erotische Storys zu Dates ...
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Ein teures Dinner gegen Sex tauschen – niemals?

Geschrieben von Induna • Sonntag, 22. Dezember 2013 • Kategorie: casual dating und sex
Bargeld, eine teuere Dinner-Einladung oder schmeichelnde Worte – was führt am schnellsten ins Bett?

Natürlich Bargeld – aber dazu bedarf es eben besonderes veranlagter Damen, die man gemeinhin Huren nennt. Wer es kostenlos und „richtig schön“ mit einer „Soliden“ haben will, sollte deshalb auf schmeichelnde Worte setzen, die immer noch am besten ankommen. Denn: 80 Prozent der befragten Frauen würden niemals Sex gegen Geld oder eine Dinner-Einladung tauschen.

Das behauptet jedenfalls das Dating-Portal „Shop-A-Man“ nach einer Umfrage aus dem November 2013.
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Rumänien: Kaum noch Frauen für Cam-Sex zu bekommen

Geschrieben von Gebhard Roese • Mittwoch, 18. Dezember 2013 • Kategorie: casual dating bezahlt
Noch wartet sie auf Anrufer ...
Während in Deutschland das vielstimmige Lied von der „Armutsprostitution“ gesungen wird und dabei auch die „bettelarmen Rumäninnen“ erwähnt werden, die „keinen anderen Ausweg“ sehen, als sich in Deutschland zu prostituieren, hat die rumänische Camgirl-Branche offenbar Personalnot.

Bei relativ geringen Minutenlöhnen zwischen 20 und 45 Eurocent, so wollen Insider wissen, seien Stundenlöhnen von deutlich über 20 Euro möglich. Zudem, so wurde berichtet, könnten die Frauen durch „Privatkontakte“ noch wesentlich mehr verdienen, falls sie die Betreiber der Studios betrügen und Kunden auf ihre Privatanschlüsse hinweisen würden.

Wir finden keine rumänischen Modelle mehr“, beklage sich nach einem Zeitungsbericht der Betreiber eines mittelgroßen Studios in Bukarest mit elf Arbeitsplätzen, von denen er acht gegenwärtig trotz intensiver Personalsuche nicht besetzen könnte.

Die Klagen der rumänischen Frauen, ob sie nun in Rumänien oder in Deutschland geäußert würden, kommentierte eine Cam-Frau so:

Es ist natürlich wahr, dass wir Rumäninnen arm sind, aber ich meine, noch nie eine Rumänin gehört zu haben, die mit ihrem Schicksal zufrieden ist, es ist Teil unserer Kultur, uns zu beklagen. Für uns gibt es kein „genug“. Je mehr wir haben, umso mehr wollen wir und umso mehr beklagen wir uns.


Was ist wahr, was ist erlogen? Der Lebensunterhalt für eine modere junge Frau mit materiellen Wünschen an das Leben ist in Bukarest annährend so teuer wie das Leben in einer deutschen Großstadt, doch das Durchschnittseinkommen liegt bei etwa 550 Euro pro Monat. Davon kann man leben, aber man kann sich keine eigene Wohnung, kein Auto und keine Luxusklamotten leisten.

Tatsache ist jedenfalls: Es gibt gewisse Diskrepanzen zwischen der Aussage, die Prostitution der Rumäninnen sei eine Armutsprostitution und der Tatsache, dass die Webgirl-Branche in Bukarest keine Mitarbeiterinnen mehr findet.

Die Zitatenquelle ist privat. Die deutsche Quelle der Information wird aus Jugenschutzgründen nicht veröffentlicht, da die deutsche Version von "vice" eine Jugendschutzsperre hat. Lesen Sie mehr in der englischen Version. Informationen auch in der Liebeszeitung.
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Freier und Huren – wer schützt eigentlich die Freier?

Geschrieben von Induna • Montag, 16. Dezember 2013 • Kategorie: casual dating bezahlt
Die Hure als Bademagd -ein reelles Geschäft?
Im Kontakt zwischen Freier und Huren gibt es zahllose Kontakte, die ohne Stress ablaufen – aber wir sollten uns hüten, Freier als „Schweißkerle“ hinzustellen und Huren als „arme geknechtete, unterdrückte und ansonsten 'äußert gutherzige' Frauen darzustellen. Freier sind nichts als gewöhnliche Kunden, die sich Sex oder gar Liebe kaufen wollen – die Hure aber sind die Anbieter, die eben auch „faule Dienstleistungen“ verkaufen können.

In der Branche der Prostitution gib es eben, wie nahezu überall, auch Anbieterinnen, die ihren Umsatz nicht mit der üblichen „kleinen Schweinerei“ machen wollen, sondern mit einer großen Schweinerei: Abzocke. Sie kassieren mithilfe der Propaganda der Gutmenschen nunmehr häufig sogar große Summen von gutwilligen Männern ein, die auf ein paar Krokodilstränen vom „armen Mütterlein“ hereinfallen.

Nicht nur in Deutschland gab es solche Fälle – sondern auch offenbar in der Schweiz.

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Wie Gina mich in ein sexuelles Abenteuer hineintrickste

Geschrieben von Isidora Fecekazi • Montag, 16. Dezember 2013 • Kategorie: casual dating - short story
Diese Geschichte ist ein Versuch unserer Autorin, sich in die Erlebniswelt eines Mannes hineinzuversetzen. Wir stellen dabei die Frage: Kann eine Frau erotische Literatur aus der Sicht des Mannes schreiben? Oder ein Mann ein erotische Novelle aus der Sicht einer Frau? Nun lesen Sie aber besser die Geschichte einer unerhörten Verführung ...

Nackt, die Lippen blutrot geschminkt und ganz und gar rasiert

„Gerd, komm doch mal vorbei, wir haben etwas Interessantes mit dir zu besprechen“, sagte Gina, die ich bei einem Vortrag über „Sexuelle Rollenerwartungen in der Pubertät“ kennengelernt hatte. Wir waren die Einzigen im Saal, die keine Kinder hatten, und so kam es, dass wir hernach noch ein Glas Wein tranken und ein wenig flirteten. Nun ja, ich hatte ihr meine Telefonnummer gegeben in der Hoffnung, sie einmal wiederzusehen.

Erst, nachdem ich bereits zugesagt hatte, fiel mir das „wir“ auf, aber meine Neugierde war größer als meine Bedenken, wen ich an der Adresse antreffen würde. Die Wohnung von Gina lag in einer Seitenstraße im Stadtteil Gablenberg, und ich beschloss, zu Fuß dorthin zu gehen, was etwas eine Viertelstunde Treppensteigen bedeutete. In diesem Moment ging jedoch ein Gewitter über Stuttgart nieder, das mich von Kopf bis Fuß so durchnässet, dass meine Hosen am Körper klebten.

Entsprechend beschämt und tropfnass klingelte ich an der Tür eines von Efeu berankten Hauses, und ich war erleichtert, dort ausschließlich Gina anzutreffen, die sich über meinen Zustand amüsierte. Doch sie gab mir sogleich einen hübschen, recht männlich wirkenden Bademantel und bat mich, meine Klamotten im Bad zu lassen, wo sie sicherlich bis morgen früh trocken würden.

„Morgen früh?“ hatte Gina dies vielleicht schon eine lustvolle Nacht mir mir geplant, einmal abgesehen vom Wetter, auf das sie sicherlich keinen Einfluss hatte? Ich hoffte, dass es so wahr. In Stuttgart eine Frau zu finden, ist für einen Fremden schwer – die Schwabenfrauen „, machen alle auf prüde“, wie man Freund Jörg sagte. Der musste es wissen, weil er, genau wie ich, ständig auf der Jagd nach Frauen war, aber nie eine einfing.

Ich entschuldigte mich gebührend für meinen Aufzug und die Umstände, die ich ihr gemacht hatte und sagte leichthin „ich war etwas verwirrt, als du ‚wir‘ bei der Einladung gesagt hast. Lebst du mit jemandem zusammen?“

Die schöne Gina errötete nun ein wenig, was sie noch attraktiver machte, als sie ohnehin war. „Ja“, sagte sie schelmisch, „es stört ihn aber nicht, wenn ich Freude empfange. Er ist es … gewohnt.“

Trotz ihrer beruhigenden Worte wurde mir etwas unbehaglich, und ich brachte daher nur ein gequältes Lächeln hervor, ging dann aber aufs Ganze: „Und das heißt, dass wir hier heute ganz brav herumsitzen müssen und uns wie gute Freunde unterhalten dürfen, aber sonst nichts?“

Gina lächelte nun recht geheimnisvoll, bevor sie etwas zurückhaltend antwortete: „Es heißt … gar nichts. Kommt nur auf dich an, wie du zu dazu stehst. Ich denke doch, du bist freizügig genug, um über … nun ja … über Liebe zu dritt zu reden?“

Nun ist Reden und Handeln bei mir nicht das Gleiche. Aber nur reden, warum nicht? Gina war eine schöne Frau, die wusste, was sie wollte, und natürlich reizte mich die Sache. Ein Dreier! Was für eine Erfahrung!

Gina las offensichtlich mein Gedanken. „Es reizt dich, nicht wahr?“ Sie erzählte dann, dass ihr Mann und sie sich schon lange Gedanken gemacht hatten, wie sie einen „dritten Mann“ zur Liebe hinzuziehen könnten, und dass Sie, Gina, diejenige war, die Männer darauf ansprach.

Ich muss gestehen, dass ich mit jedem Wort lüsterner wurde, zumal Gina alle Register zog, um mich begehrlich zu machen. Auf der anderen Seite hatte ich keine Vorstellung, was mich erwartete, und nachdem Gina eine Gesprächspause nutzte, um mich halb fragend, halb herausfordernd anzusehen, fragte ich schüchtern zurück: „… und was hast du dir gedacht, ich meine .. was soll dein Mann mit dir tun, und was dein „Lover“? Gina platzte vor Lachen heraus: „Du bist echt unerfahren, Gerd, nicht wahr? Das macht die Sache noch interessanter. Aber du musst gar nichts wissen. Ich weiß schon, was ich mit zwei Kerlen anstelle, es ist schließlich nicht mein erstes Mal. Überlasse es mir, dann hast du am meisten Freude dran.“

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.