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Erotisches Schreiben und Gefühle

Geschrieben von Miss Y. • Freitag, 24. August 2012 • Kategorie: casual dating - short story
Hautnah spüren - im Bild leichter als beim Schreiben


„Hey, hast du Interesse an Dreiern mmf oder ffm?“ Wahrscheinlich hat mein Chatpartner erwartet, dass ich ihn frage, was das ist, damit er mich aufklären kann. Aber nein, ich habe kein Interesse, virtuelle Geschichten über Dreier zu entwickeln.

Wirklich sinnliche erotische Geschichten brauchen Zeit, um wenigsten die Grundlagen des süßen Begehrens zu entwickeln, nicht wahr? Meine Leserinnen sollen spüren, wie die Heldinnen und Helden sich anstrengen und entspannen, und ich will, das sie die Lustschreie so hören, als wären sie selbst dabei gewesen. Also frage ich mich: "wer wäre ich in einem Dreier?" Das Stückchen Fleisch, auf das beide Männer scharf sind? Die Hexe, die ein unschuldiges Paar verführt? Die überredete Ehefrau, die sich auf eine Bi-Geschichte einlassen soll? Das „Hotwife“, das sich vor den Augen des Ehemannes mit einem bullenstarken Mann aus Afrika vergnügt?

Nicht meine Rollen, wirklich nicht. Ach, ich müsste mich gar nicht wirklich beteiligen? Mich einfach hineinfallen lassen in die Geschichte eines anderen?

"Schreiben Sie doch einfach eine Geschichte aus dem Internet um – Sie brauchen dazu keine Erfahrungen“, sagt der Mann, dem ich meine Geschichten verkaufen will.

Nein, ich brauche keine Erfahrungen. Niemand hat all alles erlebt, über das er schreibt. Aber ich will mich verdammt noch einmal hineinfühlen in die Frauen, die lüsten, leiden, herrschen und dienen, und in die Männer, die gieren und winseln. Ich will nicht einfach beschreiben, was sie tun, wie sie es tun, wie viel Schläge sie bekamen und wohin ihr Sperma floss.

Wie geht es eigentlich euch?
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Wenn Frauen zu dritt im Bett sein wollen – wie und mit wem?

Geschrieben von Induna • Samstag, 7. Mai 2011 • Kategorie: stino, bi und schwul
Angeblich sollen es ja Frauen ja gerne zu dritt mögen: Die Zahlen überschlagen sich, wie viele Frauen „einen Dreier“ wollen, und gerade wusste DUREX, dass es 33 Prozent der Frauen sein sollen, die sich gerne zu dritt im Bett tummeln würden.

Fragt sich nur, mit wem. Ist ihr Traum, zwei junge, potente Liebhaber zu haben? Und wenn ja, was stellen sich Frauen vor, was mit ihnen (und mit ihr) dabei geschehn soll? Damit gar nicht erst Zweifel entstehen: Wir meinen die Realität – denn dass Frauen gerne träumen und ihr sexuellen Fantasien in alle Richtungen gehen können, ist von vornherein klar: Gedanken sind frei, wenn man sie nicht selbst einzäunt.

Wenn sich drei Körper berühren

dreier - aktiv sein oder voyeur sein?
Selbst in den edelsten Foren macht man sich Gedanken, wie die Sache aussehen könnte … und dazu gehört nicht nur, wie der Mann psychisch darauf reagiert, wenn „seine“ Frau in seiner Anwesenheit noch mit einem anderen Mann Geschlechtsverkehr hat. Vielmehr machen sich Frauen und Männer Gedanken darüber, wie die die Körper der Drei zueinanderfinden, und wie viel Überwindung es einen Mann gegebenenfalls kostet, beim Dreier auch den anderen Mann zu berühren – was eigentlich unausweichlich ist. Allein der Gedanke, „Wand-an-Wand“ einen fremden Penis zu spüren schreckt viele Männer ab. In Formen wird bisweilen heftig diskutiert, ob homophobe Männer überhaupt Dreier mit Frauen haben können, während eigentlich klar sein dürfte, dass homophile Männer Freude daran haben müssten, oder mit anderen Worten: Ein bisschen Bi-Neigung würde zumindest die Sinnlichkeit eines intimen Dreiers fördern, der nicht aus „purem Sex“ besteht.

Ausschließlich Sex? Oder beinhaltet ist ein Dreier auch Sinnlichkeit?

Die Frage, mit wem man einen Dreier haben kann, ist also gar nicht so einfach. Wenn Sex „nur“ Sex ist und damit eigentlich belanglos, dann besteht bei manchen MMF-Dreiern wohl nur die Frage nach den besten Verwendungsmöglichkeiten der Männer, falls eine Frau die Initiatorin des Dreiers war.

Doch wenn alles wirklich sinnlich und lustvoll ablaufen soll? Reicht es dann, wenn alles „nur Sex“ ist? Wahrscheinlich eher nicht, denn selbst beim Dreier wollen Frauen lustvolle Intimität.

Mann-Mann-Frau oder Frau-Frau-Mann?

Die Frage nach dem Dreier ist natürlich nicht auf die Beziehung Frau-Mann-Mann beschränkt. Frauen reden zwar nicht darüber, aber auch die Konstellation Frau-Frau-Mann wird von ihnen gerne einmal in Betracht gezogen, und hier zeigt sich, dass es Missverständnisse gibt: Ein Teil der Frauen verurteilt diese Konstellation, weil sie angeblich „den Mann begünstigt“, und zwar nicht nur sexuell, sondern auch voyeuristisch.

Andere zweifeln daran, ob der Mann tatsächlich der Begünstigte eines FFM-Dreiers ist und nehmen eher an, dass eine der Frauen die beiden anderen Partner sexuell „anleiten“ muss, um das größte Vergnügen aus dem Dreier zu ziehen.

Ist es eine Machtfrage, wie man sich beim Dreier fühlt?

Die unterschiedlichen Meinungen scheinen aus drei konträren Auffassungen zu bestehen, die beim Dreier wirksam werden können:

1. Alle sind gleichberechtigt und geben und bekommen im Spiel zu dritt alles, was möglich ist.
2. Ein Paar (zwei Frauen, zwei Männer oder ein Bi-Paar) spielen mit der dritten Person, der im Spiel weniger Rechte zugesprochen werden als den beiden anderen.
3. Eine Person beherrscht das Spiel mit beiden anderen und setzt sie so ein, dass sie allein die größte Befriedigung aus dem Dreier bekommt.

Es kommt, wie so oft im Leben, also darauf an, wie die Spielregeln des Dreiers sind – und das Problem dabei scheint zu sein, dass sie nicht festgeschrieben sind, sondern sich während der Aktivitäten zu dritt wandeln – ein Phänomen übrigens, das von vielen Menschen berichtet wird, die sich an einem Dreier beteiligten.
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Dreier sind selten das, was man sich davon erträumt

Geschrieben von Induna • Dienstag, 22. März 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
Eins und eins, das macht zwei – so weit hatte Hildegard Knef recht. Aber was ergibt eigentlich zwei und eins? Das Gleiche wie eins und zwei? Blödsinnige Frage werden nun die Mathematiker sagen, beides ergibt drei.

Nun rechnen wir in der Liebe aber nicht nach Köpfen, sondern nach Konstellationen, und deswegen ist es eben doch ein Unterschied, ob man eins und eins und eins oder zwei und eins oder eins und zwei zusammenführt.

1. Kommen drei Individuen zum Dreier zusammen, die sich nur oberflächlich kennen, dann kommen drei unabhängige „Systeme“ zusammen, die alle unterschiedlich „ticken“. Es ist also nötig, die einzelnen Interessen grob abzuklären - Kommunikation nützt ohnehin fast immer, bevor man zum "Dreier" übergeht. Spontane Dreier (etwa aus Partys) kommen trotzdem häufig vor. Sie sind meist so gut oder schlecht wie andere "Spontansex"-Aktivitäten.

2. Lädt eine Einzelperson ein Paar ein (auch ein Freundes- oder Freundinnenpaar), so erwartet die Einzelperson als „System“, dass sich das Paar als „Gesamtsystem“ den eigenen Wünschen beugt – da wären aber auch noch die Interessen, die das eingeladene Paar als mögliches „System“ hat und die Vorstellungen jedes Mitglieds des Paares. Dies kann zu Konflikten führen. Ist das eingeladene Paar sich einig darin, die besuchte Person auszubeuten, so droht Gefahr.

3. Lädt ein Paar (in diesem Fall meist ein Ehepaar) eine Einzelperson ein, so erwartet das Paar, dass sich die Einzelperson den Wünschen jedes Individuums, aber auch den Wünschen des Paares als „System“ anpasst. Gefahr droht, wenn sich die dritte Person "absolut unterordnen" soll.

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dreier als systeme - die geschlechter sind austauschbar, es geht hier nur um die systeme als solche


Gehen wir mal in die Ausgangssituation einer Einzelperson, die ihren Traum vom Dreier verwirklichen will: Was erwartet Sie? Ganz unabhängig vom Geschlecht: Mehr als von einer Einzelperson. In der Regel wollen Frauen und Männer, die von sich aus „Dreier“ suchen, im Mittelpunkt des sexuellen Geschehens stehen, sie wollen also die oder „Hauptbegünstigte“ sein – das widerspricht nun allerdings oft den Wünschen der anderen, die möglicherweise selber gelegentlich im Mittelpunkt stehen würden. Normalerweise erträumen sich Frau und Mann ohnehin unterschiedliche Ausgangslage:

Der Mann denkt beispielsweise beim Dreier automatisch in MFF, also einem Mann und zwei Frauen, hat aber selten eine Vorstellung vom „Drehbuch“ eines solchen Dreiers. Die Frau denkt ohnehin eher an FMM, als einer Frau und zwei Männern, befürchtet aber oft, dass ihr die Situation entgleiten könnte.

Wer einen Dreier plant, sollte sich also darüber klar werden, wie die Dinge eigentlich konkret ablaufen sollten. Das übliche Spiel mit der Liebe kann dabei beibehalten werden: Es muss eine Grundübereinkunft geben, was möglich ist und was nicht, und es muss kurze, verbindliche Kommunikationswege geben, wenn einer der Partner etwas nicht „mitmachen“ will. Wichtig ist also, nach welchen Regeln gespielt wird. Dreier haben die Tendenz, chaotisch zu enden, wenn jeder nach eigenen Regeln spielt, und sie führen oft zu „Heulen und Zähneklappern“ wenn klar wurde, dass „zwei gegen einen“ gespielt haben, was in der Regel der Fall ist, wenn sich der Dritte nur sexuell benutzt gefühlt hat.

Einer der Faktoren beim Dreier: Der jeweils aktivste Spieler konzentriert sich in der Regel trotz des „Dreiers“ immer auf eine Person, während er die Zweite nur bedingt wahrnimmt. Führt dies dazu, dass sich die dritte Person vernachlässigt, nicht ernst genommen oder unattraktiv fühlt, so kann der „Dreier“ nicht zufriedenstellend gelingen.

Lesen Sie nächste Woche: Warum Singles von Dreier träumen
(Kommentare werden moderiert, Erfahrungsberichte per Email erbeten)

Serie: Dreier, Dreieckbeziehungen, V-Beziehungen - Lust oder Last? - Hier in Fortsetzung
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