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Die heimliche Lust, zuzusehen

Kostet Überwindung: sich vor Publikum ausziehen
Männer werden gerne bezichtigt, unverbesserliche Voyeure zu sein. Sie ziehen Frauen in aller Öffentlichkeit mit ihren Augen aus, durchdringen jede Bluse und sogar jeden Pulli, lassen die Röntgenaugen über den Schritt wandern, und sehen sogar durch Kleider und Röcke hindurch.

Und sie sehen gerne, wie zwei Frauen sich sinnlich umgarnen, miteinander züngeln und ineinander verschlingen.

Männer sind lustvolle Voyeure

Das alles tun sie. Und ich lege euch sogar noch die Quote dazu: 82 Prozent der Männer sehen gerne, wie zwei Frauen miteinander der Lust frönen, und 63 Prozent bekommen Lust, wenn sich Frauen ausziehen.

So hohe Prozentsätze sind zunächst der Beweis dafür, dass Männer ziemlich voyeuristische Neigungen haben. Doch was ist eigentlich mit Frauen? Träumen sie in ähnlicher Weise davon?

Frauen als sinnliche Voyeurinnen

Erstaunlicherweise ist die Antwort „ja“, denn wenngleich die Prozentsätze nicht so hoch sind, liegen sie doch noch im Mittelbereich: 42 Prozent der Frauen hat Lust, zwei Frauen bei sinnlichen Aktivitäten zuzusehen, und 32 Prozent der Frauen sehen gerne anderen Frauen beim Entkleiden zu. Zwar betrifft diese Träume und Fantasien – aber gerade solche Träume und Fantasien sind ja relativ leicht erfüllbar.

Voyeure als lustvolle Zuschauer

Ein bisschen müssen wir ja nun korrigieren. „Voyeure“ im engeren Sinne sind ja nur solche Männer und Frauen, die andere „heimlich“ nackt, beim Masturbieren oder beim Sex beobachten. Und also gehören „eigentlich“ öffentliche „Mit-den-Augen-Auszieher“, Pornogucker und Striplokal-Gäste nicht dazu.

Interessant ist, dass es ganz wenige Beiträge zum sinnlichen Vergnügen gibt, sich vor anderen auszuziehen, zu masturbieren, sexuelle Handlungen vor ihnen auszuführen oder fotografiert zu werden gibt. Immerhin aber finden es 31 Prozent der Frauen durchaus sinnlich, von einer Person nackt oder in lustvoller Pose fotografiert zu werden – was nicht heißt, dass sie darauf brennen, es auch zu verwirklichen.

Sind Frauen auch begeisterte Exhibitionistinnen?
Sich öffentlich zeigen: aufwendige Show im Lido,Paris

Ob Frauen auch Exhibitionistinnen sind? Unsere Recherchen ergaben, dass es durchaus einige Frauen gibt, die unbedingt wissen wollen, wie sie in Dessous (seltener nackt) auf Männer wirken. Ganz außerhalb jeder Statistik hörten wir den Satz: „Ich würde gerne mal feststellen, wie begehrt ich bin, wenn ich mich ausziehe und mehrere Männer anwesend sind.“

Dabei ist es so: Während recht viele Frauen von „Sex in der Öffentlichkeit“ träumen (57 Prozent), würden sich (selbst im erotischen Traum) nur 17 Prozent gerne einmal öffentlich vorzeigen.

Wir konnten also feststellen: Frauen sind nicht in dem Maße „gepflegte Voyeure“, wie es Männer wohl sind, aber sie sind durchaus lüstern, anderen beim Sex, beim Masturbieren oder beim Ausziehen zuzusehen. Aber Frauen finden es überwiegend nicht lustvoll, sich öffentlich beim Ausziehen zu zeigen. Privat allerdings scheint die Lust am sinnlichen Vorzeigen größer zu sein, und auch die Neigung, sich erotisch fotografieren zu lassen oder selbst zu fotografieren, scheint größer zu werden.

Hinweis: Alle Zahlen liegen der Redaktion aus seriösen Quellen vor.

Strapse zum Date – frivol oder selbstverständlich?

Drei Marken - drei Möglichkeiten, chic zu sein (Bezugsquelle im Text)
Männern werden ja immer bestimmte Denkweisen zugeschrieben: Voyeure seien sie, schwanzgesteuert, notgeil und verlogen. Und genau auf diesem System bauen dann mache Frauen auf: Wenn ich dies oder das trage, dann reize ich die Kerle bis zur Weißglut. Nun gibt’s ja immer zwei Möglichkeiten: Entweder das ist meine Absicht oder ich will es auf keinen Fall.

Sinnlicher Seiltanz beim Date

Na ja – ein Rendezvous haben (neudeutsch: „Ein Date“) ist ja immer ein Seiltanz. Auf der einen Seite willst du ihm gefallen, auf der anderen Seite aber auch kein Feuer entfachen, zumal, wenn er so toll nun auch wieder nicht ist. So weit finde ich das ja auch noch OK. Kompromisse sind schnell gefunden: Du machst dich chic und begehrenswert, aber nicht einladend. Jetzt sagt ihr sicher: Die Grenzen sind fließend. Sind sie auch.

Rock und Kleid - dazu passen Strapse

Reden wir mal Klartext. Und zwar über ein ganz gewöhnliches Date: Da empfehle ich Kleid oder Rock (nicht zu kurz) und zum Rück eine schlichte, aber elegante Bluse. Dazu wenig, aber unbedingt passenden Schmuck. Wichtig bei einem hübschen Date im Café ist das „oben“ herum, nicht das „unten herum“.

Strapse und Sex - der Irrtum

Starpse-in den 1950ern noch sehr frivol
Womit ich beim Thema wäre. Da gibt es die Furcht, als Schlampe zu gelten, die dann auch noch unterstützt wird mit Aussagen wie „Männer in Wahrheit keine Schlampen“. Oder auch mal mit „ich verstehe das nicht: Wenn du auf keinen Fall Sex willst, warum solltest du dann schicke Dessous anziehen?“

Und das ist schon des Pudels Kern: Schicke Dessous? Aja, Schlampe. Schlampe? Aha, die eignet sich für einen ONS. Solche Ansichten kannst du überall im Internet in Frauenforen finden. Ganz selten heißt es: Ich will dies oder das tragen, weil ich darin toll aussehe“ sondern oft: „Ich will das nicht tragen, weil er denken könnte, ich wäre eine Schlampe.“

Selbstbewusstsein geht anders, aber die Meinung steht nun mal überall.

Unser Experte für Dating hält das für Quatsch und sagt zwei Sätze dazu:

Erstens achten Männer beim Date eher auf wohlgeformte, natürliche Brüste, und zweitens sehen sie von dir beim Date die meiste Zeit deinen Oberkörper – also warum machst du dir Sorgen?

Er wollte auch noch wissen, dass Männer schlecht sitzende oder unpassende, aber auch übertrieben formende BHs durchaus erkennen.

Wann kommen die Strapse, Halterlosen, Strumpfhosen oder nackten Beine also zum Einsatz? Wenn ihr noch „zu dir“ oder „zu ihm“ geht. Erst dann kann (und soll er sie vielleicht) sehen. Und dann kannst du dich noch mal fragen: Bin ich eine Schlampe, weil ich mich verführerisch anziehe? Natürlich nicht.

Schlechte Idee: Minikleid und Strapse

Die „Schlampenidee“ kommt den Männern vorwiegend, wenn du einen Minirock oder (noch schlimmer) ein Minikleid trägt, bei dem er deinen Slip, die Strapse oder den Bund der Halterlosen sehen kann. Ob er dann denkt: „Oh wie sexy“, oder „um Himmels willen, so eine Schlampe?“ Ich tippe mal auf: Der denkt dann wirklich, du bist ziemlich frivol, denn was er sehen kann, kann jeder andere Mann auch sehen.

Vielleicht kommt daher die schräge Idee, Strapse und Halterlose als „ganz harte Sachen“ zu bezeichnen, so, wie wir da sin einem Blog fanden. In Wirklichkeit sind dies „die ganz weichen Sachen“, also sanfte und intime Verführer, die sehr chic aussehen können.

Keine Strapse, weil Escorts sie tragen?

Es stimmt natürlich, dass Escorts fast immer Strapse tragen – aber sie sehen darin selten ordinär aus. Und dazu passt dann eben auch, was eine sehr selbstbewusste Frau in einem Forum schrieb (ich habe leider vergessen, in welchem): „Wenn ich ihn später noch verführen will, muss ich schließlich vorbereitet sein – das geht aber besser, wenn ich die tollen Dessous schon beim Dinner trage. Will ich ihn nicht verfrühen, dann sieht er ja sowieso nichts davon.“

Strapse sind wirklich chic

Strapse – dies will ich noch loswerden, sind nicht gleich Strapse. Schau dir in Ruhe alle Strapsgürtel und Kombinationen an, und entscheide dann, was zu dir passt. Denk auch dran, dass deine Slips und Tangas eventuell nicht dazu passen und du andere dazu tragen musst.

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