Skip to content

Werbung:

Die Kusslehrerin – erotisches Erwachen beim Bolero

Was bisher geschah: Yvonne war auf dem Gymnasium eine begehrte Kusslehrerin gewesen – für Jungs und für Mädchen. Aber sie traute sich damals nicht, jemals eine wirklich erotische Beziehung aufzunehmen, jedenfalls nicht zu Frauen. Als sie ihre Mitschülerin Astrid wiedertrifft, ahnt sie nicht, was diese inzwischen sehr erfahrene und selbstbewusste Frau plant. Doch nach und nach wird klar: Yvonne sitzt in einer Mausefalle, und Astrid fühlt sich als Katze, die mit ihr spielen kann, was sie will. Ergibt sich im neuen Kapitel eine Wendung?



„Ich habe noch nie eine Sektflöte gehört, die klingt“, lächelte Yvonne, und dann, mit wieder erwachendem Selbstbewusstsein: „Du besitzt viele besondere Sachen, Astrid, alles Geschenke?“ Dabei trank sie die Sektflöte ganz und gar aus, schenkte sich fast gedankenverloren nach und lauschte einen Moment lang verträumt dem Gesang der Perlen.

Astrid lächelte in sich hinein, bevor sie sagte: „Du willst wissen, von wem, nicht wahr? Du warst schon immer sehr neugierig, aber nicht … nun nicht sehr bereit für neue Erfahrungen. Hast du dein Interesse an erotischer Musik ganz verloren … und tanzt du nicht mehr für Jungs, so wie damals?“

Abermals hatte Yvonne verloren. Sie wollte Astrid auf eine andere Fährte führen, glaubte, sie würde nun mit ihren Freundinnen prahlen, die ihr schicke Geschenke machten – und sie war wirklich neugierig, was ihr sofort Gewissensbisse bereitete. Denn wenn sie danach gierte, etwas von Astrids Freundinnen zu erfahren, dann würde nicht ausbleiben, dass Astrid auch etwas über ihre „Beziehungen“ zu diesen Frauen erzählen würde. Ja … und wirklich, genau das hätte Yvonne nun gerne erfahren, denn neugierig auf sinnliche Frauen war sie allemal. Nur das Selbstvertrauen, „den ganzen Weg zu gehen“, bis die Geküssten so schwach wurden, dass sie nicht mehr widerstehen konnten, das hatte sie niemals aufgebracht.

Verführung mit dem Bolero

Astrid hatte inzwischen eine CD aufgelegt, von der sie wusste, dass Yvonne schwach werden würde, wenn sie den aufheizenden Rhythmen hören würde. Bald erklang der Bolero von Ravel, der nun sinnlich und transparent durch den Raum drang, mit wuchtigen Bässen, die Yvonne unter die Haut gingen. Bald würden die sinnlichen Flöten und Klarinetten die Bässe und das Schlagzeug umschmeicheln. „Du kannst ja nicht einmal mehr ruhig sitzen, wenn du die Musik hörst, Schätzchen“, sagte Astrid nun lauernd, „komm, tanz mir etwas vor, wie du es früher getan hast … du hattest seien Menge drauf, wie mir die Jungs erzählt haben.“

Für eine Frau tanzen? Nun gut. Der Bolero ist nicht gerade die Musik für ein Nachtkabarett, und sie musste sich nicht frivol ausziehen. Denn tatsächlich hatte sie für die Jungs damals ziemlich frivol getanzt, und dabei die Bluse weit aufgeknöpft, um sie schließlich in kühnem Schwung in die Gruppe der jungen Männer zu werfen. Damals war es noch nicht sehr üblich, ein Mädchen privat mit nichts als einem BH bekleidet zu sehen – und das hatte sie reiflich genutzt, um ihr Taschengeld aufzubessern. Nachdem sie die Bluse ausgezogen hatte, tanzte sie stets noch ein wenig weiter, weil manch reiche Jungs nun ganz feuchte Augen bekamen und ihr 10-Mark-Scheine in den BH steckten, in der Hoffnung, dass sie diesen auch noch ausziehen würde. Sie hatte es auch schon getan, wenn nur zwei Jungs anwesend waren – bei größeren Gruppen fürchtete sie sich.

Der erotische Tanz beginnt

Sie trank das zweite Glas Sekt in einem Zug aus, stand auf und dachte: „Dir werde ich es zeigen, was ich noch kann, aber nicht so, wie du denkst“ und übernahm wieder die Offensive. Sie legte sich dazu auf den Boden und begann den Tanz ausschließlich mit ihren Fingern, so, als ob sie Kastagnetten in den Händen hielt. Sie wusste nach aus ihrer Teenagerzeit, wie stark ihre Hände auf Frauen gewirkt hatten, und sie war eine Meisterin darin gewesen, durch ihre Finger Gefühle sprechen zu lassen. Es wurde Zeit, diese Fähigkeit erneut einzusetzen. Man verlernt so etwas nicht … Radfahren verlernt man schließlich auch nicht.

Sie gab sich ganz der Musik hin, erinnerte sich, dass Musik nicht eine Ansammlung von Noten war, sondern ein Feuerwerk der Gefühle, und begann mit der Klarinette zu flirten. Sie führte die Fingerkuppen zuerst sanft über ihre bekleideten Brüste und drückte dann auf die Aureolen, führte den Finger dann bis zu den Brustwarzen und drückte sie leicht, als wären es die Klappen dieses sinnlichen Instruments. Zu jedem der nun immer wieder wechselnden Holzbläser fand sie weitere Figuren, die sie mit den Fingern an ihrem Körper nachzeichnete. Die Flöte konnte sie mit Finger und Mund sinnlich animieren, und die Oboe legte sie so, dass die Öffnung in ihrem Schritt lag und sie die Klappen über dem ganzen Körper berühren konnte. Wenn ihr einmal gar nichts einfiel, dann nahm sie wieder die unsichtbaren Kastagnetten, die dem Rhythmus des Schlagzeugs folgten, und betrommelte damit Brüste, Becken und Gesicht.

Bringt das sinnliche Saxofon die Wende im Liebesspiel?

Erst, als sich das Tenorsaxofon näselnd erhob, stand sie auf, ging auf Astrid zu und bespielte nun deren Brüste, was diese zunächst außerordentlich verblüffte, so, dass sie sich einen Moment den streichelnden Händen von Yvonne entzog. Doch nur für einen Moment zuckte ihr Körper wirklich zurück, dann kam die Lust zurück und Astrid drängte sich der Freundin entgegen, ohne ein Wort mit ihr zu wechseln. Die Rollen von Verführerin und Verführten begannen sich zu vermischen. Astrids fürchtete in diesem Moment noch nicht, ihre Führung zu verlieren und hing gedanklich weiterhin an der Rolle, die sie für sich reserviert hatte, doch ihr Körper schien nun eine andere Sprache zu sprechen.

Yvonne hatte nur daraus gewartet, dass ihr Lieblingsinstrument, das Sopransaxofon, scharf aus dem Klang hervorstechen würde. Dieser Teil schien ihr direkt durch den Gehörgang über die Nervenstränge in die Vagina zu gehen. Sie bekam jedes Mal einen kleinen Stich, der sich kurz verfing und eine unendliche Sehnsucht auslöste, verbunden mit einem winzigen Moment tierischer Geilheit. Der schrille Ton dieses Instrument wirkte auf sie wie der Schrei einer Katze, die von einem Kater begattet wird … begattet? Ihr fiel kein anderes Wort ein, aber die Schreie der Katzen im Frühling waren dem Ton des Sopransaxofons wirklich sehr ähnlich. Sie setzte den schrillsten der Töne so um, dass sie ihre Hand in den Schritt legte, den Zeigefinger deutlich senkte, soweit es das Kleid zuließ, und in ihrem Gesicht ein sinnliches Zucken entwickelte, das halb echt, halb gespielt war. Yvonne nutze den folgenden Teil des Boleros, um ihren Körper aus allen Perspektiven zu produzieren, wobei sie weniger den Instrumenten, als vielmehr dem Rhythmus folgte. Waren es zuvor allein die Finger gewesen, die sie deutlich als erotische Stimulanz einsetzte, so zeigte sie nun ihre Künste mit allen Teilen des Körpers, wobei sie über sich selbst erstaunt war, an wie viele Möglichkeiten sie sich noch erinnerte. Als die Posaune schließlich das Finale überleitet, zeichnet sie mit ihren Hände den Körper einer Frau nach, wobei sie sich der Freundin näherte und sie schließlich erneut berührte, nur diesmal wesentlich fordernder. Die tiefen, wilden und griffigen Posaunentöne passten ausgezeichnet zu Astrids fülligen Brüsten, die sie nun mit den Händen umfasste, sie im Takt der Musik zusammendrückte, um sie bald abrupt wieder loszulassen.

Yvonnes Becken im Rhythmus des Boleros

Sie war nun in Ihrem Element, hatte ihren Stil gefunden – und obwohl sie keine Ahnung hatte, wie sich alles entwickeln würde, fühlte sie, wie sie Gewalt über die Freundin bekam. Astrid fügte sich ihrem Stil, wurde formbar. Die Musik gestattete ihr nun, einige romantischere Figuren mit ihrem Körper zu erproben, sich beispielsweise an den Hals zu fassen oder an die eignen Brüste und ihrem immer noch straffen, kleinen und erregenden Po. Sie begann, wechselweise ihre Brüste und ihr Gesäß zu bespielen, während die Streicher furios auf das Finale hin spielten. Für den Abschluss, der im erotischen Röhren aller Instrumente endet und unweigerlich das Gefühl eines wilden Orgasmus erzeugt, hatte sie sich etwas Besonderes ausgedacht: Sie legte sich erneut auf den Boden, spreize die Beine leicht in Richtung auf Astrid, und tanzte das gesamte heftige Finale liegend, wobei sie ausschließlich ihren Hüften und ihr Becken einsetzte. Jeder Stoß, den nun alle Instrumente gemeinsame aufführten, würden einzeln in ihrer Vagina ankommen, und ihre Becken würden sich heben, bevor die Töne in sie eindrangen, und sich abrupt senken, wenn sie sich tief in ihren Körper bohrten. Sie hatte sich diese Variante erst während des Tanzes ausgedacht, und in der Tat flog ihr Körper der Wucht der stampfenden Instrumente entgegen, um dann mit einem instrumentalen Aufschrei in sie einzudringen.

Der letzte Coup: Yvonne unterwirft sich spielerisch

Als der letzte Takt verklungen war, und plötzliche Stille eintrat, überlegte sich Yvonne einen letzen Coup: Sie würde sich nun Astrid zu Füßen legen, um ihr das Gefühl zu geben, doch noch die Heldin dieser Verführung zu werden. Doch was würde wirklich geschehen? Yvonne beschloss zu warten, wie Astrid reagieren würde. War sie nun nur berechnend gewesen, um über ihre ehemalige Kusslehrerin zu triumphieren? Oder war Astrid wirklich scharf auf sie, auf die Frau, die sie einstmals in die Kunst des Zungenkusses eingeführt hatte? Auf der anderen Seite, so dachte sich Yvonne, wäre sie selber viel zu unerfahren, um wirklich zu verführen. Doch wenn sie ihren Körper im Tanz beherrschte, würde sie ihn nicht auch in der Liebe so einsetzen können, wie es ihr gefiel?

Bild © sowie © auf die gesamte Geschichte 2012 by liebesverlag.de

Liebe Leserin, lieber Leser: Diese Story wird nicht mehr fortgesetzt - es sei denn, SIE machen uns Vorschläge. Falls Sie an weiteren Ideen des Liebesverlags interessiert sind, kontaktieren sie uns.