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Was ist am Fesseln so sexy?

Geschrieben von Induna • Sonntag, 27. März 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
Inklusive 10 Tipps, was Sie tun sollten oder besser nicht. Der Artikel behandelt ausschließlich Fesselungen aus Lust, Liebe und Leidenschaft.

zeichen der lustvollen fesselung


Das liest man jetzt immer wieder auf Casual-Dating Seiten – „leichte Fesselungen sind OK“. Ja, und was ist denn nun "so sexy" an Bondage (so heißen die Fesselungen im Englischen)?

Die Welt der erotischen Fesselungen ist vielfältig. Meist geht es mit Plüschhandschellen los, die man nicht einmal im Erotik-Shop kaufen muss, denn sie gibt es auch bereits bei Geschenkartikelanbietern. Sie sind nicht sehr komfortabel, eigenen sich aber gut zum Testen: Man bekommt sie nämlich ohne Schlüssel wieder auf und kann sich sogar (wenn man weiß, wie es geht) selber wieder befreien. (Tipp: Üben, und eigene Handschellen verwenden).

Nicht die Technik entscheidet, sondern das sinnliche Spiel

Die Technik ist aber nicht das Entscheidende, sondern das Rollenspiel mit dem Partner. Wer mit einem bereits bekannten, verlässlichen Partner (oder einer Partnerin) spielt, sollte sich in jedem Fall die Augen verbinden lassen, das steigert die Sinnlichkeit.

Fesselungen - eher Erotik als Sex

historische darstellung für ein männermagazin
Fesselungen haben eher etwas mit Erotik zu tun als mit Sex, deshalb ist der Ausdruck „Fesselsex“ auch nicht ganz korrekt. Wie die erotische Massage soll das Spiel mit der Fesselung die Sinne reizen und die Lust steigern. Gerade das Spiel mit der Luststeigerung und der Verweigerung der finalen sexuellen Befriedigung (T&D) macht ja den Reiz des Spiels aus.

Das „Drehbuch“ der Fesselspiele ist bei jedem Paar anders. Manche Paare mögen die Spiele „nur“ zärtlich, das heißt, sie berühren einander mit sanften Gegenständen wie Federn, Seidentüchern, Vibratoren (nicht eingeführt) oder „Streichelpeitschen“ - oder einfach mit den Fingerkuppen.

Paare, die härtere „Gangarten“ bevorzugen, können Kratzen, Beißen oder leichte Hiebe, Eis oder Wachs einsetzen. Damit ist allerdings etwas Erfahrung nötig, die man ungefesselt und mit geöffneten Augen sammeln sollte.

Fesslungen: 10 Tipps für Menschen, die es versuchen wollen

Wichtig für die „ersten Male“ und zur Einführung können folgende Tipps sein:

1. Sich niemals von Fremden (es sei denen, Profi-Frauen) fesseln lassen.
2. Wenn man sich gegen alle Warnung auf Fesselspiele mit Fremden oder flüchtigen Bekannten einlässt: Das beste Hotel ist gerade gut genug – niemals in fremde Wohnungen gehen.
3. Arrangements vermeiden, in denen mehr als zwei Personen beteiligt sind, auch wenn man diese bereits gut zu kennen glaubt – gefesselt hat man kaum noch Kontrolle.
4. Bei Paaren: Zu Anfang reichen auch symbolische Fesselungen, wie „am Bettpfosten festhalten“.
5. Erste Versuche gehen mit billigen „Plüschhandschellen“ – sie lassen sich auch ohne Schlüssel wieder öffnen.
6. Komfortabel sind ausschließlich gepolsterte Lederhandschelle. Handschellen aus Stahl mit Schlüsslen sind etwas für „harte Burschen“.
7. Vorsicht mit einengenden Fesselungen (Seile, Strümpfe, Krawatten)
8. Je fantasievoller man vorgeht, umso lustvoller wird die Sache.
9. Sicherheit geht vor. Besonders bei „harten Gangarten“ (enge Fesselungen, erotische Strafen) in jedem Fall genaue Vereinbarungen treffen und vor allem ein Sicherheitswort vereinbaren.
10. Sogenannte „Sets“ (Bondage-Sets) sind nicht nötig. Wer häufiger „spielen“ will, benötigt vor allen Dingen gute Lederhandschellen. Bei den Berührungen spielt das Material (Plüsch, Feder, Samt, Seide, Gummi, Stahl, PVC) eine große Rolle – nicht so sehr das Aussehen der Gegenstände.

Wenn man es wagt, kann es sehr schön sein. Frauen wie Männer finden in „leichten Fesselungen“ heute ein fantasievolles und erregendes Vorspiel, das sich immer wieder neu gestalten lässt.

Titelbild: ©, 2010 by Daniele Devoti

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