Shakespeare nackt und blutrünstig – damals

nackte haut

Das Theaterstück „Schlachten!“ beruht (laut Wikipedia) auf den Rosenkriegen von William Shakespeare und umfasst die acht Königsdramen des Dramatikers. Es wurde 1997 uraufgeführt und gilt als leicht skandalös, was im Video (siehe letzter Absatz) eher nicht zu sehen ist: Nacktheit ist heute im Theater kein Skandal mehr - und die Schauspielerin Nina Kunzendorf spielte eine der weiblichen Charaktere damals vollständig nackt. Dabei entstanden neben zahlreichen Aktfotos auch blutrünstigen Fotografien, die heute überwiegend aus dem Internet entfernt wurden. (Auf persönlichen Wunsch von Frau Kunzendorf hin haben wir auch unser Titelfoto entfernt, obwohl es die Darstellerin weder nackt noch in einer verfänglichen Pose zeigte). In "Schlachten!" (der Link führt zu den Kammerspielen) spielte Nina Kunzendorf im "Fünften Heinrich" die Cathérine und in zwei weiteren Teilen die Margaretha di Napoli.

Die ZEIT schrieb einst darüber:

„Luk Perceval und Tom Lanoye nach eigenem Bekunden an dessen Zyklus von Historiendramen "mit dem Abbruchhammer und der Kettensäge herangegangen" sind. Wie erfrischend, wie erschreckend, wie mörderisch belebend ist diese wüste Kriegs- und Metzel-Show“

Der ORF hatte damals ein Video veröffentlicht, in dem einzelne Nacktszenen aus dem Stück veröffentlicht wurden, das zwischen 1998 bis 2001 in den Münchner Kammerspielen. gespielt wurde. Im Jahr 2009 gab die Schauspielerin dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL ein Interview, in dem sie zur damaligen Aufführung Stellung bezog. Zur Erinnerung: Damals hatte ein einschlägiges Boulevardblatt von einem "Sex-Skandal auf der Porno-Insel" geschrieben.

Seit einiger Zeit ist Nina Kunzendorf vom Theater zum Fernsehen zurückgekehrt. Sie spielt dort eine Kriminalkommissarin im „Tatort“. Die BILD-Zeitung wollte sogar schon wissen, „wie scharf sie ist“, aber noch niemand weiß bis heute, wie Ihr TATORT-Name ist. Wir zeigen Ihnen das letzte bekannte Video der Kammerspiele München - lesen Sie in der letzten Zeile, warum wir Ihnen das ORF-Video hier nicht zeigen.



Den Jugendschützern des ORF lag am Herzen einen Verweis anzubringen: Man hält diesen Beitrag für Jugendliche unter 16 Jahren nicht für geeignet. Wenn Sie über 16 Jahre alt sind, können Sie es sich auf dieser ungarischen Seite ansehen.

Bild: Aus dem ORF-Video.

Trackbacks

    Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)

    Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA