Cunnilingus: Wollen Männer Schleckermäuler sein?
Klar, dass wir hier nicht meinen, ob der Kochtopf mit der Bratensoße ausgeschleckt werden soll, nicht wahr? Nein, nein – wir meinen hier das Honigtöpfchen und seinen Nektar.
Das Wort heißt Cunnilingus, aber wer sagt das schon? Man redet gerne drum herum, doch irgendwie wird fast jeder Mann einmal damit konfrontiert: Schleckermäulchen sein oder nicht?
Wer sich in Foren einmal umsieht, wird bald finden, wie gespalten die Welt sogar innerhalb der Frauen ist: Ein Teil wünscht sich nichts mehr, als dass der Liebhaber auf die Knie geht, um dort seiner Naschtätigkeit nachzukommen, während ein anderer Teil sich empört: „also bei mir dürfte das ein Mann nie tun“. Auch die Männer sind unterschiedlich gepolt: Während ein Teil von Ihnen sich am Duft berauscht und Lippen und Zunge das Vergnügen gönnt, auf Entdeckungsreisen zu gehen, ekelt sich ein anderer Teil so, dass er es gar nicht erst versucht.
Erfahrene Frauen, die es wollen, wissen dies: Man muss die Männer früh dran gewöhnen, sich für den Ort der Liebe zu interessieren, und neben Schlagsahne als Verführungstrick hilft manchmal auch sanfter Nachdruck: Tust du mir’s nicht, tu ich dir’s nicht. Fast alle Frauen sagen aber, dass Männer zumeist „wenig Erfahrung“ haben, wie die Gourmetlust funktioniert, was bedeutet, dass sie ihre Liebhaber oft erst „Anlernen“ müssen. Dabei stelle sich dann oft heraus, dass sie durchaus Gefallen daran fänden, wenn sie es längere Zeit praktizierten.
Obwohl Frauen zahllose Möglichkeiten haben, sich mit Liebespielzeugen, namentlich Auflagevibratoren, ähnliche Lüste zu verschaffen wird die Naturmethode oft bevorzugt – Männer tun also gut daran, sich an den Gedanken zu gewöhnen, ihre Zunge etwas flexibler einzusetzen als bisher. Wenn Sie es mag und er es gut kann, dann punktet er in jedem Fall bei ihr als Liebhaber.
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