Fragen Sie eine Frage, wegen Rückmeldung für ihre Mundfähigkeit

Samstag, 27. Februar 2010
humor

Die Werbung für Adult Friend Finder in Deutsch ist allenthalben wirklich goldig. Heute schrieb Adult Friend Finder:

„Fragen Sie eine Frage oder werfen Sie Ihre eigene Meinung ein … Sie werden geschockt – und inspiriert sein! Ob Sie Ihre Handarbeit verbessern wollen oder Rückmeldung für Ihre Mundfähigkeiten suchen, das Adult FriendFinder-Magazin ist der Ort zum Austauschen“

Also – bitte schön, gebt Rückmeldung über eure Mundfähigkeiten. Selbstverständlich erwarten wir hier sehr detaillierte Berichte, zum Beispiel, wie Sie da draußen die Gummibärchen essen: Erst quälen, dann oral verwöhnen? Oder erst oral verwöhnen, dann zwischen den Zähnen foltern? Oder einfach nur mit Inbrunst lutschen?

Bild © 2009 by Mr Michael Phams

Suzy hält Blow Job Rekord

Dienstag, 23. Februar 2010
humor

Natürlich wusste ich nicht, dass es Blow Job Rekorde gibt, aber man lernt ja täglich dazu in Budapest. So vermelde ich denn pflichtschuldigst, dass eine gewisse Suzy nun den offiziellen Wo-Auch-Immer-Rekord in der entsprechenden Schnellbehandlung männlicher Exemplare des Homo Sapiens hält. Sie soll laut einer Quelle von Pestizide 47 Männer in einer Stunde, 38 Minuten und 47 Sekunden abgefertigt haben, was pro Blow Job ungefähr zwei Minuten entspricht. Der Wettbewerb war vom ungarischen Erotik-Portal „Tutti Frutti“ ausgegangen. Nun heißen viele Ungarinnen Suzi, und denen wollen wir ja nicht zu nah treten – aber die Fotos auf der Webseite von „Tutti Frutti“ sind nun wahrhaftig alles andere als Jugendfrei, so dass wir uns mal bei allen Suzys entschuldigen, die nicht gemeint sind.

Wer sich noch an so etwas erinnern mag: Einst hatte bei der „Blonden Cora“ bei einem ähnlichen „Wettbewerb“ in Hamburg auf unerklärliche Weise die Atmung ausgesetzt.

Was mir dazu einfällt? Bei verstopfter Nase Vorsicht bei Blow-Job-Wettbewerben.

Sex in der Sezession

Montag, 22. Februar 2010
humor

Sex an sich ist keine Kunst, aber auch „Sex an sich“ kann zur Kunst werden, wenn dies im Rahmen einer Installation geschieht – und damit hat Wien einmal mehr einen „Skandal“, der von der Boulevardpresse und der in Österreich bekanntlich gar nicht so „freiheitlichen“ Freiheitlichen nach Kräften hochgejubelt wird.

Was ist passiert? Nun, ein sogenannter „Swingerklub“ ist zu Gast in der Sezession, sozusagen als lebendige Installation der verdrängten Wiener Wirklichkeit. Die Kultursprecherin der FPÖ erkannte dann auch gleich „den Trend der negativ Spirale von Nihilismus und Perversion".

Ja – Kultur ist schwer zu verstehen. Wenn es diesen negativen Trend geben sollte, dann muss er auch in Kunst verarbeitet werden, und sollte er positiv sein, dann eben auch. So ist es halt mit der Kunst. An was mich das erinnert? An Friedrich Hollaender natürlich, an wen sonst:

Was wachserlt einm langsam zum Halserl heraus? Mein Wien, mein Wien, mein Wien!“

Ja, Rattengift kommt in dem Lied auch noch vor, sogar „kosig in Seidenpapier verpacktes“.

Foto© 2010 by Rafael Jimenez

Blogs – mal schärfer, mal entschärft

Sonntag, 21. Februar 2010
sex news

Wer sein Radar auf die Sexereignisse dieser Welt gerichtet hat, liest auch Blogs – das tun Sie ja auch gerade, nicht wahr? Da fiel ich doch fast vom Stühlchen, als das Blog „Lust und Mehr“, das manchmal ein bisschen verwaist wirkte, nun einer Autorin gestattete, von ihren Erlebnissen auf der „Fickmaschine“ zu berichten, und das noch mit so netten Worten wie „Komm her, Du geiles nacktes Babe“ – muss man sich mal auf der Zunge zergehe lassen.

Dahingegen macht das schon mal recht progressive „liebes blog“ jetzt in grüner Verhütung: „Natürliche Verhütung mit Cyclotest“ – noch vor kurzem schrieb man darüber, dass „Spanking-Videos auf dem Vormarsch“ seien.

Übrigens – die Frage nach dem „wie weit wollen wir eigentlich gehen und wen wollen wir eigentlich erreichen“ stellen sich nicht nur diese beiden Blogs – wir tun es auch.

Nackte Männer, Strip und Erregung

Samstag, 20. Februar 2010
nackte haut

Was wollen Frauen? Angeblich wollen sie vor allem Spaß, auch bei Strippern, sagt jedenfalls das Orion-Blog, deren, Redakteurin gelesen hat, dass die Universität Essen an männlichen Strippern herumgeforscht hat – oder sagen wir besser, an deren weiblichem Publikum. Angeblich hat einer der Herren Professoren dann auch bestätigt, was Orion schon immer wusste: „Macht Spaß, wa?“ Oder mit Orion-Worten: „Ich finde solche Shows lustig“. Übrigens waren es „satte“ 18 Stimmen, die in einer Orion-Blog-Umfrage dazu führten, während gegenwärtig 16 Personen (es müssen nicht unbedingt Frauen gewesen sein) sie eben doch „erregend“ fanden. Ob nun erregend oder anregend, ein Professor sagt jedenfalls schon mal, „dass es bei solchen Menstrip-Shows um den Kitzel des Öffentlichen und die Anregung geht, nicht um Intimität oder tatsächliche Erregung.“

Das glauben wir natürlich gerne, solange es um Bühnenshows geht, bei denen es (außer dann und wann für eine auserwählte Dame) nichts zum Anfassen gibt. Wo man hingegen schon mal genau hinsehen darf, fallen dann noch ein paar Hemmungen – ob das nun „erregend“, „anregend“ oder „intim“ ist, weiß ich nicht, und ob an der Uni die Feuchtigkeit und Durchblutung der Scheide während des Men-Strip untersucht wurde, auch nicht – aber da Universitäten in Deutschland offenbar nichts anderes zu tun haben als die Reaktion von Frauen auf Männerstrips zu testen, halte ich auch das für möglich.

Also, ich, für meinen Teil, habe bei den Stripeinlagen der knackigen Männer mal in die Augen der Damen geguckt – und das Leuchten hat mir verraten, dass zumindest die Fantasie in heftige Erregung versetzt wurde.

Äh – nur mal so nebenbei – auch Männer erfreuen sich an Strip-Shows von Frauen – oder glauben Sie, die würden alle dahin gehen, um einen Ständer zu bekommen?


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