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Die Lust macht Ferien - das Casual Dating Magazin auch

Geschrieben von Gebhard Roese • Freitag, 10. Juni 2011 • Kategorie: casual dating news
Die Publikationen „Mehrhaut.de“ (Casual Dating und verwandte Themen), „Liebepur.com“ („Die Liebe und nichts als die Liebe“) und „Liebeszeitung“ gehen in eine kurze, aber wichtige Sommerpause. Bitte haben Sie Verständnis dafür, wenn Sie uns eine begrenzte Zeit (etwa bis zum 22. Juni) weder telefonisch noch per Email erreichen können. In Kürze werden wir uns aus unserer neuen Mini-Redaktion im Büro „Rosinentexte“ wieder melden.

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Einkleiden für die Liebe: Shops out, Internet in

Geschrieben von Induna • Donnerstag, 9. Juni 2011 • Kategorie: casual dating news
50er-jahre-anzeige für fivile dessous
Wie aus dem Hause Beate Uhse verlautete, sie das Internet für die Erotik eine ideale Plattform. Die Zielgruppe ist nun offenbar nicht mehr der ältliche Voyeur und auch nicht die etwas verruchte Frau um 40, sondern es sind junge Kunden, die in der Liebe recht viel ausprobieren würden. Insbesondere Frauen, so hörte man, seien gesuchte Kunden.

Diese Botschaft erreicht uns von überall: Frauen werden als Kunden gern gesehen, weil sie nicht nur „Spielzeug“, sondern auch Klamotten kaufen – neben dem Outfit für heiße Liebesnächte auch mehr und mehr frivole Partykleidung, den manches sündhafte „Top mit Höschen“ ließe sich durchaus mit einem Rock zur Party tragen. Auch Korsagen, die eigentlich als Dessous gedacht wären, würden an heißen Tagen auch als Tops getragen, hieß es bei einem anderen Versandhändler.

Ein Teil der Produkte für „Spiele zu zweit“ werden auch von Frauen gekauft – manchmal sogar zum Erschrecken der Männer, wollte ein Insider wissen – und fügte hinzu: „Ich gehe davon aus, dass viel Kundinnen gar nicht wissen, welche Spiele mit den Produkten möglich sind – aber wir liefern nun mal keine Spielanleitung dazu“.
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Beim richtigen Love Toy läuft die Liebe heiß

Geschrieben von Miss Y. • Donnerstag, 9. Juni 2011 • Kategorie: casual dating news
die calla - lust aus bremen
„Die hohe Kunst liegt darin, die geheimen Wünsche und Bedürfnisse des Partners oder der Partnerin zu kennen“, schrieb uns ein Bremer Liebesspielzeug-Hersteller. Nun wissen die Frauen fast alle, wie schwierig es ist, den Männern die erotischen Wünsche aus der Nase zu ziehen, zumal, wenn sie ein bisschen frivol sind.

Wer es noch nicht probiert hat, darf es gerne so versuchen: Sich so hinlegen, dass der Mann deine geheimste Körperstelle schön im Auge hat und dann mit dem Finger und einem Love-Toy die eigene Lust anheizen – das macht die Kerle ganz verrückt, zumindest die Hälfte von ihnen: „Knapp die Hälfte aller deutschen Männer erregt allein schon der Anblick, wenn die Partnerin genussvoll mit ihrem Love-Toy spielt“, heißt es in einer Pressemitteilung – Liebespielzeuge sind also nicht ausschließlich für einsame Stunden gedacht, sondern eignen sich auch vorzüglich als Lustverstärker bei der Liebe zu zweit, meint die Bremer Fun-Factory.

Viele Love Toys lassen sich nicht nur vaginal verwenden, sondern erlauben auch anale Freuden. Die „Calla“ beispielsweise sieht nicht nur wunderschön aus, sondern ist auch sehr funktional, und vor allem eignet sie sich auch als „Einstieg“ für anale Sensationen.
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Lob des Lust an der Unterwerfung

Geschrieben von Ubomi Ulobi • Dienstag, 7. Juni 2011 • Kategorie: casual dating news
Zum Namensgeber der Lüste, die sich mit dem Masochismus verbinden, war Ritter Leopold von Sacher-Masoch, der in seinem berühmten Werk „Venus im Pelz“ einen jungen Künstler beschreibt, der sich seiner Ehefrau mit Lust und Freude unterwarf und ihr Sklave war, selbst unter größtem Schmerz.

illustration zu "comtessa sofia"
Die heutigen Ärzte sprechen von Sado-Masochismus, weil sie glauben, dass in jeder masochistischen Persönlichkeit auch eine sadistische steckt – das ist ungefähr die gleiche Qualität von Behauptung, als würde man unterstellen, dass in jedem Helfer auch ein Hilfebedürftiger steckt. Überhaupt gibt es viele Urteile, die kaum zutreffen: Männer seien geboren Sadisten, Frauen geborene Masochisten. Ebenso dümmlich ist es, zu behaupten, dass „normale Liebende“ niemals sadistische oder masochistische Züge hätten – die Unterwerfung ist vielmehr ein Teil des Lebens der Säugetiere - und wird damit auch zum Teil der Evolution. Die Natur nützt es, um die Verlierer eines Kampfes durch eine Demutshaltung vor weiterer Aggression zu schützen – nur wir Menschen konnten sie kultivieren. Doch wer Masochismus als ein Kulturgut bezeichnet, darf sicher sein, dass jede Menge Schlamm auf ihn geworfen wird.

Masochismus heißt wegen seiner historischen Herkunft auch „Freude an der „Unterwerfung“ oder die „Lust an der Demütigung“. Die „Freude am Schmerz“ ist nur ein Teilaspekt, und auch er ist nicht für alle Masochisten gleich.

urheber sacher-masoch: die venus im pelz macht ihn berühmt
Nimmt man das Etikett „Masochist“ weg, so ist der Liebhaber an der Unterwerfung vor allem ein Rollenspieler der Liebe, der Lust dabei empfindet, sich zu erniedrigen. Ob es einfach darum geht, die Macht des anderen zu spüren, oder sich rückhaltlos vom anderen benutzen zu lassen, ob man zurückfallen möchte in die Kindheit oder stolz auf den Schmerz ist, den man vom anderen erträgt, ist sekundär. Man taucht einfach ein in den Strudel der Unterwerfung und nutzt ihn, um die Verantwortung für alles, was jetzt noch kommen mag, zu vergessen. Es mag damit beginnen, sich als junge Frau „durchkitzeln“ zu lassen und zu erproben, wann man seine Peinigerin um Gnade bittet. Als es noch üblich war, Körperstrafen zu verabreichen, gab es immer vereinzelte Frauen und Männer, die sich absichtlich so benahmen, dass Schläge unausweichlich waren. Inzwischen wird üblich, in der Liebe Handschellen zu verwenden, um sich selbst und dem anderen die Illusion zu geben: „Du kannst mit mir machen, was du willst“. Der Masochismus ist zum Spiel der Liebenden gewordene, und er ist allgegenwärtig.

Ob weiblicher Masochismus anders ist als männlicher? Es mag sein. Ein Paar sitzt zusammen, offenbar stimmt etwas nicht mit ihnen. Er sagt: „Wenn du so weitermachst, werde ich die Konsequenzen ziehen“, worauf sie sagt: „Dann sag mir endlich, wo es lang geht“. Er begreift nicht, was sie will, kann es aufgrund seiner Erziehung gar nicht. Das kleine Mädchen in ihr wollte beschimpft, betraft, gedemütigt werden – alles in der Hülle einer erfolgreichen Frau Mitte 40. Sie gesteht es ihm nach Jahren, als beide längst geschieden sind.

Männer? Je schöner und sinnlicher die Frau ist, die sie demütigt, umso lustvoller erleben Männer die Schmach. Nur wenige wollen die strenge, hässliche, abgehärmte Frau als Peinigerin. Die ideale, dominierende Frau Sie soll schön sein, sinnlich, und streng, und am liebsten soll sie „küssen und quälen“ wie in dem Schlager „Laila“.

Bittersüß ist wohl das richtige Wort, wenn vom Masochismus die Rede ist, und Masochisten sind sehr fantasievoll, wenn es darum geht, neue, sinnliche bittersüße Spiele zu erfinden. Sollte man vielleicht einmal ein Buch schreiben: „Lob des Masochismus?“ Das Buch „Lob der Peitsche“ war doch einmal ein großer Erfolg – warum also nicht einmal: „Lob der sinnlichen Unterwerfung?“

Anmerkung: Verantwortlich für das Unwort "Masochismus" war der wegen seiner Überheblichkeit berüchtigte Wiener Psychiater Krafft-Ebing. In seiner "Psychopathia Sexualis" rechtfertigt er die Namensgebung: "Er (Sacher-Masoch) hätte sicherlich bedeutendes geleistet, wenn er ein sexuell normal fühlender Mensch gewesen wäre". Das heißt im Klartext: "Einem Perversen geschieht es ganz recht, wenn man eine Perversion nach ihm benennt" .
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Freispruch für Kachelmann – was lernen wir daraus?

Geschrieben von Induna • Dienstag, 31. Mai 2011 • Kategorie: casual dating news
Die gute Nachricht zuerst: Der Wettermoderator Jörg Kachelmann wurde vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen – freilich nur nach dem Rechtsgrundsatz „im Zweifel für den Angeklagten“.

Doch was bedeutet dies für die Männer außerhalb des Falles Kachelmann? Muss jeder Mann damit rechnen, von einer eifersüchtigen Geliebten eines Verbrechens bezichtigt zu werden? Oder würde schon die Drohung reichen, um Männer wieder „gefügig“ zu machen?

Frauen sollte man nicht leichtfertig vertrauen

Voraussichtlich nicht – aber dennoch ist Vorsicht angebracht. Man kann gar nichts oft genug sagen: Wenn ein Mann ein paar Mal mit einer Frau geschlafen hat, bedeutet dies nicht, dass er ihr vorbehaltlos vertrauen kann. Andererseits gilt: Wenn eine Frau mehrfach mit einem Mann schläft, heißt das nicht, dass sie auch irgendwelche Ansprüche an ihn anmelden kann.

Die moderne Welt kennt inzwischen viel zu viele Möglichkeiten, auch extreme sexuelle Wünsche von Frauen und Männern erfüllt zu bekommen, wie sie beispielsweise auch im Casual Dating Bereich vielfach gesucht und geboten werden. Das lockt zweifellos auch Glücksritterinnen, männliche Schufte und gutgläubige Menschen beiderlei Geschlechts an. Der Rat an alle ist deshalb: Zwei Mal hinsehen, mit wem man sich einlässt, und bei den „härteren Spielen“ sollte man noch ein drittes Mal ganz besonders scharf hinsehen.

Männer genüsslich in den Dreck ziehen?

Was wir alle am Fall Kachelmann lernen können: Es gibt da draußen eine besondere Art von Öffentlichkeit, die in gutmenschenhafter, populistischer und ideologisch verblendeter Art und Weise das Verhalten von Männern um der Auflage willen in den Dreck zu ziehen versucht – und dass dies bisweilen sogar gelingt. Wer wirklich etwas für die Opfer von Vergewaltigungen tun will, sollte dies nicht aus Hass gegen Männer tun. Insofern sind die jetzigen Rechtfertigungsversuche mancher Journalistin, man habe ja nur etwas "für die Opfer" tun wollen, restlos unglaubwürdig.

Wenn Frauen keine Schuld fühlen - das Beispiel im Roman

Es gibt ein literarisches Beispiel: Im Buch „Nothing Natural“ (1968), deutsch „Küsse und Schläge“ von Jenny Diski, das in Deutschland immerhin in drei Auflagen erschien, sorgt die Heldin am Ende dafür, dass ihr gutgläubiger Lover wegen einer angeblich brutalen Vergewaltigung verhaftet wird – nur, dass diese inszeniert war. Die Autorin schreibt dies so, als sei es ganz normal für eine Frau, so zu handeln, und unterstellt, dass dieser „Befreiungsschlag“ nötig gewesen wäre. Bis heute ist unklar, ob die Autorin das Buch aus populistischen Motiven schrieb oder ob es ihr ein Anliegen war.
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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.