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Großvaters erotische Exotinnen

Schöne Frau aus Samoa
Als „unsere Kolonien“, wie es zuvor hieß, keine Kolonien mehr waren, gab es noch eine große Menge an Fotos, die dort erstellt wurden. Und weil die Menschen der „Kulturvölker“ oftmals nackt gingen, hat man sie auch so fotografiert. Dieses Bild ist wenigsten ansprechend und offensichtlich mit viel Umsicht erstellt. Es handelt sich um eine Schönheit aus Samoa.

Und wurde geboren, um nackt zu sein

Das Foto einer Wienerin begeisterte damals ... es ging aber auch noch deutlich nackter
Schwärmerische Verehrung von nackten Frauenkörpern war zum Ende des 19. Jahrhunderts sehr populär. Die Fotografie, damals schon den Kinderschuhen entwichen, erlaubt die Abbildung halb nackter oder auch völlig nackter Körper. Nur wenige Männer bekamen damals eine völlig unbekleidete Frau zu Gesicht – nicht einmal Ehemänner. Aber Fotografen fanden immer ihre Motive. Wem derartige Bücher, die zahllose Bilder von unbekleideten Frauen enthielten, damals zugänglich waren, entzieht sich meiner Kenntnis. Das vorliegende Buch war den „Müttern, Ärzten und Künstlern“ gewidmet.

Dieses Mädchen ist – vom künstlerischen Standpunkt betrachtet - geboren, um nackt zu sein.


Zitat aus „Die Schönheit des weiblichen Körpers“, Stuttgart 1900.

Sehen Frauen erotischer als Männer?

Sehen Frauen sinnlicher?
Um Himmels willen! Frauen sehen die Welt erotisch? Da werden einige Kirchgängerinnen, Hausfrauen und andere Salonmoralistinnen erst einmal heftig protestieren.

Doch Fotografinnen sehen die Welt tatsächlich erotisch, sinnlich und manchmal sogar köstlich ironisch, zum Beispiel, wenn sie mit Porno-Klischees spielen. Und sie haben noch einen Vorteil, wenn sie nicht gerade in der Werbung arbeiten – und dazu sagt die Galeristin Kirsten Landwehr;

Ich glaube tatsächlich, dass Fotografinnen den Begriff Schönheit viel radikaler hinterfragen und dementsprechend freier abbilden.


Auf die aktuelle Diskussion durch #MeToo angesprochen, regiert die Galeristin etwas verhalten, doch sagte sie ICONIST:

Und gleichzeitig fürchte ich, dass uns Sinnlichkeit, Intuition, Erotik, sexuelle Spannung verloren gehen werden.


Es wäre jammerschade. Wir erleben ja gerade, dass sogar Bloggerinnen nicht mehr freizügig über Sinnlichkeit und Erotik schreiben mögen, obgleich das Thema im Grunde aktueller ist als je zuvor. Denn die Frage ist doch: Wie stellen wir es an, dass uns das sinnlich Schöne wieder erreicht? Wie lassen wir die Sinnlichkeit heraus, und wie lassen wir sie hinein? Und wie halten wir die erotische Spannung aufrecht, die ja nicht durch die Aufnahme des sinnlichen Vanillegeschmacks, sondern auch durch erregende Empfindungen aus scharfen Chilischoten entsteht?

Was wir gebrauchen könnten, wer einfach mehr Ehrlichkeit und weniger aufgesetzte Masken.

Zitate aus "ICONIST (ICON, Welt).

Sinnliche Selfies – wie kann man mehr herausholen?

Das Selfie-Original, aber entzerrt und erneut gespiegelt

Viele von euch nehmen Selfies ja im Badezimmer auf – weil es da einen Spiegel gibt. Das ist ganz nett, aber du solltest diese fünf Punkte beachten:

Erstens – meistens reflektiert das Licht im Bad auf glatten Flächen. Das ist nicht so schlimm, wenn das Licht „weich“ ist, also sich ziemlich streut. Aber es ist schrecklich, wenn das Licht „hart“ fällt. Dann gibt es überall Reflexe und oft auch Schatten. Das sieht nicht gut aus, wirklich nicht.

Zweitens: Der Blitz muss unbedingt abgeschaltet werden. Er gibt sehr hartes Licht, starke Schatten, flächige Gesichter und Reflexe, die du vorher nicht abschätzen kannst. Im Extremfall zerstört der Blitz das ganze Bild.

Das Selfie im Originalzustand
Drittens: Sinnlich sind vor allem deine Augen, nicht so sehr deine Brüste oder deine Muschi – und auch deine Dessous solltest du dezent halten. Dein Lover will nicht „irgendeine Frau“ in Unterwäsche sehen, die „sexy“ ist, sondern dich – sinnlich und leidenschaftlich.

Viertens: Sieh nicht auf den Bildschirm, sondern in den Spiegel. So kannst du deinem Lover sinnlich in die Augen sehen – so, als ob du gerade bei ihm wärst.

Fünftens: Bearbeite dein Bild etwas nach. Das Bild, das wir aus Tumblr ausgewählt haben, ist im Prinzip fast perfekt, aber zu dunkel. Die bearbeitete Version wirkt ist wesentlich freundlicher als das Original (links). Vielleicht habt ihr es gesehen: Gespiegelte Spiegel-Bilder wirken natürlich als die üblichen „Seitenverkehrten“.

Hinweis: Das Copyright am Bild liegt bei der Urheberin.