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Das nächste öffentliche Klo, die nächste öffentliche Frau

Geschrieben von Miss Y. • Freitag, 25. November 2011 • Kategorie: satire und humor
Hey, ich mein mal: diese komischen Handy-Apps, mit denen man feststellen kann, wo die nächste Frau im Café hockt, die „auf einen Mann“ wartet, sind doch Kiki. Oder denkt ihr, dass eine anständige Frau so blöd ist, sich von allen hergelaufenen Kerlen anmachen zu lassen? Ja, welche Art Frauen bleiben denn da wohl übrig, he?

Aber – da habe ich doch was gefunden: Die „wo ist das nächste öffentliche Klo“-App. Gibt es, in Wien und heißt „Toilet Map Vienna“. Was für den Autofahrer das Navi mit Tankstellen, ist für den Fußgänger das Handy mit Klo-Applikation. Na, bitte.


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Damenberufe: Unterhaltungsbranche, Marketing und Finanzwesen

Geschrieben von Johann Fürchtegott Gramse • Dienstag, 15. November 2011 • Kategorie: satire und humor
keine gravitationsprobleme
Angeblich lügen wir ja alle, dass sich die Balken biegen, wenn es um die Partnersuche geht. Am häufigsten sollen Frauen unter anderem über ihren Beruf lügen (Männer übrigens auch) und deshalb sagen Sie, sie seien in „in der Unterhaltung, im Marketing oder in der Finanzbranche tätig“. Das will jedenfalls solch eine Online Agentur mit Luxusschönheiten gerade festgestellt haben. Irgendwie nachvollziehbar, nicht wahr? In der Unterhaltung? Wahrscheinlich Animierdame in einem Tingeltangel. Marketing? Na klar, die Konkurrenz von diesen Discountläden muss scharf beobachtet werden, sonst verliert man den Überblick. Schwerer wird es da schon mit dem Finanzwesen. Vielleicht, weil wir Männer die Wesen sind, die die Damen finanzieren sollen?

Ach so, und dann lügen die Frauen im Online-Dating noch beim Brustumfang … auch sehr leicht nachvollziehbar. Aber halt mal … lügen da nicht alle Damen ein bisschen? „Eins bis zwei Körbchengrößen“ wären schon drin, meinte meine Lieblingsbarfrau Liane, die mit ihren Reizen auch nicht gerade geizt. Sie hat mir auch verraten, dass Amateurinnen gar nicht erst damit anfangen sollten, Spezial-BHs zu tragen, wenn anschließend ein ONS geplant ist. „Ist so, als ob eine Fassade zusammenbricht, JoJo“, hat sie lächelnd gesagt, nichts für die Amateurinnen, die du gerade im Auge hast.“

Also: Was erzähle ich euch nun? Wenn ein ONS geplant ist, entweder ohne Push-up-BH brillieren oder erst das Licht ausmachen, bevor die Fassade fällt? Bush Baby war mal wieder ein bisschen vorlaut: „Hey, JoJo“, hat sie gesagt, ist doch ganz einfach: Bis zur Bettkante sehen, dann nur noch fühlen.“ Na ja, dabei hat sie gleich mal eine Augenbinde aus dem Handtäschchen gezogen und mir damit zugewinkt. „Da stets du doch auch drauf, wenn ich mich recht erinnere“ hat sie dann noch frech gegrinst. Also, dagegen muss sich doch jetzt schärfstens protestieren, so wahr ich Gramse heiße.

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Fein vögeln für Frauen

Geschrieben von Induna • Samstag, 12. November 2011 • Kategorie: satire und humor
Belehrung über das Vögeln


Nein, das ist kein Schreibfehler – GoFeminin hat einen längeren Artikel darüber geschrieben, wie Frauen "feiner vögeln" können.

Der Artikel beginnt mit einer lustigen Einleitung:

Sie haben sich für die Ausübung Ihrer Sexualität entschieden? Herzlichen Glückwunsch!


Im Weiteren gehen die Autoren darauf ein, warum es sich nicht immer perfekt vögelt, woher man sein Vögelfutter (Frischfleisch) beziehen kann und wie man sich dem Vögeln entzieht. Ganz erst gemeint ist der Artikel nicht, und ein Schmankerl gebe ich Ihnen noch mit auf den Weg: Der ständige Partner, so das Autorenteam, hinterlasse oft „Langeweile und ein diffuses Gefühl von Inzest

Jetzt abmotzen? Nein ablächeln.

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Schlechte Aussichten: Wenn die Frau vor dem Sex das Sofa vollpinkelt

Geschrieben von Miss Y. • Samstag, 5. November 2011 • Kategorie: satire und humor
Ihr kennt ja wahrscheinlich die Jungs, die im Internet immer sagen, sie wüssten, wie man uns Frauen "rumkriegt". Na, ich darf ja nix verraten, weil alles immer so geheim ist, aber ihre stärkste Geheimwaffe habe ich doch rausgekriegt: Wodka. Der wird mit einer Mischung aus viel Zucker und einer herben Frucht gemixt und am Ende heißt so ein Ding Cocktail. Weil keine Sau weiß, wie viel Alkohol drin ist und man den auch dank der Zutaten nicht herausschmecken kann, ist die Sache geritzt. Der Macker kann labern, was er will, denn nach drei bis fünf Cocktails bist du sowieso so blau, dass du überall mit hinkommen würdest, wo es ein Bett gibt – ob mit Sex oder ohne. Pech gehabt, Marie – wenn du Glück hast, schläfst du ein, bevor er aus dem Bad zurückkommt.

Die Sache gibt es auch in einer Frauenversion: Erst zum Casual Blind Date gehen, wenn du schon eine Flasche Wein intus hast, denn dann ist jeder Typ schön und du schämst dich nicht mehr so, wenn du mit ihm in die Daunen steigst. Hauptsache, er säuft nicht selber zu viel und bleibt noch über der Potenzgrenze. So, und ab jetzt wird es unappetitlich, Mädels – also nicht weiterlesen, wenn ihr schwache Mägen habt.

Denn nun geht es richtig los: Da pinklet die Frau dem Mann schon mal das Sofa voll (Echtleder, 3000 Euro). Der stellt sie unter die Dusche, und als sie wieder rauskommt, sagt sie ihm „Du, das macht dir doch nichts aus, nicht? Ich will trotzdem noch mit dir vögeln!“

Muss man sich alles mal bildlich vorstellen, nicht? Richtig nett für den Typen, wenn er auf dem verpissten Sofa noch den Hengst spielen soll, oder? Glaubt ihr nicht? So ähnlich war es jedenfalls in dieser wahren Geschichte.
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Starker Tobak: Die Hälfte von uns ist lesbisch

Geschrieben von Miss Y. • Mittwoch, 2. November 2011 • Kategorie: satire und humor
Hey, habt ihr heute neben einer Frau in der U-Bahn gesessen? Oder sitzt ihr einer Frau am Schreibtisch gegenüber? So, und wenn du genau weißt, dass du nicht lesbisch bist, dann ist sie es. Ene mene mu, und lesbisch bist du.

Na ja, vielleicht nicht wirklich. Aber guck sie mal an, deine Nachbarin. Sieht sie dir nicht verdächtig oft in die Augen oder auf den Po oder sonst wo hin? Das wäre ganz normal, denn so etwas tun 60 Prozent aller Frauen. Ja, und wenn sie dann so verträumt über ein paar Tabellen sitzt, was denkt sie dann? Richtig, sie fantasiert über Sex mit Frauen (das tun angeblich 50 Prozent) und wer weiß, vielleicht bist du gerade die Frau, an die sie dabei denkt?

Viellicht bis du sogar selber lesbisch und weißt es nur nicht? Meine Freundin Biggi sagt ja immer, so was findet man nur heraus, wenn man es probiert, das wäre so wie mit dem Zimt im Hackbraten. Nur irgendwie ist das doch ein bisschen was anderes, oder?

Heute hat mich die Chefin für Freitag auf einen Kaffee in ihrem Büro eingeladen – so ganz intim, nur wie zwei. Eigentlich dachte ich ja, es ginge darum, ob ich das neue Projekt kriege, aber nun kratz ich mich doch hinter dem Ohr und frage mich: Ja, wenn ich also sicher nicht lesbisch bin, vielleicht ist sie ja’n bisschen bi?
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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.