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Aha - Seitenspringerinnen wollen gar keinen Sex

Warum begehen Frauen Ehebruch? Wenn man einem Blog glauben darf, dann geht es Ihnen darum, einen „Seelenverwandten“ zu finden. Also: Keine Panik, Brüder: In Wirklichkeit will eure Partnerin von ihrem Lover gar keinen Flüssigkeitsaustausch, sondern seelische Erbauung.

Klar, da sind sie wieder, die Klischees: Männer wollen Sex, aber eigentlich keine Gefühle, Frauen wollen Gefühle, aber eigentlich keinen Sex - den nehmen sie nur billigend in Kauf, wenn ihre Seele gestreichelt wird.

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Geschrieben von Induna

17.03.2011 um 07:45:00

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Die virtuelle Pornomieze – lustvoller als die Freundin?

männer sind ja so einfach zu begeistern ..
Das sitzen sie, die armen Männer, in Sexkliniken oder bei Therapeutinnen auf der Couch, weil sie die falschen Frauen vögeln: Angebliche Stripteusen, grässliche Schlampen oder Mega-Silikonbusen-Inhaberinnen, was die Realschiene betrifft, oder allzeit bereite Damen aus der Pornobranche, die ihre drei einschlägigen Körperöffnungen in Aktion vorzeigen, was die virtuelle Seite betrifft. Der trottelige Ehemann schleicht sich nachts an den Computer, um mit Roswitha zu sprechen, die sich im Chat Lady Rosy nennt und inzwischen 72 ist und sich als geile 32-jährige Blondine ausgibt. Da kann das Kerlchen von Glück sagen, dass ihn nicht ein Mann gekapert hat, um ihn ins virtuelle Separee zu locken.

Tagsüber lauert die ledige Dreifachmutter in demselben Chat, um virtuell Männer zu vernaschen, sozusagen ihr Hobby, genau wie das von Großmamma Rosy. Man gönnt sich ja sonst nichts, und schließlich könnten die Ehefrauen dieser Männer ja selbst mal versuchen, ihre Kerle so heiß zu machen wie die virtuellen Chatmiezen. Ach, und überhaupt, ein harmloses Spiel, solange kein Geld in Richtung Chatterinnen fließt, was auch vorkommen soll.

„Überhaupt nicht harmlos“, wettern da die feministischen Journalistinnen – am Ende liegen die Männer nämlich mit ihren virtuellen Partnerinnen in virtuellen Betten und vögel virtuell – übrigens ein ausgezeichnetes Mittel gegen Geschlechtskrankheiten und ungewollte Kinder, aber offenbar schlecht für die Psyche. Denn die bösen Männer beginnen im Internet eine Art „zweites Sexualleben“, und darunter leiden sie – oder ihre Frauen schicken sie zur Therapeutin, je nachdem. Frauen leiden offenbar nicht unter ihrem virtuellen Sexualleben, sondern genießen es, jedenfalls hören oder lesen wir nichts davon. Möglicherweise haben Frauen mehr Erfahrung mir entfremdeten Sex: Millionen verkaufte Vibratoren landen sicherlich nicht alle in Sammlervitrinen.

Also – es sind die Männer. Sie winseln, sie leiden, sie verlieben sich in Chatmonster und schmachten Pornomiezen an - und lassen die edlen, hilfreichen und guten Frauenseelen mit ihren Wünschen, Sehnsüchten und Vibratoren allein. Ja, und was machen die? Die melden sich bei Casual-Dating-Agenturen an, weil die Freunde, Verlobten und Ehemänner ja sowieso keinen Sex mehr mit ihnen wollen. Wenn der Wind dreht, werden sie vermutlich bald auf der Couch der Therapeutin liegen, weil ihr Mann sie geschickt hat oder aus eigenem Willen – egal. Vielleicht wird es einmal wieder modern, Frauen wegen Nymphomanie ("Mannstollheit") zu behandeln – so wie es gegenwärtig für Männer modern ist, zum Sex- oder Pornografiezug in die Klinik zu gehen oder sich auf die Couch zu legen.

Ohne Satire mit angeblichen Fakten bei Freitag.

Mit 1 Kommentar

Geschrieben von Induna

15.03.2011 um 10:41:57

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Frauen zum Aussuchen …

Frauen zum Aussuchen … warum uns der Gang in die Internet-Welt nützt – und auch schaden kann.

angebote aller art warten auf sie ... wirklich?


„Ein Lächeln billiger, ein Angebot voraus?“ offenbar ist alles zu haben. Frauen, vor allem, mit Zubehör. Eine Venus im Pelz? Ach bitte schön, 300 die Stunde, inklusive Pelz. Wohlfeil beim Trödler erstanden, weil doch das Volk nun die Tiere schützt. Ein Vorgespräch wie vor einer schwierigen Operation, großes Theater, schnell von einem Hurchen inszeniert, das keine sein will, schließlich ist sie Mutter. Um 16 Uhr muss das Kind spätestens vom Kindergarten abgeholt werden, da bleibt gerade noch Zeit für das Losbinden. Irgendein billiges Liebchen? Na sicher doch. Am besten Hausfrau, gegen 35, äußerlich noch relativ unverbraucht, aber rattenscharf und naturgeil. War es schön? Schön war’s – Spermareste entfernen, um 18 Uhr kommt der Ehemann heim, ja, es geht wirklich nur nachmittags, aber es war schön, danke schön. Die Bifrau fängt sich eine kleine Verkäuferin, da muss sie nicht mal online gehen, sondern sich nur über Dessous beraten lassen – dann lenkt sie das Gespräch schon dahin, wohin sei es gerne hätte.

Eine Frau für eine Nacht? Das heißt jetzt „Casual Dating?“ Die Angebote mit Bild sind schon da: in der Unterwäsche, nackt, mit offenem Schritt? Kein Problem – alles bereits vorhanden, hat der Ehemann bereits gemacht, oder der vorige Lover, oder beide zusammen. Mehrfach begehbar? Selbstverständlich.

Das Zubehör wird akribisch beschrieben, manchmal erscheinen Bilder der Spielzeugsammlung, aber nicht nur das: auch wie viele Partner außer den Damen (Zofe, Freundin, Ehemann) noch zur Verfügung stehen, welche Aktivitäten ausgeführt werden, wie man sich die Arrangements vorstellt und wer zu wem reisen könnte. „Mein Mann ist immer dabei, aber er ist absolut passiv“ – wie beruhigend, Cuckolding heißt das wohl. Hoffentlich bleibt wenigstens der Schäferhund an der Leine, der in manchen Anzeigen ebenfalls erwähnt wird.

Ja, bitte – gibt es denn nichts Anständiges? Zum Beispiel Angebote wie: „Suche Mann zum Verlieben, Heiraten und mit Kinderwunsch?“ ja, die gibt es. Hoffentlich sind sie besser durchdacht, doch schon ist die nächste Stufe angesagt: die psychologisch durchgesheckte und auf eheliche Verwendbarkeit getestete Partnerin, vorerst noch ohne Zertifikat der sexuellen Fähigkeiten und ohne gynäkologisches Gutachten und psychiatrischen Befund. Wenn wir noch ein wenig warten, kommen diese Qualitäts-Zertifikate sicherlich auch noch dazu.

Zum Trost: Nicht nur Frauen sind betroffen – Männer auch. Vor allem aber funktioniert das Ganze nicht so halb gut, wie man es sich wohl vorstellen mag: Die zertifizierten Frauen aus den Katalogender Edelagenturen, die es bereits heute gibt, wollen sich einfach nicht alle verlieben. Aber auch hier wissen die Verkünder einer schönen neuen Welt bereits Rat: Das mit dem Verlieben braucht halt Geduld, aber die Katalogdaten stimmen selbstverständlich. Nur Mut, wenn die Ware nicht gefällt – irgendwie scheinen Sie die Pflegeanleitung für die Damen nicht genügend beachtet zu haben - Ihre Schuld.

Bevor Sie nun aufgeben, beachten Sie doch bitte den Rat meiner feinen Tante Christina: „Kind, du kannst alles tun, was du gerne tun möchtest, aber behalte bitte deine Ziele im Auge und vergiss nicht deine Herkunft.“ Danke, Tante Christina.

Bild © 2007 by (modifiziertes Bild) von JĂ©rome

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Geschrieben von Ubomi Ulobi

13.03.2011 um 11:32:21

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