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Wie quatscht man eigentlich einen Mann an?

Geschrieben von Miss Y. • Dienstag, 22. Februar 2011 • Kategorie: miss y. casual dating rat
Wenn die Jungs Anmachsprüche auswendig lernen, kichern die Mädchen: Wie kann man nur so blöde sein … ja, aber was ist eigentlich, wenn wir selber einen Mann anmachen wollen? Äh … wie sagt man dann eigentlich?

1. Wenn du ihn auf einer Party triffst, beteilige dich einfach an irgendeinem Gespräch. Dann versuch, mit ihm zu flirten und ihn von den anderen zu trennen. Das reicht, um ihn für dich zu haben.
2. Schwieriger ist es, wenn du ihn irgendwo solo herumsitzen siehst. Bitte ihn, dir bei irgendetwas zu helfen – darauf fallen die meisten Männer rein. Wenn gar nichts klappt: Nimm einen Ohrring (nicht so was Teures) und lass ihn heimlich auf den Boden fallen. Dann bitte den Mann deiner Träume, dir beim Suchen zu helfen.
3. Was du auch tust: Sei selbstbewusst und behalte das Heft in der Hand, und zwar mindestens so lange, bis er anfängt, mit dir zu flirten. Hey, und du kannst stolz drauf sein, Männer anzusprechen, denn dazu gehört Mut.
4. Flirte ständig, aber nicht wahllos und vor allem nicht wie eine Vorstadtschlampe. Männer erkennen dich als Frau nur an, wenn du dich nicht benimmst wie ein Straßenmädchen.
5. Komm zur Sache, wenn du etwas erreichen willst. Finde einen Mittelweg zwischen „zu offensiv sein“ und den Mann damit zu verwirren und „stundenlang drumherumreden“. Wenn du von einem Mann etwas willst, musst du es sagen, sobald du sein Vertrauen gewonnen hast, denn Männer hassen lange, umständliche Kommunikationswege.

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.