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Rock hoch, Höschen runter?

Geschrieben von Miss Y. • Samstag, 1. Januar 2011 • Kategorie: miss y. casual dating rat
Hallo, ihr Lieben,

Wir Frauen wollen ja meistens viel, viel Hautkontakt beim Sex, und das geht nur, wenn man nackt ist. Aber irgendwie hat es mich doch mal gekitzelt, euch zu fragen: Wie wäre es eigentlich, wenn ein Mann euch einfach mal so spontan nimmt, ich meine ohne Ausziehen oder so?

rock hochMuss nicht genau so sein, wie die Kerle uns früher in zugigen Hauseingängen genommen haben: Mantel auf, Höschen runter, Rock hoch. Damals haben noch fast alle Frauen Röcke getragen, aber wenn man mit einem Typen ausgegangen ist, hat man schon mal den Hüfthalter oder der Unterrock weggelassen. Ja, so prüde waren wir damals nun auch wieder nicht, vor allem da, wo ich herkomme. Heute tragen die jungen Mädchen ja alle viel weniger „unten herum“, und deswegen muss auch viel weniger runter. Da reicht aus schon mal, das Höschen zur Seite zu schieben, einfach weil beide gerade Lust haben, oder?

Klar, damals waren wir ja alle doof genug, alles mitzumachen, was die Kerle wollten, denn so richtig Lust hat das nicht gemacht. Aber ich will das mal so sagen; ist schon aufregend gewesen, oder? Ich meine, weil jederzeit jemand vorbeikommen konnte im Hausflur oder im Treppenhaus oder so.

Wie ist das eigentlich mit euch? Habt ihr manchmal Lust auf so etwas? Oder träumt ihr davon, dass ihr nackt seid und der Mann sich gar nicht erst auszieht? Dann sagt es mal unserer Redaktion.

Danke und Grüße aus dem Schwarzwald

Eure Miss Y. (vormals Ina)

Hinweis für Leserinnen und Leser: Neue Version des alter Artikels: "Ina: Höschen runter! - welt der erotik"

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.