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Queer-Theorie – die Königinnen, der Elfenbeinturm und die Untertanen

Die meisten von euch werden vermutlich noch nie von der Queer-Theorie gehört haben – und das ist im Prinzip ganz gut so. Denn die Theoretiker aus den fernen Elfenbeintürmen versuchen gerade, ihre besondern Formen der Sexualität auf einen Thron zu heben, der bestenfalls ein morscher Stuhl vom Dachboden ist. Dabei mischt auch das Online-Lexikon Wikipedia kräftig mit: Da es ein Jedermann-Lexikon mit übertriebenem Wissenschaftsbewusstsein ist, kann man dort fast alles veröffentlichen, dass durch geeignete Schriften aus den wissenschaftlichen Elfenbeintürmen genügend dokumentiert ist.

Wer wagt, dagegen zu halten, wird meist der Homophobie verdächtigt – was absolut unhaltbar ist. Doch die Queer-Leute sitzen eben dort, wo angeblich die Meinungseliten ihren gottgegebenen Stammplatz haben: An Universitäten, und die haben überall auf der Welt den Heiligenschein der Wahrheit. Doch in der Wirklichkeit da draußen ist jeder schwule Mann erst einmal Mensch, dann Mann und dann schwul, jede schwule Frau zunächst einmal Mensch, dann Frau und dann lesbisch, und die bisexuellen Frauen und Männer neigen ohnehin nicht dazu, sich Gemeinschaften unterzuordnen. Für wen also spricht die Queer-Bewegung?

Zachary J. Stafford von der DePaul Universität wagt es, sich gegen den Allmachtsanspruch der Leute zu stellen, die glauben „an der Spitze der Bewegung“ zu sein.

Innerhalb der Elfenbeintürme sehe ich die Queer Königinnen auf einem königlichen Thron sitzen, unnahbar für die meisten, und gefangen in ihrem Turm,


schreibt er. Doch es ist ein Königreich ohne Untertanen, eine Enklave der Gesellschaft, die eine Art Meinungsterrorismus („terrorist drag“) betreibt.

Die Argumente (in englischer Sprache) beim „National Sexuality Resource Center“ .

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