Skip to content

Ordensfrau: Männer, die sich Lust kaufen, sollen bestraft werden

Konservative Zeitungen verfolgen konservative Trends – und die WELT gehört mit Sicherheit zu den konservativen Zeitungen. Unter dem Titel „Prostitution wird zum normalen Beruf verklärt“ wird ein intensives Gespräch mit der Ordensfrau Lea Ackermann veröffentlicht, das in Teilen durchaus bemerkenswert ist, am Ende aber unheilvollerweise das sogenannte „Schwedische Modell“ verherrlicht.

Frau Ackermann sagte:

Ich empfehle das Vorbild Schweden. Dort ist nicht die Prostitution, sondern das Freiertum unter Strafe gestellt. Wird ein Freier erwischt, muss er Strafgeld zahlen. Da wurde ein Blickwechsel vollzogen: Wer einen Menschen kaufen will, handelt strafbar.


Vielleicht sollte man erwähnen, dass ein Freier in Schweden nicht „ein Strafgeld“ , also eine Art Bußgeld bezahlen muss, wie Frau Ackermann sagt, sondern dass Freier in Schweden zu Kriminellen werden, die auch ins Gefängnis gesteckt werden können. Übrigens: Sinnigerweise hat noch nie eine Frau ein „Strafgeld“ bezahlt, die sich einen Mann gekauft hat – und das wurde auch niemals irgendwo auf dieser Erde diskutiert.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen