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Casual Dating ist ein Etikett – oder doch nicht?

Geschrieben von Gebhard Roese • Samstag, 8. Januar 2011 • Kategorie: casual online dating
Bevor ich ernsthaft darüber rede, was Causal Dating „eigentlich ist“ (das kommt auch noch) will ich euch sagen, was es „auch ist“: ein Etikett, das man sich aufpappen kann oder nicht. Denn „gelegentliche Lüste“, „kurze Beziehungen“ oder „Affären“ kann man theoretische immer und überall haben. Mit anderen Worten: Casual Dating ist nicht an eine Casual Dating Agentur gebunden, sondern sie ist eine Variante, einem Menschen zu begegnen.

Zwar ist es wahrscheinlicher, bei einer Casual Dating Agentur einen ONS zu haben als bein einer Online-Partnervermittlung – das heißt aber nicht, dass man bei beiden nicht beides haben kann: Eine Affäre, die über eine Casual Dating Agentur vermittelt wurde, kann zu einer großen Liebe werden, und ein Date mit einer Partneragentur-Frau kann im ONS enden.

Selbstverantwortung zählt beim Casual Dating

Die Menschen heute vergessen oft, dass sie alleine verantwortlich sind, für das, was geschieht, und nicht die Agentur, bei der man jemanden kennenlernt. Das war schon immer so: Ob es um die Sparte „Heiraten“ der großen Samstagzeitungen ging oder um die boomenden Partneragenturen der 1960er Jahre – immer wieder waren Menschen enttäuscht, wenn sie statt der erhofften Langzeitbeziehung einen ONS bekamen.

Casual Dating auch bei „anständigen“ Online-Partnervermittlungen

casual datingDer Hintergrund bei den Partneragenturen: Oft kann sich der Partner keine Ehe oder Beziehung mit der Kandidatin oder dem Kandidaten vorstellen, aber „was zur Hand ist, kann auch verputzt werden“. Ein anderer Teil nutzt die höhere Sicherheit der Online-Partneragenturen, um sich die „kleine Lust zwischendurch“ zu holen: Normalerweise sind die Frauen und Männer, die man dort trifft, solider – und das verlockt eben auch dazu, dort einmal etwas zu wildern. Ähnlich war es übrigens schon zu Zeiten der Heiratsanzeigen: Keine Lehrerin konnte es sich 1960 leisten, sich aus Lust einem Mann anzubieten – über den Umweg der Heiratsanzeige und das Treffen an fremden Orten ging es aber.

Das Gelegenheitsdating blüht auch in Singlebörsen

Zwischen den Online-Partneragenturen, bei denen so etwas höchst selten vorkommt, und den Casual-Dating-Agenturen, bei denen sehr kurze Beziehungen die Regel sind, stehen die Singlebörsen als „Wundertüten des Datings“. Je offener diese Börsen sind, umso mehr locken sie allerlei Nachtfalter an, die sich Gelüste erfüllen wollen – aber das leider nicht in geschützter Atmosphäre, sondern teilweise in aller Öffentlichkeit.

Vollbusige Frauen, die sich offen anbieten? Vorsicht ist geboten

Man muss dazu sagen, dass siech im Casual Dating Bereich auch Firmen tummeln, die Bilder vollbusiger Frauen in den Mittelpunkt stellen. Wie weit man dabei mit Fakes arbeitet oder Huren den Zugang gewährt, ist schwer abzuschätzen. Tatsache ist aber, dass einige der unseriösen Portale ganz bewusst auf den „Hureneffekt“ setzen. Man kann dies in etwa so sagen: Wenn in einem Portal für nicht zahlende Mitglieder bereits in großer Anzahl Frauen zu sehen sind, die in erregenden Dessous, mit nackten Brüsten oder gar „bei der Sache“ fotografiert wurden, dann ist Vorsicht geboten: Solche Aufnahmen existieren überwiegend von Frauen, die auch sonst noch kaum etwas im Leben zu verlieren haben.

Casual Dating: Kein einheitliches Etikett

Casual Dating ist kein einheitliches Etikett – man kann jedes seriöse Date nach „casual“ verändern und manche „Casual Dates“ in Richtung seriös. Problematisch wird die Sache erst, wenn man als Mann glaubt, ein gewöhnlichen „Casual Date“ zu haben, und die betreffende Dame erst nach der Frage „zu dir oder zu mir“ ihren Tarif für die Liebesnacht nennt.

Bild rechts: ©: 2010 by arha detruit

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.