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Enge Schnürungen – bei sehr jungen Mädchen

Kein Vergnügen - junge Frauen, eng geschnürt, fest verpackt
Die Mode um die Jahrhundertwende anno 1900 kannte keine Gnade: Hochgeschlossen mussten die jungen Damen ausgehen, mit Kleidern, die bis zum Boden reichten – und vor allem in der Taille fest und eng geschnürt.

Links ein „elegantes Backfischkeid“ (1) aus weinrotem Tuch, in der Mitte eine „fußfreie Promenadentoilette“ (um zu promenieren, dufrte das Kleid nicht am Boden schleifen) und recht (mit der besonders enger Schnürung) eine Besuchstoilette für junge Mädchen. Die Einschnürungen sah man damals als „sinnlich“ an, während weder die Haut an Brust, Hals oder Beinen hervorgucken dufte. Selbst Arme und Hände mussten verdeckt werden, wie das Bild zeigt.

(1) Backfisch - Synoynm für ein unverheiratetes Mädchen.

Erläuterung für Wissbegierige:

„Mit vierzehn Jahren und sieben Wochen ist der Backfisch ausgekrochen“, sagte der Volksmund. Und weil die Schule zu diesem Zeitpunkt beendet war, die junge Frau aber auf keinen Fall schon in „die Gesellschaft eingeführt“ werden durfte, hielt man sie zurück. Das Wort „zurück“ (back) soll auch der Ursprung für den Begriff „Backfisch“ gewesen sein.

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