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Was begeistert Männer eigentlich … an Krankenschwestern?

Krankenschwestern anwerben mit romantisch-sinnlichen Plakaten im Krieg
Eigentlich heißt sie „Gesundheits- und Krankenpflegerin“, auf Macho auch mal „Karbolmäuschen“, sonst aber „Krankenschwester“. Die Frau am Krankenbett begeistert Männer jeden Alters, sei sie nun jung, sanft, attraktiv und verführerisch oder etwas älter, dann auch gerne selbstbewusst und herrisch.

Der Uniform-Fetisch und die Lust des männlichen Voyeurs

Kenner wissen, dass es dafür ein Stichwort gibt: Uniform-Fetisch. Das teilt die Krankenschwester mit dem uniformierten Dienst- oder Zimmermädchen, der Kellnerin und der Stewardess und sogar mit der formal gekleideten Sekretärin alter Schule. Aber das ist es nicht allein. Krankenschwestern berühren die Männer häufiger, als dies andere Frauen tun würden, und die Berührungen sind nicht immer unangenehm. Zudem fantasieren die Männer mit Vorliebe darüber, ob und was die hübsche Pflegerin wohl unter ihrem Kittel trägt. Und sowieso liegt „man“ ja im Bett – und ist meistens nicht so krank, dass man die Hormone sich schlafen gelegt haben.

Soweit die erste Kategorie: Die Fantasie dreht sich sich darum, wie die hübsche Frau in Uniform mit vermeintlich „wenig darunter“ wohl aussieht, falls sie sich ausziehen würde. Kleiner Tipp für Männer: Wenn ihr wirklich krank seid und im Krankenhaus liegt, behandelt Krankenschwestern nicht wie Krankenschwestern und zieht sie möglichst nicht mit den Augen aus. Behandlet sie einfach wie andere Leute, die ihren Beruf ausüben: höflich und zurückhaltend. Und tut etwas in die Kaffeekasse.
Strenge, Erniedrigung, Qualen - der Masochist und die sexy Krankenschwester

Die strenge Oberschwester und der Masochist

Die zweite Kategorie hängt mit dem Beruf der Krankenschwester zusammen und mit dem Ruf der „Oberschwestern“. Der Beruf erfordert nämlich einige Kraft – physisch und psychisch. Daraus ergibt sich, dass manche Krankenschwestern als „verhärtet“ gelten, weil sie ihre natürlichen Emotionen längst unterdrückt haben. Wenn dann noch die Spritze mit Vehemenz statt mit Feingefühl verabreicht wird oder diese Frauen gar Katheder setzen, Einläufe verpassen (und zumindest früher) noch Fieberthermometer in den Po gesteckt haben. Nun ist also das zweite Szenario da: die grausame Krankenschwester, über die der Masochist fantasiert.

Oh, oh … so ist das also? Nun kannst du „zt, zt“ sagen, dich empören oder in Gelächter über die Kerle ausbrechen – ey, was die so alles denken …

Die Fantasien der Männer nutzen, oder?

Oder du kannst es nutzen, indem du mal eine Krankenschwester für deinen Freud spielst. Dabei kannst du das ganze Spektrum aufmischen, auch wenn dein Mann kein Masochist ist, kannst du die ganze Autorität der Uniformierten ausspielen. Und du kannst ihn mal etwas genauer untersuchen – die Hoden, die Brustwarzen, die Rosette … und am Ende wird er sich wundern über das, was du unter deiner „Unform“ trägst: Strapse sind ein guter Kontrast.

Ist dein Mann ein Masochist (das kannst du ganz gut feststellen, während du mit ihm herumspielst), dann geht natürlich mehr – gleich, ob „Urologie“ oder „Psychiatrie“. Falls das so ist, braucht du aber ein bisschen Grundkenntnisse in Bio – und da ist es gut, wenn du auch ein bisschen von dem weißt, was eine „echte“ Krankenschwester über Anatomie lernt. Denn dann geht’s ans Eingemachte. Dann will dein Mann Schmerz oder Erniedrigung, und das ist gar nicht so einfach durchzuhalten.

Es ist ja noch keine Meisterin vom Himmel gefallen – und vielleicht liegt dir „so was“ ja auch gar nicht. Aber Wissens schadet eigentlich nie was – oder?

Bilder: (oben) Werbeplakat für Krankenschwestern, erstes Weltkrieg.
Mitte: nach einer vergilbten Zeichnung von Hegemann, 1932, aufbereitet

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