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Agenten und Agentinnen mit Sex-Lizenz – nicht neu

cover eines magazins - "verbrechen durch frauen"
Für etwas aufgebauschte Aufregung sorgt derzeit der Bericht über einen britischen Ex-Polizisten, der als Agent jahrelang die europäische Underground-Szenerie von Linken Gruppen, Umweltschützern und anderen Protestierern unterwandert hatte. Die Presse macht darauf einen sensationellen Einzelfall, weil einer der Waffen des 41-jährigen Spitzels sexuelle Beziehungen zu den Frauen der Szene gewesen sein sollen. Die Sache flog auf, bevor der britische Staat einen Prozess gegen sechs angebliche Verschwörer starten konnte, der viele unangenehme Schatten auf die weiße Weste der britischen Justiz wirft.

Der Einsatz von Sex-Lockvögeln ist nicht neu. Die DDR und andere totalitäre Staaten haben das Sexpotenzial rücksichtslos genutzt, um Spionage aller Art zu betreiben, und auch andere haben eiskalt berechnende Frauen und Männer eingesetzt, um Menschen zu diffamieren und gegebenenfalls sogar ans Messer zu liefern – so ganz aus der Luft gegriffen ist deshalb auch die Verschwörungstheorie gegen den Wikileaks-Gründer Assange nicht, wenn über die angeblichen „Vergewaltigungen“ in Schweden berichtet wurde. Überhaupt scheint mir eigenartig zu sein, dass immer wieder Männer als verführerische Provokateure entlarvt werden – werden die Frauen etwa noch zeitig wortwörtlich „aus dem Verkehr gezogen“, bevor sie auffliegen?

Warum ich dies ausrechnet hier schreibe? Ganz einfach – weil jeder, der seine sexuellen Vorlieben im Internet in irgendeiner Form veröffentlicht, eine leichte Beute für alle Arten von Staats- und Industriespitzeln, Detektiven und eben auch von Verbrechern werden kann. Mit anderen Worten: ihr seid um so gefährdeter für Bespitzelungen und kriminelle Machenschaften unter dem Vorwand schöner erotischer Erlebnisse, je mehr ihr euer Innerstes nach außen kehrt. Also: Finger weg von derartigen Informationen in sozialen Netzwerken, und absolute Zurückhaltung bei Casual Dating Agenturen, wenn eure wahre Identität abgefragt wird. Übrigens: Männer sind ziemlich oft Opfer, nicht Täter - das weiß die Liebeszeitung, die davor warnt, Frauen zu vertrauen, nur weil sie bereitwillig mit Männern schlafen.

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