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Erotisches Schreiben und Gefühle

Geschrieben von Miss Y. • Freitag, 24. August 2012 • Kategorie: casual dating - short story
Hautnah spüren - im Bild leichter als beim Schreiben


„Hey, hast du Interesse an Dreiern mmf oder ffm?“ Wahrscheinlich hat mein Chatpartner erwartet, dass ich ihn frage, was das ist, damit er mich aufklären kann. Aber nein, ich habe kein Interesse, virtuelle Geschichten über Dreier zu entwickeln.

Wirklich sinnliche erotische Geschichten brauchen Zeit, um wenigsten die Grundlagen des süßen Begehrens zu entwickeln, nicht wahr? Meine Leserinnen sollen spüren, wie die Heldinnen und Helden sich anstrengen und entspannen, und ich will, das sie die Lustschreie so hören, als wären sie selbst dabei gewesen. Also frage ich mich: "wer wäre ich in einem Dreier?" Das Stückchen Fleisch, auf das beide Männer scharf sind? Die Hexe, die ein unschuldiges Paar verführt? Die überredete Ehefrau, die sich auf eine Bi-Geschichte einlassen soll? Das „Hotwife“, das sich vor den Augen des Ehemannes mit einem bullenstarken Mann aus Afrika vergnügt?

Nicht meine Rollen, wirklich nicht. Ach, ich müsste mich gar nicht wirklich beteiligen? Mich einfach hineinfallen lassen in die Geschichte eines anderen?

"Schreiben Sie doch einfach eine Geschichte aus dem Internet um – Sie brauchen dazu keine Erfahrungen“, sagt der Mann, dem ich meine Geschichten verkaufen will.

Nein, ich brauche keine Erfahrungen. Niemand hat all alles erlebt, über das er schreibt. Aber ich will mich verdammt noch einmal hineinfühlen in die Frauen, die lüsten, leiden, herrschen und dienen, und in die Männer, die gieren und winseln. Ich will nicht einfach beschreiben, was sie tun, wie sie es tun, wie viel Schläge sie bekamen und wohin ihr Sperma floss.

Wie geht es eigentlich euch?

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.