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Die Kusslehrerin – erstes Kapitel: Begegnung mit der Schulfreundin

Geschrieben von Isidora Fecekazi • Freitag, 6. Juli 2012 • Kategorie: casual dating - short story
Der Mund ist ein Altar, das Opfer ist das Küssen; das Priestertum allhier will jedermann genießen.

(Friedrich von Logau zugeschrieben)

Zum Tag des Kusses haben wir etwas Leckeres für euch aus der Sammlung von Isidor Fecekazi. Sie kennt die Autorin, die es für euch weiter schreiben würde ... wenn ihr uns helft. Und vielleicht auch ohne eure Hilfe ...

Scheue Küsse im Verborgenen - so begann alles


Die Kusslehrerin - Begegnung mit einer Schulfreundin

Als sie noch Schülerin war, hatte sie manchem Jungen das Küssen beigebracht. Nun ja, und manchem Mädchen auch. Schließlich wollten ja alle wissen, wie es ist, wenn man einen Liebeskuss bekommt. Mit den Jungen tat sie’s, um sie zu erregen. Ihr machte es Freude, wenn die Jungs erröteten. Besonders interessant fand sie, ob udn wei schnell beim Küssen der Penis der Jungen anschwoll, und dann und wann gelang es ihr sogar, durch bloßes Küssen einen feuchten Fleck auf die Hosen zu zaubern. Irgendwie war sie stolz darauf, wenn sie einen Mitschüler so weit brachte. Allerdings tat sie niemals, was sich die jungen Männer wohl erträumten. Die Unterröcke bleiben unten, das Höschen oben, und nur dann und wann öffnete sie zwei Knöpfe ihrer Bluse, sodass die jungen Männer ihre schönen, milchigweißen Brüste sehen konnten.

Bei den Mädchen war es anders. Jedes Mädchen in der Schule wusste, dass es in der Klasse 11a eine Schülerin gab, die man die „Kusslehrerin“ nannte, und es war bekannt, dass sie auch den Mädchen zeigte, wie man küsste. Manche wandten sich ihr schamvoll zu, andere kamen einfach und sagten: „Du hast es Karin gezeigt, nicht wahr? Ich möchte es auch lernen.“

Manchmal hatte sie wundersame sinnliche Gefühle, wenn sie die Mädchen in die Kunst des Küssens einwies. Nach und nach wurde ihr bewusst, dass auch ihre „Schülerinnen“ bisweilen derartige Gefühle entwickeln würden. Sie machte sich nichts draus, weil auch dieser Gedanke ihr nicht unangenehm war. Sie war die Herrscherin des Kusses, die Kusskönigin des Gymnasiums.

Sie hätte alles werden können – Mätresse und Liebchen, Bankdirektorin und Ehefrau eines reichen Mannes, doch sie heiratete einer Säufer, der sie schlug und kaum aus dem Haus ließ. „Schlimme Zeiten“, dachte sie, aber nun? Nun war sie geschieden, hatte kaum etwas gelernt als ein bisschen Tippen, und ehrlicherweise fühlte sie sich im Büro nicht einmal wohl.

Sie fühlte sich überaus unglücklich, weil sie dachte, wohl nie mehr etwas Sinnvolles für die Menschen tun zu dürfen, als sie Astrid traf. Sie prallten sozusagen mit dem Einkaufswagen aufeinander, sahen einander an und wussten: „Aha, Astrid“ – „aha– Yvonne“. Es blieb nicht aus, dass sie sich treffen wollten, um über alte Zeiten zureden, und Astrid schlug das „Vert et Noire“ vor, ein Lokal, indem es, wie Astrid es ausdrückte, für sehr viel Geld sehr wenig gäbe, es sich aber dennoch lohnen würde. Yvonne zögerte, bevor sie sagte „es ist mir … zu teuer … ich bin gerade frisch geschieden.“ Sie sah das kurze Aufblitzen in Astrids Augen nicht, sondern vernahm nur ihre sanfte, etwas gutturale Stimme: „Macht nichts, Schatz .. du bist eingeladen.“

Sie hatte sich für diesen Abend ein Kleid geliehen, um sich nicht schlecht angezogen zu fühlen, aber Astrid nahm ihr sofort jede Scheu. Sie erwählte Anekdoten von damals, und sagte schließlich, wie beiläufig: „Und erinnerst du dich noch an die Zeit, in der du unsere Kusslehrerin warst?“ Ein kurzes, aber intensives Gewitter ging durch Yvonnes Hirn, als sie sich erinnerte. Manche Frauen nahmen den Zungenkuss hin, als würden Sie biologische Studien absolvieren, andere waren scheu, aber Yvonne hatte ihre Gefühle erspürt. Augen lügen nicht, und die leichte Gänsehaut, die sich an den Armen kräuselte, auch nicht. Doch bei Astrid war es irgendwie anders. Sie hatte gezuckt, als sie von Yvonne geküsst wurde, und zitterte heftig, als sie ihre Zunge endgültig aus der sinnlichen Rachenhöhle nahm. Yvonne entging nicht der überaus verträumte Gesichtsausdruck, das Flehen in den Augen. Aber was war schon damals? Viele Mädchen küssten einander, weil sie ein wenig von der Lust bekommen wollten, die ihnen bei Jungen befremdlich war. Astrid wollte offenbar auf diesen Punkt hinaus: „Und du hast gemerkt, dass ich bei deinem Kusskurs … gekommen bin, einfach durch deine Küsse?“ Nein, das wusste sie nicht, aber sie hätte es ahnen können. Astrid grinste und wechselte das Thema, und bis zum Dessert hatte Yvonne den Eindruck, als ob sie sich mit einer ganz gewöhnlichen Schulfreundin unterhalten würde.

Astrid hatte an diesem Abend nicht gespart: Feiner französischer Champagner, ein badischer Gewürztraminer bester Qualität, all das versetzte die Freundinnen in einen Zustand der Leichtigkeit. Am Ende sah Astrid die Schulfreundin merkwürdig an, bevor sie ein Wort sagte: „Casablanca?“ Yvonne war verwirrt von dem Wort, hatte aber so viel Verstand, um zu wissen, dass Astrid niemals etwas ohne Grund sagte – so war es schon in der Schule gewesen. Sie sah Astrid etwas zurückhaltend an: „Casablanca? Ich nehme nicht an, dass dies ein neues Lokal ist?“ Astrid zuckte mit den Schultern. „Wer weiß“, sagte sie spitzbübisch, „vielleicht eröffne ich eines mit dir?“ Yvonne war ein bisschen perplex. Da war noch etwas anderes, aber was? Nun begann Yvonne sehr leise ein Lied zu summen: „As time goes by“ und schlagartig wurde ihr klar, was die Freundin von damals von ihr wirklich wollte. „Du meinst, wir sollten es noch einmal spielen?“ sagte sie zögerlich, aber nicht ohne den Unterton des Einverständnisses, der so typisch für ihre Erziehung war. Astrid sagte nichts als „Ja, wenn du es auch willst“. Und, als keine Antwort kam, an, nach einer Weile: „Lass uns gehen, jetzt!“ Die Frauen gingen schweigend hinaus, und sie schwiegen auch noch, als das Taxi schon auf der Steige war, die in die Villengegend führte. Erst, als die ersten wundervollen Villen in Sichtweite kamen, begann Yvonne etwas zögerlich zu sprechen. „Du hast mich nicht gefragt, wohin mich das Taxi bringen soll.“ Astrid sah sie etwas spöttisch an, um dann zu sagen: „Du wolltest doch zu mir, oder habe ich mich verhört?“ Yvonne wehrte sich scheinbar ein wenig: „Ich habe nicht wirklich ‚ja‘ gesagt“, protestierte sie im zweifelnden Ton einer inneren Verlockung. Astrid grinste: „Dein Körper hat laut ‚Ja‘ gesagt, und deine Lust, und deine Begierde, es endlich wieder zu tun, nur deine Stimme hat noch nicht ‚ja‘ dazu gesagt.“ Yvonne zögerte ein letzes Mal: „Du bis nicht etwa … lesbisch geworden, oder? Ich meine - du verlangst nichts von mir, was …“. Das Taxi hielt vor etwas, das Yvonne als Gartengrundstück wahrnahm, und bevor Astrid den Fahrer bezahlte, flüsterte sie noch mit ironischem Grinsen: „… was du schon lange wolltest?“

Der zweite Teil wurde inzwischen von der Autorin freigegeben - immer noch keine Lust, das Thema aufzugreifen?

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.