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Die süße Lust am Popovoll und die schmerzende Hand

Schon immer beliebt - der Popovoll


Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen Popovoll lieben würde. Überhaupt dieses Wort, ein Kinderkram. Und dann ich, schon leicht über 40? Ich weiß ja nicht, wo ihr arbeitet, aber mein Beruf erfordert ein bisschen Distanz zu Schmuddelkram. Da kann man nicht einfach abends die Kostümjacke ausziehen und sagen: „Hey, jetzt bin ich mal ganz locker und geh‘ zum Swingertreff oder zum SM-Stammtisch.“ Die Leute, die dahin gehen, glauben ja, dass niemand weiß, was sie machen. Aber meine Friseuse hat neulich so Andeutungen gemacht, dass sie genau weiß, wer hingeht und welche Macken jeder hat. Na ja, eine Großstadt ist dieses Schwarzwaldkaff nicht gerade, da spricht sich irgendwie alles rum. Wir sind immer irgendwo in der Mitte. Es gibt ein bisschen von allem, aber nichts, was wirklich an die Öffentlichkeit kommt.

Jetzt muss ich wohl alles erzählen, nicht? Da rief mich neulich die Mary an, die ich noch aus meiner Schulzeit kenne. Die war immer schon ein bisschen frech und hat schon als Teenie manche Sachen gemacht, für die ich mich schämen würde. Na, aber sie hat gemeint, ich wäre doch streng und selbstbewusst, und so was wie mich würde sie gerade mal gebrauchen, um einen Job zu bekommen.

Na, erst hab‘ ich mit nicht viel dabei gedacht und sie mal abends zu einem Gläschen eingeladen. Ich wohn‘ ziemlich weit draußen hier am Waldrand, und hab‘ deswegen wenig Besuch – kam mir gerade recht.

Als sie kam, war ich erst empört, doch dann musste ich kichern, und schließlich, nach ein paar Likörchen, habe ich ihr dann wirklich „geholfen“.

Ach so, wegen des Jobs: Wir haben da so eine kleine Filmfirma hier, die wohl so Filmchen für „Erwachsene“ macht, nicht für den großen Markt, sondern für „spezielle Interessen“. Gehört habe ich schon davon, aber wen interessiert so etwas normalerweise schon? Na ja, die wollte jedenfalls die Mary casten, und da haben sie gesagt, ob sie denn schon mal … seht ihr, und da kommt er ins Spiel, der Popovoll. Nun könnt ihr euch ja denken, welche Rolle die Mary mir zugewiesen hat. Es war wirklich eine tolle Erfahrung, ihren süßen kleinen Po zu verklatschen. Ehrlich, ich bin mir vorgekommen als wäre ich noch mal 18 oder so. Da hätte es passieren können, mal so im Schlafsaal oder so. Ihr habt euch doch sicher auch mal gegenseitig durchgekitzelt und aus Spaß mal einen Klaps gegeben, oder? So gegen Mitternacht war sie dann zufrieden mit meiner Behandlung von ihrem süßen roten Po, und ich kriegte so ein blödes Brennen in der Hand, das gar nicht mehr aufhören wollte.

Mary hat mich am Ende so komisch angeguckt und gesagt: „Na, und du, hast du auch Lust darauf?“ Da wollte ich mich schon empören, aber die Mary hat mir einfach ein Paar mit der Hand auf den Po gegeben, durch meine schicken Jeans, und habe ich was gemacht, für das ich mich echt schäme: Ich hab die Jeans runtergelassen und ihr gesagt, ich würde es nun doch selbst spüren wollen, wie sich so ein Popovoll anfühlt. Wahrscheinlich könnt ihr euch ja vorstellen, wie zwei „Mädchen“ miteinander herumspielen können, wenn sie so alt sind wie wir und viel zu viel getrunken haben. Habt ihr schon mal erlebt, wie ihr euch schämt und doch irgendwie sauwohl fühlt? Na, vor allem, weil (ich gestehe es euch, ja) ich auch ziemlich viel Lust dabei bekommen habe. Das ging mir dann aber doch zu weit, und so hab ich dann ein Taxi gerufen und die Mary reinverfrachtet. Die war viel zu angeschickert als dass ich sie nach Haus fahren lassen konnte. Ich hoff' nur, dass sie dem Taxifahrer nichts verraten hat.

Am nächsten Tag bin ich mit Schmerzen im Handgelenk aufgewacht, und Schulter und Handflächen taten mir auch weh. Meinen Po hab ich erstmal gar nicht gespürt, nur als ich mich zum Frühstück hinsetzen wollte, hat er sich gemeldet. Na, ich muss gestern wohl doch einen ziemlich „tüchtigen Popovoll“ bekommen habe. Jedenfalls hat die Mary dank meiner „Hilfe“ ihren Job beim Casting bekommen, aber ob die nun glücklich dabei wird? Vielleicht sollte ich ja besser nicht über die Mary nachdenken, sondern über mich. Jedenfalls denke ich seit gestern mehr über rosarote Popos nach als über die Debitoren.

Hinweis: Dieser Beitrag ist ein reines Produkt der Fantasie. Es gibt keine Bezüge zu tatsächlich existierenden Personen oder Orten.

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