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Beim engen Tanzen die Kerle „erleichtern“?

Geschrieben von Miss Y. • Samstag, 11. Februar 2012 • Kategorie: casual dating - short story
der tanz - vorbereitung für casual sex oder suche nach anerkennung?


Diese Geschichte habe ich gestern mit meiner Freundin Sybille bequatscht. Also, wie soll ich anfangen? Ja, richtig: Also ich hatte da gelesen, wie eine Frau auf einen „Steifen“ beim engen Tanzen reagiert. Ist ja immer lustig, mal Meinungen zu hören: Bei einem Forum war die Frau echt streng, die hatte gleich drei Männer mit je einem Steifen a einem Abend im Arm. Ja, ihr ahnt es – Tanzkurs. Soll beim Tango passiert sein. In manchen Foren steht so herum, in anderen anders herum, jedenfalls waren manche Frauen empört, andere stolz, dass die Kerle bei ihnen einen Steifen bekommen haben. Weil ich nicht mehr so ganz auf dem Laufenden bin bei engen Tänzchen, habe ich mal meine Freundin Sybille gefragt. Die geht manchmal zu so komischen Bällen für die Ü-30, und da wird ja auch noch auf Tuchfühlung getanzt, damit man sich besser kennenlernt.

Also, die Sybille hat gesagt, dass die meisten Männer beim engen Tanzen einen Steifen bekommen und sie das auch ganz natürlich findet. Na, und dann hat sie noch so schelmisch gesagt, dass sie es genießt, weil die Männer ja echt meistes bei ihr so wild werden und nicht bei anderen. Das hätte sie schon herausbekommen.

Na, ich hab sie dann noch gefragt, was die denn machen würde, wenn da beim Mann so ein Stückchen vorsteht und nicht zurückweichen will. Da hat sie mich angeschaut, als wollte sie sagen: „Ach du Dummchen, was weißt denn du?“ aber gesagt hat sie: „Na, Ina, wenn er mir gefällt, dann mach ich ihn noch wilder, und wenn nicht, dann tanze ich noch den Tanz und das war es.“ Jetzt blieb mir aber der Mund offen stehen: „Du machst ihn noch … wilder?“ Also da hat mich Sybille ausgelacht und gesagt: „Na, wenn er schon so süß rollig ist, dann musst du das doch ausnutzen. Ich helf‘ halt noch ein bisschen nach mit der Hand, damit er zu träumen anfängt, und wenn das auch noch nichts nützt, dann geb ich ihm Zungenküsse.“ „Verflixt“, versuchte ich noch einmal zu widersprechen: „Aber du hast doch nix davon, wenn du die Kerle so erleichterst.“

Da hat die Sybille herausgeprustet und gesagt: „Du hör, Ina, wenn ich jeden Kerl dazu bringe, beim Tanzen zu „kommen“, dann ist das für mich doch ein Supererfolgserlebnis, ich meine, was will ich denn noch mehr?“

Tja, das machte mir irgendwie sprachlos, doch ich versuchte es noch ein letztes Mal: „Ich meine, könntet du nicht mit den Kerlen für Dates verabreden oder so? Zu Hause ist’s doch gemütlicher als auf der Tanzfläche.“ „Och“, hat die Sybille da geantwortet, „da hab ich doch bloß Angst vor Aids und Schwangerschaft und so – guck, so wie ich es mache, passiert nie was. Ich hab meinen Spaß und die Kerle freuen sich darüber.“

Seitdem überlege ich ja nun wirklich, wenn ich mal mit Sybille zum Tanzen gehen sollte, ob ich dann wirklich mit jemandem tanzen sollte, der schon durch „Ihre Hände“ gegangen war.

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1 Kommentare

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  1. Schön einmal diese Geschichten aus der Sicht einer Frau zu lesen. Selber tanze ich sehr gerne mit meiner eigenen Frau und es ist mir auch schon passiert das ich mir dabei in die Hose gespritzt habe... wenn meine heisse Frau es übertrieben hat :-)

    Natürlich ging es anschliessend dann nach Hause und meistens auf dem Weg kam es dann zu einem weiteren Abspritzen... das ging aber dann garantiert nicht in meine Hose :-)

    In jedem Fall eine geile Story...

    Gruss Guido

    Redaktion Sexy-News

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.