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Die „hygienische Lust“ der Frauen am Sex und das Männerbordell

Die Parade in einem Männerbordell, die Bordellbetreiberin und die Kundin (mit Maske)


Es gibt einfach nichts Neues auf dieser Erde: Man weiß bereits aus der Blütezeit des Bürgertums, dass es hie und da Männerbordelle für Frauen gab, und Zeitzeugen berichten, dass diese Häuser den „goldenen“ 1920er Jahren einen regen Zulauf hatten:

(Männerbordell für Frauen) … eine nicht geringe Klientel haben, und dass sich diese aus Frauen der besseren Kreise zusammensetzt.

Die Sexualforschung verbuchte dies (erneutes Zitat) …

… als ein modernes Symptom der Entweiblichung, der Frau, die in ganzen Schichten … zur reinen Geschlechtlichkeit bekennt uns sie vom Gefühlsleben abtrennt.


Im weiteren schreiben die Autoren, dass es sich dabei offenbar um eine „rasche hygienische Lust“ handele.

Bordelle für Frauen gibt es heute kaum noch – das dahinterliegende Geschäft haben längst Call-Boys übernommen. Junge Frauen, die Zeit haben und halbwegs attraktiv sind, versuchen heute mehr und mehr, „die kleine Lust zwischendurch“ mit Casual Dating zu stillen. Offenbar ist das „Bezahlen für schnellen Sex“ immer noch unweiblich, während der Genuss daran inzwischen durchaus üblich geworden ist.

Zeichnung N. Kóra Entstehungszeitpunkt unsicher. Quellen: Sexualforschung, 1930.

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