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Den Rock hoch in den Ruinen

Geschrieben von Miss Y. • Samstag, 27. August 2011 • Kategorie: casual dating - short story
Damals in den Ruinen – die Eltern hatten uns schon davor gewarnt, als wir noch kleine Kinder waren. Einstürzen könnten sie, die Reste „einsteinscher“ Wände, und überhaupt sei es nicht geheuer in den Ruinen. Von den Resten der Brandbomben bis zu de Seelen der hier Verstorbenen, von perversen Männern bis hin zu Pärchen, die sich hier gelegentlich trafen, um etwas zu tun, was wir zu Hause nicht einmal aussprechen duften. Doch Tags fanden wir dort Schnecken, Glassplitter und dann und wann eine merkwürdige Münze, solche, die es gar nicht mehr gab. Vor allem aber hatten wir hier unsere Ruhe, denn niemand wagt es, uns hier zu beobachten.

man erinnert sich immer nur an das schöne daran
Als wir älter wurden, gab es drei Möglichkeiten, mit Jungs allein zu sein: am Ufer des Flusses, das dicht zugewachsen war, in einer Gartenlaube und in den Ruinen. In den Gartenlauben war es am schönsten, aber auch am Gefährlichsten, weil die Laubenpieper einander scharf im Auge behielten. Am Fluss war es sicher, aber eklig, weil dauernd fette Flussratten herumstrichen, und eigentlich ging es nur nachts. Ja, und dann gab es die Ruinen, da ging es auch am frühen Abend. Ich kannte ein paar Mädchen, die neugierig waren, wie Jungs so aussehen. Da krallte man sich irgendwo einen Jungen, versprach ihm was und gingt mit ihm in die Ruinen. Der war froh, mal eine nackte Brust zu sehen und wir Mädchen sahen uns den Pimmel an, als wir noch fast Kinder waren. Doktorspiele nannte man das, und die waren schrecklich verboten. Eine Klassenkameradin wurde dabei mal vom Musiklehrer erwischt, der von seiner Wohnung in eine der Ruinen hineinsehen konnte. Ihre Mutter haute sie grün und blau, und sie musste runter vom Gymnasium.

Später sind wir dann mir richtigen Jungs in die Ruinen gegangen, und das war so: Wir wussten, dass uns da etwas blühen würde, was nicht gut für uns war. Natürlich haben wir die Klassenkameradinnen oder Freundinnen gefragt, die schon mal „in den Ruinen waren“. Einige haben gesagt, sie würden es nie wieder tun, eigentlich die meisten. Meine damalige Freundin Karin sagte, einmal wäre sowieso das erste Mal, und in den Ruinen würde man wenigstens nicht gestört dabei. Das habe ich mir zu Herzen genommen.


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Die Jungs wussten, wo sie die Mädchen treffen konnten, die es probieren wollten. Unten beim alten Ofensetzer, wo ein paar Kastanienbäume standen. Man musste im Sommer oder Herbst hingehen, die Bluse ein bisschen aufknöpfen und die Lippen knallrot schminken. Das dufte die Mutter natürlich nicht sehen, und so schminkten wir uns erst im Freien mit kleinen Reklamespiegeln. Die roten Lippen waren das Zeichen, dass wir es versuchen wollten. Na, und dann kamen die Jungs, um sich mit uns zu verabreden bei Nummer 180a oder so, meistens so gegen Abend, halb neun. Dann war es dunkel genug und man konnte bis zehn wieder zu Hause sein.

Gerüchte, was da passierte, gab es überall, aber das Meiste war übertrieben. Nein, es kam nicht immer bis zum „Letzten“. Manchmal war die Angst größer als die Neugierde, und mal wollte das eine Ding einfach nicht in das andere Ding, dann hat man sich anders beholfen. Aber irgendwie vergisst man das alles nie. Den Rock hoch, die Angst im Nacken, und dieser Geruch von feuchten Ziegelwänden, Männerschweiß und dem Duft der wilden Kräuter. Jetzt, wo ich älter werde, denke ich an diesen Geruch, wenn ich bei einem Date bin und die Männer quatschen und quatschen. Dann sehne ich mich danach, wie mich starke Männerhände gegen die Reste einer kalten Ziegelwand pressen, währen der Wind meine nackte Scham umspielt.

Ihr wollt lesen, wie es weiterging? Lieber nicht. Lassen wir es mal bei dieser aufregenden Erinnerung.

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.