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Frauen und Sex – stehen geblieben in den 1970er Jahren?

Geschrieben von Induna • Dienstag, 16. August 2011 • Kategorie: casual dating und sex
Ich lese mit Interesse Pressemitteilungen, wenn Sie geistvoll sind und viele Rückschlüsse auf unser Liebesleben zu lassen. Jetzt überraschte mich C-Date mit einem Interview mit Vanessa del Rae, das an sich keine Besonderheiten bietet. Nur: Alles klingt ein wenig, als würde Oswald Kolle sprechen, und ich fühlte mich ein wenig zurückversetzt in die Zeit, als „Deine Frau, das unbekannte Wesen“ durch die Kinos geisterte – das war so gegen 1969.

Es ist sicher richtig, dies zu sagen (Aussage von: Vanessa del Rae, Quelle: C-Date Pressemitteilung)

Frauen brauchen mehr Zeit für Zärtlichkeiten beim Vorspiel, um „auf Touren” zu kommen. Zudem sind die Orgasmuskurven von Männern und Frauen unterschiedlich. Männer sind schnell erregt, kommen zum Höhepunkt, dann fällt die Kurve wieder steil ab. Frauen haben eine sanftere Anstiegskurve und können in der Plateauphase multiple Orgasmen erleben.


Die nächste Frage wäre freilich, ob dies inzwischen der entscheidende Grund ist, warum so viele Frauen sexuell unzufrieden sind und Seitensprünge oder Spontansex suchen, und plötzlich tut sich in einem Nebensatz der Abgrund auf, um den es eigentlich geht:

Dort (bei Casual Dating Portalen) kann man für jede noch ungelebte Fantasie einen entsprechenden Partner finden – oder auch zwei.


Ob es also wirklich um Orgasmuskurven oder Plateauphasen geht? Oder um die unbändige Neugierde auf sexuelle Sensationen? Nach Meinung vieler Frauen ist es nicht zwangsläufig nötig, ein „Vorspiel mit dem Mann“ zu haben, weil das eigentliche Vorspiel im Kopf stattfindet. Das typische Argument: Wenn ich es mir selbst mache, brauche eich ja auch kein Vorspiel, nur meine Gedanken“. Andere sprechen davon, dass sie alleine durch den Wunsch nach Sex „feucht werden“ und bezeichnen sich dann selbst als „notgeil“.

Bliebt die Frage: Reicht da „ganz gewöhnlicher Sex“, wenn Frauen sich auf Abenteuer begeben?

Manchmal ja – dann reist man nach Kenia oder mietet sich einen Mann für schöne Stunden. Zumeist bringt auch das „Casual Dating“ früher oder später Partner für ganz gewöhnlichen Sex der Marke „Vanille“. Aber die wirklich geheimen Wünsche, die an der weiblichen Seele bohren wie an der männlichen – wie oft werden sie eigentlich geäußert oder erfüllt? Würde man sie einem völlig fremden Mann oder einer ebenso fremden Frau sogleich auf die Nase binden? Ich denke, das wird es auch beim Casual Dating eher selten geben, denn die meisten der geheimen erotischen Träume sind immer noch so geheim, dass Frauen oder Männer sich hüten werden, damit hausieren zu gehen.

es ist nie empfehlenswert, beim casual dating den schoss zu zeigen
Indessen will ich die Antwort auf die eingangs gestellte Frage vorwegnehmen: Nein, heutige Frauen stellen sich nicht mehr die Fragen, die einst Oswald Kolle beantwortete. Der elektrische Vibrator in vielen Variationen sowie die freigesetzte Fantasie hat Frauen inzwischen zu „ganz normalen sexuellen Wesen“ gemacht.

Ist dieser Punkt einmal abgehakt, so ergibt sich natürlich die Frage: was, wenn es wirklich um geheime Wünsche geht, die durch Vanille-Sex nicht zu stillen sind? Um zwei Partner oder mehr? Um Unterwerfung und Dominanz?

Würde man dies alles im Casual Dating offenbaren? Ich denke: So wie man nicht sofort den nackten Schoß zeigt, zeigt man auch nicht gleich die nackte Begierde. Oder sollte ich mich jetzt irren?

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intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.