AdultShop.de - Der freche Erotikshop
abonnieren sie das mehrhaut magazin per RSS - kostenlos

Der innere Boy – das innere Girl

Geschrieben von Induna • Donnerstag, 4. August 2011 • Kategorie: stino, bi und schwul

C-Date your casual dating site
Wenn Menschen von Bisexualität reden, ist immer gleich „das Sexuelle“ gemeint, obgleich das Wort nur bedeutet, dass psychische Elemente beider Geschlechter in einer Person vorhanden sind. Üblicherweise stellt man eines davon heraus, und wirklich: Man wird „gerne Frau“ oder „gerne Mann“. Ein bisschen Ambivalenz ist eher erträglich als das Gefühl, nicht gerne Frau oder Mann zu sein.

Reden wir Klartext, oder? Es gibt Männer, die erfolgreich Männer darstellen und Frauen, die erfolgreich Frauen darstellen, vorausgesetzt, sie nehmen sich ein Rollenvorbild. Davon gibt es wahrhaftig genug in jeder Richtung: Männer dürfen sensibel sein und Innenräume gestalten, oder ihre Kraft und Männlichkeit nutzen, um dem Boxsport zu frönen. Frauen dürfen hart sein und Personaleinsparungen in Großunternehmen durchsetzen oder erotischen Schmuck gestalten. Im Grunde genommen dürfen wir alles tun, als Frauen wie als Männer.

Viele Frauen fragen Männer inzwischen „Du, wie ist es, Mann zu sein?“ und man möchte antworten: „Probiere es doch einfach aus!“ Doch so einfach ist das nun auch wieder nicht: Wie trägt sich ein Penis, wie Hoden? Wie geht man damit? Ja, ja, ich bleibe beim Alltag, wirklich, denn natürlich wollen Frauen auch wissen: „Wie ist es eigentlich, in eine Frau einzudringen?“ Nein, das Gefühl können Männer nicht vermitteln, wirklich nicht.

Doch eines können wir – unser inneres anderes Geschlecht aufspüren. „Den inneren Boy“ für Frauen und „das innere Girl“ für Männer, also den Teil in uns, der ein bisschen damit spielen möchte, einmal in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen.

Nein, wirklich authentisch vermitteln kann man solche Gefühle dabei nicht, aber ein bisschen schon. Evoë Thorne hat probiert, wie es ist, sich als Mann zu fühlen. Der verlinkte Artikel selbst ist harmlos und kann überall vorgezeigt werden, die Seite selber ist aber möglicherweise nicht sicher für das Öffnen am Arbeitsplatz.

Tags für diesen Artikel: , ,
6884 Klicks

0 Trackbacks

  1. Keine Trackbacks

0 Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
  1. Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA


intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.