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Ratlos: keine Gründe für die Lust an der Unterwerfung?

Nicht ist spektakulär in der Liebe wie die Lust an der Unterwerfung – und das nicht nur, wenn es Hiebe regnet, sondern auch dann, wenn der Mann nichts als den süßen „Wauwau“ spiele will oder nur nach „Natursekt“ giert.

Was macht der Mann, den solches plagt? Er geht zur Domina. Die kennt sich aus, weiß, wo die Möglichkeiten und Grenzen liegen und macht dem Herrn, der an ihre Tür klopft, keine Vorwürfe wegen seiner „Perversion“.

Ja, vielleicht ist es gut so, dass wir’s nicht wissen. Bei Männern, so mutmaßt eine Domina, stünde die Mutter in Verdacht: Sie sei doch die erste dominante Frau, mit der der Sohnemann in Berührung käme.

Ist die Mama die dominante Frau im Leben des Knaben?

Wirklich? Haltet bitte ein, einen Moment nur. Ist die Mama wirklich die entscheidende dominante Frau im Leben eines Mannes? Muss er nicht erst in die Pubertät kommen, und die Welt mit anderen Augen sehen? Was, wenn der Knabe in andere Welten kommt, in die des Klassenkameraden beispielweise, in der Madame es ganz selbstverständlich findet, im Sommer im Bikini Gäste zu empfangen? Was, wenn der Jüngling gerne etwas für eine schöne Frau tun würde, und sie ihm aber Auflagen macht? Ja, und was, wenn die schöne Tante mit ihm kokettiert, um ihn zu provozieren?

Der dominante Vater - wird die Tochter unterwürfig?

Oh, ich vergaß die unterwürfige Frau – jeder vergisst sie. Würde irgendjemand behaupten, sie hätte einen dominanten Vater gehabt? Wohl kaum. Vielleicht hatte sie ihnen Vater gar nicht kennenlernt, und will nun wissen, wozu ein Mann fähig ist?

Betteln um Strenge

Das sitzt ein Paar am Küchentisch: Er sagt ihr, dass er ihr Verhalten nicht länger akzeptieren kann, und sie weiß, dass es auch tatsächlich inakzeptabel ist. Er droht ihr, er würde Maßnahmen ergreifen, wenn sie sich weiterhin so verhalten würde, und denkt daran, einfach zu gehen – morgen vielleicht schon. Doch sie sieht in lauernd und provozierend an: „Na, und was passiert dann, wenn ich mich trotzdem so verhalte, na … sag schon!“ Er steht wortlos auf, steigt in sein Auto und geht endgültig. Der hat nicht verstanden, was sie hier und jetzt wollte: endlich einen Mann, der den Mut hatte, ihr zu sagen, wo es lang ging.

Solch eine Geschichte zu erzählen, ist politisch natürlich völlig inkorrekt, wie auch alle anderen Geschichten, in denen eine Frau darum bettelt, dass der Mann „endlich Stärke“ zeigt und ihr sagt, „wo es lang geht“. Um Himmels willen habe ich eine Schere im Hirn? Ausgerechnet ich?

Einfach Lust an Unterwerfung?

Ach, die Unterwerfung: aus Lust an sich? Aus Lust daran, wieder völlig verantwortungslos zu sein, nur der Herrin oder dem Herrn hörig? Aus Schmerzlust? Aus der Begierde, von einer begehrenswerten Frau oder einem wundervollen Mann geschlagen zu werden? Aus dem Zwiespalt zwischen Lust und Angst?

Ach – fragt euch doch selber – und wenn ihr eine Geschichte darüber schreiben könntet, wie ihr das „erste Mal“ eine Unterwerfung genossen habt, dann sagt uns da bitte einfach mal.

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