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Goldene Zeiten für Freizeithuren und Betrügerinnen?

Freizeithuren auf der einen Seite, Betrügerinnen, die männliche Loser ausnehmen, auf der anderen Seite – das Internet war bereits ein Mekka für Menschen, die sich haarscharf am Rande der Gesellschaft aufhielten oder sich bereits jenseits der Grenzlinie zwischen Trickserei und Betrug bewegten. Vielfach muss dies ergänzt werden: Hinter mancher betrügerischen Online-Frau steht in Wahrheit ein Mann, der vorgibt, eine Frau zu sein.

Die organisierten Homosexuellen, Frauen wie Männer, bemühen sich gerade darum, ihre Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in Beziehungen darzustellen. Eine jüngst veröffentlichte Erhebung sollte sogar beweisen, dass Homosexuelle die Treue genauso wichtig nehmen wie Heteros. Das ist sicher richtig, soweit es diejenigen betrifft, die im Rampenlicht stehen. Doch wenn dies so ist, wie erklärt sich dann der Erfolg von „Grindr“, einer Datingfirma, die für besonders schnelle Kontakte sorgt, indem man per GPS-Ortung den nächsten kontaktbereiten Homosexuellen in nächster Umgebung finden kann?

Wir wissen: All diese Dinge werden schön geredet, weil dahinter ein Millionen-Dollar-Geschäft steht, an dem alle mitverdienen: Telefongesellschaften, Betreiber und letztendlich auch Stricher. Kaum ein homosexueller Mann, der etwas im Leben darstellt, wird sich auf diese Art verabreden, um eine Dauerbeziehung zu finden.

Schneller Sex für alle?

Schön, mögen Sie sagen, das betrifft Randgruppen. Doch demnächst könnte es auch Heterosexuelle betreffen, insbesondere Männer, denen schon der Schaum vor dem Mund steht. Männer, die „in ein paar Hundert Metern“ Entfernung eine Frau finden wollen – da müsste eigentlich klar sein, worum es geht. Doch die Schönschreiber werden schon bald antreten, um dies zu schreiben:

Ey, Prima, Jungs, wenn ihr noch keine Frau für heute Abend gefunden habt – sie sitzt vielleicht im nächsten Café und will das Gleiche wie du.

Naive Männer werden voraussichtlich zu Opfern

Die Möglichkeit, per Handy, GPS-Ortung und Sofortkontaktmöglichkeit ein „Date“ zu haben, begeistert natürlich naive Jungs von 14 bis 64 – doch von welcher Art werden die Frauen sein, die am anderen Ende in den Cafés warten? Ich verkenne nicht, dass es heute relativ viele Frauen gibt, die „Casual Dating“ betreiben, doch diese sind ganz überwiegend diskret. Kaum eine Frau will als „geile Schlampe“, „Internet-Matratze“ oder gar als „Amateurnutte“ bezeichnet werden. Zwar ist es bei entsprechender Vorsicht nicht möglich, jemanden zu verorten, der dies gerade nicht will – aber was, wenn man vergisst, die Funktion in der eigenen Wohnung auszuschalten? Was, wenn man die Bilder der Person beim Gespräch auf dem Handy speichert?

Neue und erschreckende Dimensionen für Dating-Betrug

Die Dimensionen von Freizeit-Prostitution und Betrug, die sich daraus ergeben, sind weitaus gefährlicher als alles, was wir bisher gesehen haben. Nein, Dating oder Casual Dating per Handy mit GPS-Verortung ist keine Alternative – sie könnte sogar der erste Schritt in Verstrickungen werden, die kein Mensch jemals erleben will.

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