AdultShop.de - Der freche Erotikshop
abonnieren sie das mehrhaut magazin per RSS - kostenlos

Merkwürdige Schamgefühle – „ich mag mich nicht ausziehen“

Geschrieben von Induna • Montag, 11. Juli 2011 • Kategorie: casual dating geheimnisse
Männer wissen, dass manche Frauen merkwürdige Schamgefühle haben: Manche mögen sich nicht auf die Lippen küssen lassen, verweigern aber keinesfalls Intimküsse, andere beschenken uns gerne mit Liebesdiensten, verweigern aber den Blick auf die nackten Brüste, und wieder andere würden am liebsten gar nichts von ihrem nackten Körper präsentieren – angebliche 60 Pozent sollen es sein.

Dabei soll es nach den Angaben eines Fitness-Magazins nicht die Scham an sich sein, die diese Frauen hindert – sondern das Gefühl, ihr Körper sei nicht attraktiv genug.

Ist es nun wirklich so, dass wir Männer immer nur gertenschlanke, wohlproportionierte Frauen wollen, die der antiken Venus ähneln? Und zusätzlich gefragt: Wollen wir wirklich Frauen, die so fit sind, dass sie uns sexuell davonlaufen und noch begierig sind, wenn wir längst erschöpft und hodentrocken auf dem Linnen liegen?

Zweifel sind angebracht, und dies in jeder Hinsicht. Sexuell hyperaktive Frauen („macht doch Spaß, oder?“) und solche, die Sex als Sport ansehen, werden in Wahrheit kaum nachgefragt. Wer die Wahl hat zwischen einer sinnlichen Verführerin, die uns Glauben macht, wir würden von ihr alle Geschenke der Lust bekommen, und einer sportlichen, angeblich „natürlichen“ Frau, die freizügig ihren Körper entblößt und fragt: „Na, gefällt dir, was du siehst?“ – nun, wen würden wir wählen?

jugendliches aussehen und schamvoller blick
Mag sein, dass die Frau von Mitte 20 glaubt, sie sei nicht attraktiv, wenn sie keinen Modellkörper hat – aber kaum ein Mann will „nichts als Körper“. Je nach den eigenen Wünschen und dem Lebensalter will man eine Frau, die hingebungsvoll ihre Möglichkeiten der Lust ausschöpft. Dies erkennen wir nicht an ihren Körpermaßen, sondern daran, wie sich bewegt und wie sie sich anzieht. Denken wir doch bitte mal daran, wie selten man bei Verführungen, ja sogar beim Sex, den ganzen Körper sieht. In Wahrheit sammeln wir vor dem Sex Eindrücke und während des Geschlechtsverkehrs (es tut mir leid, dies sagen zu müssen, aber es ist so) nehmen wir die Frau nicht wirklich wahr, sondern erzeugen ein Bild, das sich aus allem zusammensetzt, was unsere Leidenschaft beflügelt.

Der ganze Körper? Die angeblich so wichtige Schamhaarfrisur? Das können die „anständigen“ Damen dieser Welt gut den teuren Huren und Stripperinnen überlassen.

Sich „schämen“? Keine Frau sollte das tun. Scham wie Schamlosigkeit kommt von innen, und nur bei sehr jungen Frauen heizt „Verschämtheit“ die Liebe der Männer bisweilen an. Den Körper allzeit und unabhängig vom Aussehen lustvoll, aber nicht lustbetont zu präsentieren hilft dabei, intensiv beflirtet zu werden. Nun und vor der Liebe? Da hilft es immer, ein wenig frivol zu werden und den Liebhaber das zum Lustgenuss anzubieten, was wirklich schön ist – seien es die Lippen oder die Brüste. Denn hat der Lover erst mal intensiven Kontakt mit den „schönen“ Stellen der Frau, dann ist ihm der venusgleiche Körper schnurzpiepegal.

Zahlenquelle: Blog des tagesanzeigers

Tags für diesen Artikel: , ,
4717 Klicks

0 Trackbacks

  1. Keine Trackbacks

1 Kommentare

Ansicht der Kommentare: (Linear | Verschachtelt)
  1. Alles scheint sich dieser Tage um "Schamlosigkeit" zu drehen - oder auch nicht, wenn man dem Ruf einer groß abBILDenden Zeitung folgt.

    Vielleicht sollten wir uns eher der Moral schämen, als uns für uns selbst zu schämen.

Kommentar schreiben


Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA


intime begegnungen

Intime Begegnungen – Lust oder Frust? Hier schreibt der Chef über den Sinn dieser Seite
Die Lust, sich schön zu machen - die Lust, schön zu sein

Recht viele Menschen können heute Lust von Liebe trennen. Vielleicht konnten sie es immer, aber sie durften nicht sagen. Männer wollten nicht als „Lustmolche“ verspottet werden, und Frauen nicht als Schlampen diffamiert.

Das Werkzeug von Mutter Natur, um uns zum Paaren zu veranlassen, heißt Wollust, nicht Liebe. Liebe ist eine Überhöhung eines sozialen Gefühls, der innigen Verbundenheit miteinander. Wenn man so will, haben Sex und Liebe gar nicht viel miteinander zu tun. Auch die Reihenfolge stimmt nicht wirklich: Erst Liebe, dann Sex. In Wahrheit ist es umgekehrt: Erst schüttet unser Körper unser Hirn mit Drogen zu, damit wir meschugge genug sind, uns der Wollust zu unterwerfen. Dann erst entwickeln wir die Liebe füreinander, also den sozialen Klebstoff, der uns aneinanderbindet.

Causal Dating ist der Ausdruck einer Zeit, die Lust von Liebe zu trennen weiß. Das Märchen, eine Frau müsse erst in Liebe zu einem Mann verfallen, bevor sie sich hingibt, ist ziemlicher Unsinn. Denn nicht Liebe, sondern die Vorstufe von Sex, die Geilheit, ist nötig, um den Körper in Stimmung zu bringen. Fast ein Jahrhundert war man der festen Überzeugung, Frauen würden überhaupt nicht geil. „Das sexuelle Verlangen des gesunden und wohlerzogenen Weibes ist ein Geringes“, schrieb Ende des 19. Jahrhunderts sinngemäß ein bekannter Psychiater.

Frauen sind die eigentlich entscheidenden Kräfte in der gesamten Szenerie des „Casual Dating“, wie auch aller anderen erotischen Affären. Wenn Sie sich nicht in das Spiel einbringen, ist der „Markt“ gestorben. Ob es nun „sozial korrekt“ ist oder nicht: nahezu das gesamte Marktgeschehen auf dem Tummelplatz Leidenschaften, Lüste und Beziehungen liegt in den Händen der Frauen, die sich diesem Markt öffnen.

Weil das so ist, kann auf diesem Liebesmarkt alles Geschehen – oder gar nichts. Ich hoffe sehr, dass diese Mischung von Unterhaltung und Information dazu beiträgt, Ihnen klarzumachen, wie wichtig es ist, Causal Dating richtig einzuordnen. Es ist ein Spiel mit der Lust auf einem hohen Niveau – mit Frust und Lust, Gefahren und Erleuchtungen.

In diesem Sinne – werden Sie intim, und sündigen Sie aus vollem Herzen, um das ganze Vergnügen einzuheimsen.