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Zum Date immer Strapse

Ich zog den Rock hoch ... eine immer wiederkehrende Redewendung in Storys


Ich hatte ihn gerade erst kennengelernt. Er suchte eine starke Frau, die auch schwach sein kann. Ich bin eine starke Frau, und ich ahnte, dass er einige Facetten hatte, die mir helfen würden. Ich habe Probleme, Männern zu gefallen. Bin ihnen zu stark, zu selbstbewusst, nicht feminin genug. Ihm gefiel das, und ich sah seinen Augen an, dass er mich vor morgen früh nicht loslassen würde. Erst einen Happen essen. Dann in eine Bar. Dann in seine Wohnung. „Nur wenn du wirklich willst.“ Ich wollte. Und nicht nur das. Ich war längst feucht. Kein Wunder. Wenn du so lange darauf wartest und du dir jetzt einen schnappen kannst.

Jetzt sitze ich hier. Er will nett sein. Noch ein Glas Wein? Ich hatte mindestens schon zwei Gläser zu viel. Ich sage ihm leise: „Es ist so warm bei dir.“ Meistens verstehen Männer, was nun ansteht. Ausziehen – sich gegenseitig aufgeilen - vögeln. Es wird Zeit, zur Sache zu kommen.

Er versteht es. „Stell dich drüben an die Wand und zieh dich aus“, sagt er unvermittelt. „Das wolltest du doch gerade, oder?“

Interessant. Ich dachte eher daran, er würde mich ausziehen. Das ist romantischer, finde ich jedenfalls. Und und nun sollte ich mich ausziehen? Ich zögere es hinaus, sehe ihn aus den Augenwinkeln an und fühle, wie er mich mit den Augen auszieht. Ich versuche, den Ball aufzufangen: „Wenn du mich schon mit deinen Plüschaugen ausziehst, kannst du mich auch gleich richtig ausziehen.“ Er lacht: „Dann sehe ich nicht viel von dir – los, rüber an die Wand. Lass dir Zeit. Und nicht auf Show.“ „Sonst noch Wünsche?“, frage ich. „Ja, sagte er – Rock zuerst hochziehen – langsam.“

Ich gehe also rüber. Ergreife also den Rocksaum meines halblangen Rocks mit den Fingerspitzen, und ziehe ihn etwas hoch. Er soll ruhig ein bisschen zappeln. Gut, dass ich an alles gedacht habe. Zum Date immer Strapse. Man weiß nie, was passiert. Er glotzt und sagt nichts. Na gut. Wird sich ändern. Wenn der glaubt, ich strippe für ihn, hat er sich geschnitten. Ich ziehe meinen Rock nun einseitig etwas höher. Jetzt kann er meine hellen, milchig-weißen Schenkel sehen. Und die Strapse. Irgendwann muss er ja seine zur Schau getragene Zurückhaltung aufgeben. Richtig. Sein Blick krallt sich an den Strapsen fest, und ich schiebe den Rock einfach noch ein bisschen höher. Bis kurz unter den Schritt. Bevor er meinen feuchten Tanga entdecken kann, drehe ich mich um und zeige ihm meinen festen, runden Po, den der Tanga kaum verdeckt, aber hübsch dekoriert. Das wirkt. Er kommt auf mich zu und ich drehe mich wieder um. Lasse den Rock erst wieder fallen, als er vor mir steht. Er küsst mich fest und intensiv. Zungenkuss, Körperkontakt. Zweifellos ein steifer Penis, der sich durch seine leichten Baumwolljeans an mich schmiegt. Eigentlich hätte ich zurückweichen müssen, das gehört sich so. Aber ich dränge mich gegen ihn. Er solle denken, dass ich durch den Druck geil geworden bin. Er flüsterte fragend: „Behältst du die Strapse bitte an, wenn …?“ Ich hatte also richtig geraten. Voyeur, Wäschefan, Kontrastliebhaber – irgend so etwas. Ich hauche im ein „Ja“ ins Ohr und dann: „Ich möchte aber erst noch in dein Badezimmer.“

Ich weiß ja nicht was ihr so macht, bevor ihr euch zu einem Mann legt – aber ich musste erst mal meinen feuchten Slip loswerden. Irritiert die Kerle immer, wenn man schon vorher feucht ist. Also ins Badezimmer. Irgendwo liegt immer eine Nagelschere. Höschen ausziehen und Strapse wieder anziehen dauert zu lange. Und dann noch, wenn du betrunken bist.

Also „schnipp“ – weg. Müllkübel. Irgendwo liegt ein Papiertaschentuch. Nimm den Rest der Feuchtigkeit weg. Rock wieder gerade rücken. Er wartet vor der Tür, will mir den Weg versperren. Die Kerle haben immer Angst, dass wir Frauen im letzten Moment kneifen. Müssen schlechte Erfahrungen gemacht haben. „Schlafzimmer?“, frage ich. Er nickt. Ich lege mich aufs Bett. Ziehe mich nicht weiter aus für ihn, der BH bleibt oben. Ich mag keine Kerle, die an meiner Brust herumnuckeln. Er soll sich an meinem Schoß erfreuen. Schon wieder hält er inne, weiß nicht, was er tun soll. Ich schiebe wieder den Rock hoch, diesmal ganz. Er soll sehen, was er bekommt. Hat nicht erwartet, dass ich kein Höschen trage. Ist entzückt und verlegen.

„Willst du eigentlich nur glotzen?“, frage ich. Eröffnet den Hosengürtel, zieht die Jeans herunter. Ich blinzle durch die halb geschlossenen Augenlider. Er zeigt sich einen Moment in seinen Boxershorts, mitsamt der hübschen Schwellung, bevor er sie heruntersteift. Ansehnlich, durchaus, schon steif genug. Braucht keine Nachhilfe – das ist gut. Er fragt umständlich nach Verhütung. „Ich nehme die Pille“, lüge ich. Macht ihm nichts aus, wie es scheint. Er wirft noch einen Blick auf meinen Schoß, der ihm jetzt offen entgegenlacht. Wird er mich dort küssen? Genießer tun es, Voyeure eigentlich nicht. Richtig – er legt sich auf mich zwischen meine gespreizten Beine. Küsst mich mit der Zunge, wieder auf den Mund. Glaubt, er muss mich geil küssen. Guter Versuch, aber ich taste mich mal vor, damit er zur Sache kommt. Jetzt Vorsicht. Ein falscher Griff, und die Kerle zucken zusammen. Glück gehabt. Meine Hand ist warm, und ich finde die richtige Stelle. Die weiche Haut vorsichtig zurückziehen, den harten Kern freilegen. Vorsichtig zur Quelle führen. Sie ist für ihn vorbereitet. Ich hebe mich ihm ein wenig entgegen, damit kein Irrtum entsteht, was geschehen soll. Presse ein bisschen gegen seine Hinterbacken. Ich befreie mich von seiner Zunge, die immer noch im meinem Mund herumwühlt. Beiße ihm ins Ohr, und flüstere hinein, was ich jetzt will. Er versteht. Stützt sich ein wenig auf, bewegt sein Becken. Hoffentlich hat er Ausdauer.

Hinweis: Die obige Kurzgeschichte ist ein stilistischer Versuch. Schreiben sie in einem ähnlichen Stil? Ode rin einem völlig anderen? Sagen Sie es uns, bitte. Zudem suchen wir erotische Storys zu Dates ...
Kategorien: casual dating | 0 Kommentare
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Erotisch schreiben – gegen alle Anfeindungen

Der Schein ist oft sinnlicher als die Wirklichkeit


Das tatsächliche Alltagsleben einer erotischen Autorin ist ind der Regel nicht nur anders als das Leben, das ihre Heldinnen führen. Tatsächlich sind Autorinnen zumeist gezwungen, ein Doppelleben zu führen, denn nur allzu gerne glaubt die „Öffentlichkeit“, wer sexuelle Gedanken hätte, müsste auch eine Schreibschlampe sein.

Davon ist nichts wahr. Du kennst nur den Arsch unserer Heldinnen, der Männern das Wasser im Mund zusammentreibt und den Penis anschwellen lässt. Du siehst ihre wabernden Brüste aus dem eng geschnittenen Abendkleid hervorlugen, du hast den Träger fallen sehen und dir vorgestellt, wie ihre nugatfarbenen Aureolen und die stark abstehenden, dunkelroten Nippel sich deinen Lippen nähern.

Aber das ist die Heldin, so wie du sie dir vorstellst, und es ist nicht die Autorin.

Die Wahrheit über deine Lieblingsautorin? Sie arbeitet hart bei Tag und schreibt bei Nacht. Sie sieht aus dem Fenster, wenn ihr die Augen brennen und überlegt, sich noch einen Tee zu machen oder endlich ins Bett zu gehen – allein, versteht sich. Du wirst nie erfahren, wie sie aussieht, und auch nicht, ob sie 20 oder 60 Jahre alt ist. Ist sie hetero, bi oder lesbisch? Für dich ist so gar nichts außer dem Namen, unter dem du sie kennst.

Nimm mal an, sie säße neben dir auf einer Parkbank. Du würdest sie nicht einmal wahrnehmen. Vielleicht sitzt sie irgendwo im Empfang, vielleicht leitet sie die Buchhaltung.

Wer erotisch schreibt, trägt einen Schleier. Das ist gut so.

Bist du eine Autorin?

Oh, du schreibst erotisch? Und du traust dich nicht, weil du dir als Oberstudienrätin, Gleichstellungsbeauftragte oder Leiterin der Debitorenbuchhaltung nicht leisten kannst, deine Gedanken aus dem kleinen Vogelkäfig zu lassen, in dem du sie eingesperrt hast?

Vielleicht können wir hier etwas für dich tun: Deine Geschichten glätten oder Facetten hinzufügen, verschärfen oder verharmlosen, anonymisieren, stilistisch unkenntlich machen, komplett umschreiben oder … oder ... was möchtest du von uns?

Wir können es, darauf kannst du dich verlassen.

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